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Gelesene Bücher Februar 2025

  • Souly
  • 2. März 2025 um 13:30
  • 464 Mal gelesen

Max Porter - Trauer ist das Ding mit Federn

Obwohl die Protagonisten namenlose Charaktere bleiben, schafft der Roman auf einmalige Art und Weise das Thema Trauerbewältigung zu thematisieren. Durchaus kafkaesk erscheint die Krähe und macht sich im Haus breit, bis sie nicht mehr gebraucht wird. Zu einer Familie, die jetzt nur aus DAD und die JUNGS bestehen.
Dieses Buch in meine Form zu bringen ist schwer, die Erzählung ist bedrückend und kann überall auf der Welt spielen, auch wenn hier und da London auftaucht. Es ist spezifisch und allgemein zur gleichen Zeit, eloquent und poetisch. Meisterhafte Metaphern und eindringlich in Prosa und Wirken. Während das Leben weiterläuft, allegoriert der Roman und verwischt ein wenig die Grenze zwischen Realität und Vorstellung. In Tod und Liebe, in Wirken und Ursache. Schon die Einleitung mit einem Zitat von Emily Dickinson vermittelt die Erschütterung des Lebens:
Dass Liebe alles ist,
dies wissen wir, nicht mehr;
Es ist genug. Die Last
bemisst sich immer nach der Spur.
Die Wörter "Liebe", "Dies", "Last" und "Spur" sind mit KRÄHE überschrieben.
Das Buch ist faszinierend und hat mich beeindruckt.

Karen Tidbeck - Jagannath

In dreizehn leicht nordisch angehauchten Kurzgeschichten entführt uns Karen Tidbeck durch schwedische Folklore, seltsame Welten und obskure Ideen, die am ehesten den Genre Horror, Fantasy und SF zuzuordnen sind. Mit feministischen Konzepten und modernen Herangehensweisen sind die Geschichten nicht nur unterhaltsam, sondern gehen auch unter die Haut. Die Erzählungen sind durch ihre Herangehensweise ungewöhnlich und es ergeben sich interessante Perspektiven, die (wenn man sich auf sie einlässt) durchaus einer logischen Betrachtung standhalten. Obwohl die Charaktere nur wenig Platz haben, schaffen sie es, sich stilistisch zu unterscheiden und einzigartige Stimmen zu entwickeln. Sprachlich sind alle Geschichten durchgehend gut, hier und da ist die Wortwahl eloquent, und auch die Poesie beeinflusst die ein oder andere Geschichte. Grundsätzlich ist der Griff zu dem Buch ein Abenteuer, die Pointen sind außergewöhnlich und die Agilität des Weltenbaus erfrischend.
Ich fand das Buch großartig, Leseempfehlung!

Paula Volsky - Das weiße Tribunal

In diesem sehr detailliert ausgearbeitetem Roman geht es direkt zur Sache und der Hauptprotagonist Tradain wird am Anfang Spielball des Plots. Etwa in der Mitte des Romans kann er sich allerdings emanzipieren und nimmt selbst die Fäden in die Hand. Obwohl die Geschichte durchaus sehr plotgetrieben ist, bleibt sie spannend. Der Weltenbau verliert sich hier und da in kleinen Details, aber die wahren Langweiler sind die Charaktere, welche die Autorin jedoch bewusst so gestaltet hat. Hier und da mag ein wenig Pathos und Idealismus durchscheinen, aber die Perspektive bleibt auf Tradain und seinem Wirken. Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass das im ersten Moment unbefriedigend sein mag, jedoch ein höheres Ziel im Roman darstellt. Denn das Thema des Buches konzentriert sich auf verschiedene - teilweise fragile, teilweise unerschütterliche - Aspekte des Lebens. So wird es nicht nur eine Erinnerung, dass Entscheidungen im Leben immer zwei Seiten haben, sondern auch, dass Vorstellung und Realität oftmals auseinanderlaufen.

