Berge des Wahnsinns von H.P. Lovecraft

„Berge des Wahnsinns“ von H.P. Lovecraft


Der Geologe William Dyer von der Miskatonic University bricht sein Schweigen über eine von ihm geleitete Expedition in die Antarktis.
Er sieht sich dazu gezwungen, da eine neue Expedition zur Antarktis geplant ist, welche die grauenvollen Entdeckungen, die er
gemacht hat, in das öffentliche Interesse rücken und somit eine Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellen würden.


Wäre „Indiana Jones“ bei einer archäologischen bzw. geologischen Entdeckungsreise in der Antarktis zufällig über „Das Ding aus einer anderen Welt“ gestolpert,
hätte er eine ungefähre Vorstellung von den Erlebnissen William Dyers.


Das Buch ist eine Mischung aus Horror und Abenteuer.


H.P. Lovecraft erzählt auf beeindruckende und sehr bildliche Art und Weise seine fiktive Evolutionstheorie. Er schafft es, mit einem wissenschaftlichen
Tagebuch seine ganz eigene Welt des Horrors und Zugleich der Faszination beim Leser aufzubauen.
Er erzählt von Wesen, die bedrohliche Monster und zugleich bewundernswerte Geschöpfe sind, welche Ehrfurcht und Anbetung erzeugen.
Sie erschaffen Unglaubliches und besitzen ebenso die Macht, Welten zu zerstören.


„Berge des Wahnsinns“ ist für mich ein Meisterwerk der Erzählkunst.
Ohne großartiges Blutvergießen und sonstige Gewaltdarstellungen hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt.
Wer, so wie ich, neu die Welt des H.P. Lovecraft, des Cthulhu und der Alten Wesen betreten möchte, findet in „Berge des Wahnsinns“ den perfekten Start.


Die Neuauflage von Oktober 2015 aus dem Haus Festa kommt zudem in einer äußerst liebevoll gestalteten
Hardcover Ausgabe, die zahlreiche Illustrationen von Timo Wuerz enthält.


Der Schutzumschlag ist ein optischer Blickfang und neben den beiden Anhängen am Ende des Buches ein weiteres überzeugendes Detail.

Nichts holt dein Frühstück zuverlässiger zurück als der süßliche Geruch menschlicher Organe.

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