Blaines Blog 144

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  • Ein Rape Van ist ein Van, der im Ladebereich kein Fenster hat und komplett geschlossen ist. In einem solchen Van sind Bridget und ihr Freund Andy auf der Jagd nach Opfern. Dabei kommt es allerdings zu einem Verkehrsunfall, so dass die nichtsahnenden Opfer von den beiden Tätern aufgelesen werden. Aufgrund eines Reifenschadens am Van müssen sie allerdings selbst ein nahe gelegenes, mobiles Eigenheim aufsuchen, in welchem das ältere Ehepaar Gus und Suzie wohnen. Auch ihre Enkelin Maddy gehört zur Familie. Leider ist dies alles mehr Schein als Sein, denn Gus, Suzie und auch Maddy entpuppen sich als den schlimmsten Alptraum, den die Entführten je erlebt haben…

    Wertung:

    Dies ist ein Extrembuch ala Tim Miller, wie man ihn kennt: Kurz, knapp, rasant und direkt auf den Punkt. Das merkt man schon in den ersten Zeilen, denn es geht richtig ordentlich zur Sache, so dass man direkt weiß, dass man in der Extremreihe angekommen ist. Kein grobes Vorgeplänkel, keine groß ausschweifende Story sondern direkt vollauf auf die 12, und das weiß zu gefallen und das ist das, was man von Tim Miller kennt und das ist auch das, was man von Tim Miller erwartet. Für den ein oder anderen mag die Gesichtete platt wirken und wie eine Aneinanderreihung eines Folterfilms wirken, wie dies in „Willkommen in Hell, Texas“ bereits vorhanden war, aber für mich ist es länger her, dass ich ein solches Buch gelesen habe, so dass ich dies nicht als störend empfand. Neuer Aspekt war hier vor allem Maddy,
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  • Meredith genannt Merry erzählt ihre Geschichte. Sie hat sich an Rachel, eine Autorin gewandt, die ihre Geschichte aufschreiben und die Geschehnisse wiedergeben soll. Analog ist die Fernsehsendung „Besessen“ entstanden. Ihre Schwester Marjorie, die 6 Jahre älter ist als Merry, benimmt sich merkwürdig. Sie wird von den Eltern zu dem Psychiater Dr. Hamilton gebracht, doch anscheinend kann er ihr irgendwann nicht mehr weiter helfen. Merry macht sich große Sorgen um ihre Schwester, denn auch sie weiß nicht, was mit dieser passiert ist. Ihr Vater John Barrett sucht deshalb bei Pater Wanderly Beistand und Hilfe, da irgendwann vermutet wird, dass Marjorie von einem Dämon besessen ist, und sie einem Exorzismus unterzogen werden soll. Begleitet wird das Ganze von einem Fernsehteam, was die Sache noch zusätzlich verkompliziert. Und in all dem Wirrwarr hängt Meredith fest und weiß nicht, wie sie ihrer Schwester helfen soll, denn Merry ist erst 8 Jahre alt. Ihre Eltern drehen langsam aber sicher durch und irgendwann scheint jeder in dieser Familie verrückt zu sein.

    Wertung:

    Eine Inhaltsangabe ist bei „A head full of Ghosts“ schwierig. Der Titel ist sehr passend, denn der Kopf von Marjorie schient wirklich mit Geistern „angefüllt“ zu sein, da sie teilweise mit anderen Stimmen spricht, die auch nicht zu ihrer eigentlichen Stimme passen wollen. Man weiß aber irgendwann auch nicht mehr, wer jetzt verrückt ist oder die Wahrheit sagt und das macht dieses Buch letzten Endes aus.
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  • Anya ist eine Prostituierte, die unfreiwillig in dem Milieu arbeitet. Sie war nach Amerika gekommen und ist in die Fänge von Piotr geraten, einem russisch-stämmigen Zuhälter, der sie auf den Strich geschickt hat. Leider hatte sie zuletzt einen sehr unangenehmen kirchlichen Kunden, der Anya extrem stark gewürgt hat, weshalb sie um ihr Leben fürchtete und Piotr als ihren Beschützer um Hilfe rief. Doch anstelle der Hilfe, die sie wollte, wurde sie von Piotr in Rage erschossen. Doch damit endet die Geschichte nicht, denn Anya bekommt eine Chance zu Rache, und diese will sie in vollen Zügen genießen…

