Jan Kozlowski - Stirb, Du Bastard! Stirb!

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  • Claire ist Sanitäterin und bekommt allerlei während ihrer Arbeit zu sehen, doch als sie in die Myrtle Avenue 863 gerufen wird, ahnt sie noch nicht, dass sie der Besuch verändern wird: Ein nackter Mann liegt schwer verwundet mit eingeschlagenem Schädel auf einem nackten 4jährigen Mädchen. Claire ist die Situation sofort klar. Und eigentlich würde sie den Täter direkt zur Hölle wünschen. Vor allem, da sie selbst jahrelang von ihrem Vater missbraucht worden ist. Doch als ihre ehemals beste Freundin Olivia sie anruft und ihr mitteilt, dass Claires Vater ins Krankenhaus eingewiesen wurde, macht sie sich tatsächlich auf den Weg sich mit Olivia zu treffen. Und beide hecken einen Plan aus um ihrem Claires Vater eine Falle zu stellen. Doch Claire muss sich vor ihrem Vater, den sie jahrelang nicht gesehen hat, hüten, denn er kann die Menschen manipulieren, und auch Olivia scheint nicht so zu sein, wie Claire dies glauben mag...

    Wertung:

    Ich mag diese Story hier sehr, denn Jan Kozlowski versteht es durch Wortwitz und Handlung auf ganzer Linie zu glänzen und zu überzeugen. Dabei verfällt sie weder in Fäkalsprache noch in äußert brutale Handlungsstränge und gerade das ist hier fast schon die Besonderheit, so dass man auch gerne fragen darf, ob dieses Buch hier überhaupt in der Extremreihe richtig zu sein scheint. Das mag jeder Leser für sich entscheiden. Für mich ist hier eher entscheidend, ob mir eine Geschichte gefällt oder nicht, und diese hier halte ich für eine durchaus in Ansätzen als brilliant zu bezeichnende, denn sie ist einfach in sich stimmig, unterhält auf gekonnte Weise und wirkt auch nie plump oder unplausibel. Einzig am Ende wirkt das ein ganz klein wenig durcheinander, denn zumindest hatte ich irgendwann nicht mehr das Gefühl zu wissen, wo Claire jetzt steckt. Ansonsten ist dieses Buch aber rundum gelungen. Selbst das Cover finde ich absolut passend, auch wenn ich mich bis zu Hälfte des Werks gefragt habe, ob das wirklich so richtig ist.

    Die ganz ganz große Stärke des Buchs sind seine Überraschungsmomente, da die Handlung auf einmal so ganz anders abläuft, als man es erwartet. Schade, dass die Autorin nicht noch mehr Bücher veröffentlicht hat. Ich würde sie wahrscheinlich blind kaufen. Für "Stirb, Du Bastard! Stirb!" gibt es auch hier die Höchstnote von 10/10.

    Eine kleine Randbemerkung noch: Die im Klappentext erwähnte "Krankenschwester" Claire ist keine Krankenschwester sondern Sanitäterin, so steht es zumindest gleich auf der ersten Seite. Olivia ist überhaupt nicht ihre Schwester sondern ihre ehemals beste Freundin. Und es erzählt niemand, dass ihr Vater im Sterben läge. Wer hat denn da beim Lesen nicht aufgepasst?
    Rezensionen im Blog...
    Festa-Sammlung im Forum
    "Ihr seid Ka-tet, eins aus vielen. So wie ich. Wessen Ka-tet das stärkere ist, werden wir jetzt herausfinden müssen."

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