Glen Frost - Frostitute

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  • Anya ist eine Prostituierte, die unfreiwillig in dem Milieu arbeitet. Sie war nach Amerika gekommen und ist in die Fänge von Piotr geraten, einem russisch-stämmigen Zuhälter, der sie auf den Strich geschickt hat. Leider hatte sie zuletzt einen sehr unangenehmen kirchlichen Kunden, der Anya extrem stark gewürgt hat, weshalb sie um ihr Leben fürchtete und Piotr als ihren Beschützer um Hilfe rief. Doch anstelle der Hilfe, die sie wollte, wurde sie von Piotr in Rage erschossen. Doch damit endet die Geschichte nicht, denn Anya bekommt eine Chance zu Rache, und diese will sie in vollen Zügen genießen…

    Wertung:

    „Frostitute“ ist eins der Erstwerke von Glen Frost, einem amerikanischen Extremautor und der erste von mehreren Folgeteilen. Hier ist ein extrem kurzweiliges Werk vorliegend, da die Geschichte sehr absurd und sehr überschaubar ist. In der Extremreihe ist sie gut aufgehoben, allerdings ist die Brutalität im Vergleich zu Edward Lee, Wrath James White oder Tim Miller deutlich geringer gelegen. Die Sprache ist eher einfach, manchmal driftet sie jedoch auch ins Unmögliche ab (Stichwort: „Eumel“). Damit liegt hier kein hochklassiges Werk vor aber eins was man gut und schnell hintereinander weg lesen kann., Besonders gestört hat mich aber nicht die Sprache, sondern dass der Hauptcharakter in Form von Anya in der Hälfte des Buches überhaupt nicht vorkommt, sondern dann auf einmal von polizeilichen Ermittlungen berichtet wird. Ich hätte es besser gefunden, wenn bei einem solch kurzen Roman ein eindeutiger Fokus entweder auf der Polizeiarbeit oder auf der wiederauferstandenen Toten gelegen hätte. Und wenn dies schon zu gleichen Teilen im Buch vorkommen soll, dann muss zumindest auch regelmäßig gewechselt werden und nicht gefühlt einmal in der Mitte des Buches. Auch ein richtig runder Abschluss fehlt hier, so dass man zwangsläufig auf die mehr oder minder in der Geschichte angekündigte Fortsetzung schielt. Leider bleiben aufgrund der Mängel nur 5-6/10 Punkte +übrig. Ich hoffe trotzdem, dass der zweite Teil noch veröffentlicht wird, da ein Autor immer eine Chance verdient sich in seinem Schreiben auch zu verändern und zu verbessern. Vielleicht wirkt „Frostitute“ dann auch ein stückweit runder.
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    "Ihr seid Ka-tet, eins aus vielen. So wie ich. Wessen Ka-tet das stärkere ist, werden wir jetzt herausfinden müssen."

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