    Wertung:

    „Frostitute“ ist eins der Erstwerke von Glen Frost, einem amerikanischen Extremautor und der erste von mehreren Folgeteilen. Hier ist ein extrem kurzweiliges Werk vorliegend, da die Geschichte sehr absurd und sehr überschaubar ist. In der Extremreihe ist sie gut aufgehoben, allerdings ist die Brutalität im Vergleich zu Edward Lee, Wrath James White oder Tim Miller deutlich geringer gelegen. Die Sprache ist eher einfach, manchmal driftet sie jedoch auch ins Unmögliche ab (Stichwort: „Eumel“). Damit liegt hier kein hochklassiges Werk vor aber eins was man gut und schnell hintereinander weg lesen kann., Besonders gestört hat mich aber nicht die Sprache, sondern dass der Hauptcharakter in Form von Anya in der Hälfte des Buches überhaupt nicht vorkommt, sondern dann auf einmal von polizeilichen Ermittlungen berichtet wird. Ich hätte es besser gefunden, wenn bei
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  • Rebel und Michael gehören neben Misty Dawn und Lauralynn zu den Geschwistern der Familie Morrows, die sich im Waldland in einem Haus vor der Allgemeinheit verbergen. Sie haben Spaß daran, junge, alleinstehende und augenscheinlich einsame Frauen zu quälen und zu töten. Besonders gut geeignet sind hier Ortsfremde wie Anhalter. Vor allem Momma und Rebel haben gefallen daran, aber auch Michael nimmt durchaus Anteil. Momma herrscht über ihre Familie in grausamer Weise und misshandelt körperlich ihre Kinder, was vor allem die beiden Mädchen zu spüren bekommen. Als Michael im Dervish, dem örtlichen Plattenladen, Alice kennen lernt und Rebel sich an ihre Partnerin Lucy heran macht, ahnt Michael noch nicht, was sich daraus entwickeln wird, aber er merkt, dass damals, als er von Rebel von der Straße gepflückt worden ist, er nicht wirklich zu den Morrows gehört und einen Ausweg aus seiner Situation sucht, doch die gebürtigen Morrows wollen dies mit allen Mittel verhindern. Im Verlauf scheint sich deshalb ein Konflikt zwischen beiden Brüdern anzubahnen, aus dem es keine unblutige Lösung zu geben scheint…

    Wertung:

    „Bruder“ ist ein exzellenter Horrorroman, der mit extrem vielen Dramamomenten aufwartet. Allein die Art und Weise, wie die Situation entstanden ist, zeigt deutlich, dass hier alle Protagonisten mehr oder minder unfreiwillig handeln. Dies soll keine Erklärung für die Grausamkeiten sein, aber sie bietet eine Möglichkeit der Erklärung der gesamten Situation. Michael und
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  • Toby und Jessica wollten eigentlich nur ein wenig in einer Berghütte entspannen, doch als auf dem Nachbargrundstück das langsam untergehende Pornosternchen Kandi Hart zu sehen ist, wird gerade Toby einfach neugierig, was die dort im wahrsten Sinne des Wortes "treiben", weshalb sich die beiden kurzerhand auf das Grundstück schleichen... und prompt erwischt werden. Doch der Regisseur Rutger erkennt sofort das Potential von Jessica. Wenngleich es keine normalen Pornofilme sind, die hier gedreht werden, denn Rutgers exklusiver Kundenkreis um Vic möchte seine Gewaltfantasien ausleben. Doch es muss immer extremer werden, und deshalb kommt es Javier, einem der Helfer, ganz gelegen, dass er Kontakt zu Harold hat. Einem Bestatter, der sich aus den Einzelteilen seiner toten Exfreundinnen die perfekte Frau zusammen basteln will, und nun möchte Javier Harolds "Requisiten" mit im Film verwenden...

