Thriller aus Deutscher Feder

      Wer mir wirklich Spaß gemacht hat war zum einen Marc Raabe ("Schnitt" und "Der Schock") und Mario Giordano (Apocalypsis I; Band 2 und 3 muss man sich nicht wirklich antun)...

      Direkt vergessen:
      Rainer Löffler (Blutsommer & Blutdämmerung)
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      - Für diese, jene und andere -


      aktuelles Buch:

      Monica J. O'Rourke - What happens in the Darkness

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      Da mir einige Bekannte Fitzek empfohlen haben, habe ich mir Passagier 23 geholt.

      Es war nicht schlecht, aber ür 19,95€ habe ich von einem "der besten Deutschen Autoren" etwas mehr erwartet.
      Die Gewalt war sehr aufgesetzt und teilweise nicht nachvollziehbar. bei den wenigen "perversen" Momentan konnte ich spüren, das genau hier der Autor mit aller Gewalt versucht hat etwas "krasses" zu kreieren um den Leser zu schocken.

      Wenn man das Werk mit den Skandinavischen Thriller Autoren vergleicht a la Jo Nesbo oder Adler Olsen, dann hat der Deutsche Thriller noch etwas Luft nach oben.

      Vielleicht habe ich auch nur mit dem falschen Buch von Fitzek angefangen.
      Ich finde, Fitzek lässt in seinen Büchern irgendwie immer mehr nach, da ist kein Überraschungsmoment mehr am Ende, eher nur noch ein "Hm, das wars jetzt?""^^
      "...If they say
      Who cares if one more light goes out?
      In a sky of a million stars
      it flickers, flickers
      Who cares when someone's time run out?
      If a moment is all we are
      We're quicker, quicker
      Who cares if someones light goes out?

      Well I do..."

      "Passagier 23" habe ich noch vor mir...Fitzeks frühere Werke waren vermutlich auch noch etwas unverbrauchter, innovativer, vor allem "Der Seelenbrecher", "Der Augensammler"/"Der Augenjäger" sowie "Splitter" gehören nach wie vor zu meinen Fitzek-Favoriten. Schwach fand ich bislang "Abgeschnitten" und "Der Nachtwandler".
      Naja... würde eher sagen, dass der deutsche Thriller einfach anders ist, als beispielsweise der skandinavische Thriller - USA schreibt auch wieder anders, etc. .
      Kannst auch mal was von Sabine Thiesler probieren - ist aber eben noch immer kein skandinavisches Werk.

      Alternativer Tip zum ausprobieren (wenngleich nicht zum Thread passend): Paul Cleave.
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      Ja Cleave ist schon geil :)
      "...If they say
      Who cares if one more light goes out?
      In a sky of a million stars
      it flickers, flickers
      Who cares when someone's time run out?
      If a moment is all we are
      We're quicker, quicker
      Who cares if someones light goes out?

      Well I do..."

      @Crime

      welche bücher von christian v. ditfurth hast du ersammelt ?
      welche gefielen dir besonders ?

      ich habe mir ja "der 21.juli" und "die mauer steht am rhein" zugelegt,
      und will sie bald lesen.
      allein schon die inhaltsangaben sind das geld der bücher wert... faszinierend!

      danke und schönes wochenende! :thumbup:
      --- jörgs bücher des jahres 2017 ---
      --- jörgs bücher des jahres 2016 ---
      "manchmal kitzelt mich das leben."
      Christian von Ditfurth. Zwei Sekunden

      Es ist der 2. Fall von Kriminalkommissar Eugen de Bodt.
      De Bodt soll den Anschlag auf die Kanzlerin und den russischen Präsidenten aufklären, aber der Anschlag galt nicht der Kanzlerin.

      Mir gefällt der Thriller sehr gut. Ich kann das Buch nur empfehlen.

