Brett McBean – Die Bestien

Der Ex-Knacki Jim Clayton hält nur per Zufall in dem Hinterwäldlerort Billings, doch was er dort erleben muss, ist schlimmer als der Knast. Nur, weil er einem Mädchen versucht zu helfen, dass gerade von einem älteren Mann hinter dem Pub mit einem Gürtel verdroschen wird, erschießt man ihn nicht nur fast, sondern er wird auch in eine Waldhütte gesperrt. Doch dort wartet bereits ein Gefangener auf ihn, und Craig scheint ganz und gar nicht normal zu sein...


Die Menschen in dem Ort haben jedoch nur einen Zweck für Jim übrig: Sie wollen ihn jagen. Er hat 10 Minuten um los zu laufen. Und er läuft. Und die Männer folgen ihm. Doch in den Wäldern erhält er nicht nur unerwartete Unterstützung. Greueltaten kommen ans Licht, und das Schicksal scheint irgendwie in Richtung Craig und der merkwürdigen Dose für Jim zu zeigen. Denn in der Dose befindet sich etwas für einige Personen Gefährliches...


Wertung:


Mehr kann ich hier leider nicht schreiben, denn sonst verrate ich zuviel. Die Geschichte so wie sie hier vorliegt ist recht einfach ausgefallen, was es im Ganzen nicht schwer macht sie zu verstehen. Die Sprache an sich ist einfach und der Handlung kann man problemlos folgen, allerdings ist das Geheimnis, um was es sich bei der Dose wirklich handelt in seiner Gesamtheit nicht einfach zu erfassen, und damit fehlt sozuasagen der essentielle Teil der Geschichte. McBean versteht es aber im Roman die Spannung durchweg hoch zu halten, wenngleich es sich hierbei, wie es auch auf dem Cover findet, um einen Psacho- oder besser vielleicht sogar Mysterythriller handelt, denn richtiger Horror sieht ein wenig anders aus.


Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass es sich hier um ein schlechtes Buch handele. Lediglich das Ende hätte ich mir etwas weniger verworren und klarer gewünscht. Das, was davor kommt, ist gut auch wenn es ein wenig zu vorhersehbar war. Man erfährt unter anderem einiges aus der Vergangenheit von Jim und auch von anderen Protagonisten, und das sind nicht immer erfreuliche Tatsachen. Die angebpriesenen "Seelenlabyrinthe" finden allerdings nur im Kleinen statt.


Solche Stories findet man zu Hauf und ob man das jetzt gut finden muss, bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil habe mich gut unterhalten gefühlt, wenn gleich ich "Stories aus dem Wald", sei es jetzt Film oder Buch, so langsam nicht mehr lesen/sehen/hören will. Insgesamt war dies kein schlechtes Buch aber auch kein absolutes Highlight. Eine 7/10 kann ich dafür aber guten Gewissens geben.

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