    Wertung:

    Anfangs hatte ich noch gedacht, dass die Geschichte auch in die normale Horrorreihe hätte gehören können. Doch ab einem gewissen Punkt hätte das nicht mehr funktioniert, denn das hier ist, gerade was das Ende angeht, extrem heftig ausgefallen und das meine ich vor allem auf das Ende bezogen durchaus positiv und steht einem Edward Lee in nichts nach (dies übrigens in mehrerlei Hinsicht, aber ich will nicht spoilern). Die Geschichte trieft nahezu von Gewalt und Pornographie, was insgesamt gerade am Anfang nicht wirklich in Setting passen möchte, denn der Bestatter Harold ist
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  • Als Morris Bellamy noch fast ein Teenager ist, überfällt er mit seinen Freunden im Jahre 1978 den Schriftsteller Rothenstein, der die Jimmy Gold Trilogie verfasst hat. Die Gruppe weiß, dass der Autor regelmäßig Geld bekommt. Und Morris hat die Bücher gelesen, und er war ganz und gar nicht mit dem weiteren Verlauf von Jimmys Lebensweg einverstanden. Insbesondere, dass er in einem belanglosen Job in einer Werbeagentur enden soll. Aber irgendwie schafft er es, dass Rothenstein bei diesem Überfall auch sein Leben verliert. Im Tresor in seinem Haus finden die Bösewichte aber nicht nur Geld sondern auch haufenweise Notizbücher, alle vollgeschrieben von Rothenstein selbst. Und Morris brennt es förmlich in den Fingern diese zu lesen. Doch aktuell ist die Ware sehr heiß und sie muss vorerst zu Seite geschafft werden. Vor allem Andy Halliday ist die Sache zu riskant, bevor sie in irgendeiner Form veräußert werden kann, und er muss es wissen, denn er handelt unter anderem mit alten Büchern. Doch es kommt letzten Endes ganz anders, denn Morris vergewaltigt im Suff eine Frau und wird deshalb für lange lange Zeit eingesperrt.

    In der Zwischenzeit gab es ein Attentat vom Mercedes-Killer auf die Arbeitssuchenden vor dem Jobcenter und unter diesen Opfern ist Tom Saubers. Dieser wohnt inzwischen mit seiner Frau Linda und seinen beiden Kindern Tina und ihrem älteren Bruder Pete in Bellamies ehemaligem Elternhaus. Und mehr durch einen Zufall entdeckt Pete eines Tages draußen am Bach einen
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  • Amy führt zusammen mit ihrem Mastiff-Mischling Jagger eigentlich ein ruhiges Leben, wäre da nur nicht dieser Nichtsnutz Clayton, der Freund ihrer Mitbewohnerin Teresa, denn dieser hat ein gewaltiges Problem am Hals: Bei Hundekämpfen bietet er wetten und es war eine todsichere Sache, als der Ganove Brock bei ihm auf den Hund Bruiser setzen sollte. Doch leider verliert Bruiser den Kampf und damit steht Clayton mit 12.000 $ in den Miesen da. Die einzige Möglichkeit wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, bietet ihm ausgerechnet Teresa an, denn sie wollen Jagger mit seinen 100 Kilo dazu bringen, eine Killermaschine zu werden, und das gelingt Clayton auch mit Hilfe dubioser Hintermänner sowie Folter und einer Art Droge, nichts ahnend welche mörderische Bestie sie dadurch erschaffen werden...

    Wertung:

    Man erwartet vom Gesamtbild gar keine großartigen neuen Ideen was Tierhorror und im speziellen Fall auch Hundehorror angeht, sondern man erwartet hier solide aber gar nicht allzu brutale Kost und genau das bekommt man auch, und man fühlt sich unter anderem auch an Stephen Kings "Cujo" erinnert, wenngleich Cujo ein Bernhardiner war. Hier wird die Horrorgeschichte ohne großartige Ausschweifungen erzählt, wobei die Problematik um Clayton einen sehr großen Teil einnimmt und auch exzellent beleuchtet wird. Daneben ist die Geschichte um Jagger selbst natürlich zu sehr großen Anteilen vertreten. Was hier besonders gut gelungen ist, ist auch die Sichtweise des Hundes selbst, wobei
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  • Claire ist Sanitäterin und bekommt allerlei während ihrer Arbeit zu sehen, doch als sie in die Myrtle Avenue 863 gerufen wird, ahnt sie noch nicht, dass sie der Besuch verändern wird: Ein nackter Mann liegt schwer verwundet mit eingeschlagenem Schädel auf einem nackten 4jährigen Mädchen. Claire ist die Situation sofort klar. Und eigentlich würde sie den Täter direkt zur Hölle wünschen. Vor allem, da sie selbst jahrelang von ihrem Vater missbraucht worden ist. Doch als ihre ehemals beste Freundin Olivia sie anruft und ihr mitteilt, dass Claires Vater ins Krankenhaus eingewiesen wurde, macht sie sich tatsächlich auf den Weg sich mit Olivia zu treffen. Und beide hecken einen Plan aus um ihrem Claires Vater eine Falle zu stellen. Doch Claire muss sich vor ihrem Vater, den sie jahrelang nicht gesehen hat, hüten, denn er kann die Menschen manipulieren, und auch Olivia scheint nicht so zu sein, wie Claire dies glauben mag...