      Im September kommt der 3. Band um kommissar de Bodt raus.
      Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher. Lothar Schmidt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Crime“ ()

      Neu

      habe mit dem parallelwelten-roman von christian v. ditfurth
      "der 21. juli"
      begonnen. der historiker legt einen gut lesbaren,
      anspruchsvollen roman vor ... bin ziemlich beeindruckt...
      ---droemer, hc, 2001, 415 seiten. ---


      Der Verlag über den "21. Juli":
      Am 20. Juli 1944 sprengen die Verschwörer um Graf Stauffenberg den »Führer« in die Luft.
      Doch dem Jubel über Hitlers Tod folgt gleich die Ernüchterung:
      Der Kreis der Attentäter hat nicht genug Rückhalt in der Bevölkerung und bei der Wehrmacht,
      um sich allein an der Macht zu halten. So kommt es zu einem Bündnis mit Heinrich Himmler und
      der SS, denn die ist mit einer Million gut bewaffneter und gut organisierter Mitglieder
      eine Macht im Staat.
      Währenddessen sind die Kriegsfronten kaum zu halten.
      Im letzten Moment wendet Deutschland die drohende Niederlage durch einen Atomschlag ab:
      Die Deutschen machen Minsk dem Erdboden gleich und zwingen die Alliierten zu einem Frieden,
      der dem Deutschen Reich die Grenzen vom April 1940 garantiert.
      Damit etabliert sich Deutschland als dritte Supermacht neben den USA und der Sowjetunion.

      1953, keine zehn Jahre nach diesen Ereignissen, tauchen zwei CIA-Agenten bei Knut Werdin auf.
      Werdin, ein ehemaliger SS-Offizier, hatte die deutschen Atomschlagkapazitäten an die Amerikaner verraten
      und lebt seitdem unter falschem Namen auf einem einsamen Hof an der Grenze zu Mexiko. Jetzt soll er
      zurück nach Deutschland gehen, um Heinrich Himmler zu ermorden.
      Der Reichsführer-SS stört die Interessen der USA, es droht sogar ein dritter Weltkrieg, wenn Himmler
      nicht beseitigt wird. Niemand ist besser für diesen Auftrag geeignet als Werdin.
      Doch Werdin weigert sich. Er will sein Leben nicht erneut aufs Spiel setzen.
      Erst als die CIA ihm ein Foto von Irma zeigt, seiner Geliebten, die bei Werdins Flucht 1945 erschossen wurde,
      gibt er nach. Das Foto ist von 1950.
      Kann es sein, dass Irma überlebt hat? Werdin willigt in den CIA-Plan ein und geht undercover nach Deutschland.

      Meisterhaft führt Christian v. Ditfurth vor dem Hintergrund eines deutschen Sieges im Zweiten Weltkrieg
      eine Handvoll Personen zusammen, die den Gang der Geschichte verändern wollen.
      Keiner weiß vom anderen, jeder hat eigene Motive, und alle verfolgen unterschiedliche Ziele.
      Ein spektakulärer Thriller in einer beängstigend realen Welt, die den Planspielen der Großmächte ausgeliefert ist.
      --- jörgs bücher des jahres 2017 ---
      --- jörgs bücher des jahres 2016 ---
      "manchmal kitzelt mich das leben."

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      Ich habe einiges von Schätzing gelesen:
      Der Schwarm: Für mich bis auf 300 spannende Seiten im Mittelteil eine ziemliche Katastrophe.
      Lautlos: Hat mir recht gut gefallen.
      Mordshunger: Solider Krimi.
      Tod und Teufel: Richtig schlecht.
      Limit: Ausgerechnet dieses viel gescholtene Buch hat mich richtig überzeugen können. Für mich ganz klar das Highlight von Schätzing!

      Breaking News würde mich schon interessieren, aber wahrscheinlich wird das wieder nix gescheites sein.

      Neu

      @ Jimmy Bones,
      Breaking News ist ziemlich durcheinander geschrieben. Ich musste sehr überlegen,ob ich nicht in der
      Mitte des Buches aufhöre.

      Wenn Du Interesse hast, würde ich Dir das Buch zusenden. Schicke mir dazu eine PN.
      Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher. Lothar Schmidt