Hugh B. Cave - Murgunstrumm

Murgunstrumm erschien erstmals 1933 im Magazin 'Strange Tales of Mystery and Terror' und wurde 1977 nochmal neu aufgelegt. 2021 hat FESTA den Klassiker zum dritten mal ins Leben zurückgerufen und die Kurzgeschichte vom Altmeister Hugh B. Cave (der in seiner Schaffenszeit über 800 Werke geschrieben hat) ins Deutsch übersetzt.
Und ja, es ist selbst heute noch eine wirklich gute Geschichte, auch wenn sie hier und da etwas altbackene Ansichten pflegt. Vor >90 Jahren waren jedoch andere Zeiten. Nichtsdestotrotz ist die Erzählung durchweg gelungen, mit einer guten Mischung aus Spannung, Horror und Unterhaltung. Es gibt viele finstere Verben und Umschreibungen, was die Geschichte noch düsterer in Szene setzt und das Leseerlebnis intensiviert. Die Charaktere sind - wie bei Pulpstories üblich - mehr oder weniger stereotyp, aber das schmälert nicht den Lesegenuss.
Insgesamt, wer Grusel oder Horror mag, sollte auf jeden Fall zugreifen.

Nnedi Okorafor - Das Buch des Phönix

Eine sehr wundersame Erzählung, zwar sehr gut, aber irgendwie seltsam. Es ist mehr diese mythisch-fantasy-sciencefiction-Mischung, die ich insgesamt etwas merkwürdig finde. Nicht weil es schlecht ist, sondern weil es zu viele Ebenen aufweist, die irgendwie alle miteinander zu tun haben. Fast wie eine Matroschka-Puppe. Teilweise ist die Geschichte eine Show, eine Anklage und eine Rechtfertigung - ein intensives Erlebnis mit lebhaften Charakteren, und eine Achterbahnfahrt durch alle Gefühlswelten. Was mir auch schnell auffiel: das Buch spricht wesentlich öfter die Sinne an, welche eher selten beschrieben werden: Tasten, Riechen, Schmecken.
Insgesamt finde ich das Buch gut, aber ich finde es etwas themenüberfrachtet.

Peter S. Beagle - Ich fürchte, ihr habt Drachen

Die Erzählung nimmt sich Zeit, die Charaktere zu etablieren und den großartigen Weltenbau darzulegen. Dabei sehe ich eine leichte Satire über die Fantasy im allgemeinen und die stereotypen oder klischeehaften Charaktere im speziellen. Sie ist in der Struktur schlüssig und - obwohl plotgetrieben - gibt es genug Dynamiken, um das zu kaschieren. Obwohl die Charaktere gut ausgearbeitet sind, sind sie relativ schnell durchschaubar und lassen daher die Geschichte ziemlich vorhersehbar werden.
Aber insgesamt ist es durchaus ein tolles Buch, das schnell durchgelesen und unterhaltsam ist.

Oliver Plaschka - Das Licht hinter den Wolken

Das Buch wird hier und da etwas in die Länge gezogen, und es gibt manchmal ein wenig zuviel Namen auf einmal, so dass ich beim Lesen etwas verwirrt war. Insgesamt ist es jedoch ein gute Erzählung mit Anleihen von Moorcock, die in ihrer Sprache zeitweise durchaus poetisch ist. Der Weltenbau ist großartig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn sie zeitweise in langweilige Dialoge abschweifen.

Madeline Miller - Galatea

Dieses kleine Büchlein umfasst knapp 70 Seiten mit vielen schönen Illustrationen und gliedert sich in Vorwort von der Autorin, der 46 Seiten langen Erzählung sowie zwei Nachworten - einmal über Pygmalion von Ovid und eine literarische Einordnung von Andreas Knabl. Es ist eine relativ kurze Erzählung der weiblichen Sicht, als die Göttin Venus die Statue von Pygmalion ins Leben rief. Klar in Sprache, Eloquenz und Ausdruck vermittelt die Geschichte eine Gegenerzählung, in der Pygmalion die unbenannte Version ist und Galatea die ins Leben gerufene Person ist. Obwohl recht wenig Platz für Charakterentwicklung ist, vermittelt es nicht nur die Wünsche Galateas, sondern auch einen würdigen Abschluss der offenen Erzählung von Ovid.

In der Dunkelheit des Horrors offenbart sich die tiefste Sehnsucht nach Liebe, denn nur im Angesicht des Unbekannten erkennen wir die zerbrechliche Schönheit unserer menschlichen Verbindung.

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