    Wertung:

    Ich mag diese Story hier sehr, denn Jan Kozlowski versteht es durch Wortwitz und Handlung auf ganzer Linie zu glänzen und zu überzeugen. Dabei verfällt sie weder in Fäkalsprache noch in äußert brutale Handlungsstränge und gerade das ist hier fast schon die Besonderheit, so dass man auch gerne fragen darf, ob dieses Buch hier überhaupt in der Extremreihe richtig zu sein scheint. Das mag jeder Leser für sich entscheiden. Für mich ist hier eher entscheidend, ob mir eine Geschichte gefällt oder nicht, und diese hier halte ich für eine
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  • Am Anfang wirkt es fast noch wie eine Routineaufgabe, als Beckham und sein Team in Gebäude 8 eindringen sollen um eine Probe zu bekommen. Den Soldaten ist zwar klar, dass sie es hier mit einem hochgefährlichen Erreger der höchsten Sicherheitsstufe zu tun haben, doch die wirkliche Bedrohung erkennen sie nicht. Erst als klar wird, dass der Ebolastamm sich bei einem Experiment mit dem als Kampfdroge entwickelten VX-99 zusammen getan hat, und sich dieses Virus rasend schnell zu verbreiten scheint, wird allen klar, dass das Ende der Menschheit bevorstehen könnte, falls sie nicht schnell etwas unternehmen. Aus diesem Grund werden Ärzte vom Center of disease Control und Militärs zusammen gezogen, um eine Lösung zu finden, bevor die Menschen durch das Virus vernichtet werden.

    Wertung:

    Die Handlung ist zwar durchaus überschaubar, aber wie die gesamte Story erzählt wird, ist einfach fabelhaft. Man kommt sich vor wie bei "Outbreak" und auch ein Tim Curran hätte diese Story hier durchaus schreiben können, so dass ich die Bezeichnung eines "neuen Genres" etwas irreführend finde. Das, was daraus insgesamt gemacht wird, ist eine Mischung aus dem oben genannten Film, "The Stand" von Stephen King, einer guten Geschichte von Tim Curran und dem ein oder anderen Resident Evil Teil und fertig ist ein Endzeitszenario gespickt mit Spannung, Action und Horror, so dass die Daseinsberechtigung definitiv im Horror und Thriller-Bereich liegt. Was mich hierbei am meisten beeindruckt hat, sind zum
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  • Wrath James White – Purer Hass - 378 Seiten
    Tim Miller - Zurück nach Hell, Texas - 152 Seiten
    Kristopher Rufty – Ein Hund namens Jagger - 442 Seiten
    Matt Shaw - Perverse Schweine - 250 Seiten
    Nicholas Sansbury Smith - The Extinction Cycle I - 439 Seiten
    Jan Kozlowski - Stirb, du Bastard! Stirb! - 187 Seiten
    Richard Laymon - Regen - 446 Seiten
    Matthew Stokoe - Kühe - 253 Seiten
    Carlton Mellick – Ugly Heaven / The Haunted Vagina - 187 Seiten
    Stephen King - Finderlohn - 542 Seiten
    Edward Lee - Porträt der Psychopathin als junge Frau - 472 Seiten
    Kristopher Triana - Body Art - 282 Seiten
    Jeff Strand - Dead Clown Barbecue - 389 Seiten
    Daniel Defoe - Ein wahrheitsgetreuer Bericht, wie eine Mrs. Veal am 8. Tag des Septembers 1705, einen Tag nach ihrem Tod, einer Mrs. Bargrave zu Canterbury erschienen ist. - 26 Seiten
    Edward Lee - Dahmer ist nicht tot - 347 Seiten [Weiterlesen]