Carlton Mellick – The Menstruating Mall

John war eigentlich nur an einem Samstag zum Einkaufen in die Hampshire Mall, doch als er wieder gehen will, kann er es einfacht nicht. Er bringt es nicht fertig über die Schwelle zu treten und auf den Parkplatz zu seinem Auto zu gehen. Statt dessen bleibt er. Und so sucht er sich einen Schlafplatz auf irgendeiner Toilette. Später findet er heraus, dass es noch mehr Leute gibt, die das Einkaufszentrum nicht verlassen können. Insgesamt werden es 10 sein. Alle können das Einkaufszentrum nicht verlassen und sie können auch nicht Nachts von einem Sicherheitsdienst entfernt werden, denn es gibt einfach keinen.


Das Schlechte daran ist, dass auf einmal einer nach dem anderen umgebracht wird, und keiner weiß, wer der Täter ist. Fliehen können sie nicht, denn sie kommen nicht weg. Und dann stellt sich heraus, dass alle Personen seit Freitag die Mall nicht mehr verlassen können. Und in den Nachrichten wird berichtet, dass genau ab diesem Datum Blut aus den Leitungen des Einkaufszentrums läuft. Und man hat das Blut analysiert: Das Einkaufszentrum hat eine Regelblutung...


Wertung:


Die Geschichte ist genauso simpel, wie sie oben zusammengefasst wurde. Einen richtig guten Plot gibt es nicht. Mit ihren gerade mal 88 Seiten lässt sie sich zwar gut hintereinander weg lesen, hat aber bis auf den außergewöhnlichen Titel dieses Mal nicht viel mehr zu bieten. Den ein oder anderen Lacher vielleicht und ein klein wenig Rätsel über die Morde. Ansonsten bleibt es fast inhaltsleer und kann z. B. gar nicht mit "S. L. Grey - Das Haus der Treppen" verglichen werden, denn daran kommt es mit Meilen Abstand nicht heran.


Das war der schlechteste Mellick, den ich bisher erlebt habe. Das Verständnis der englischen Sprache ist gut, so dass es beim Lesen keine Verstädnlichkeitsschwierigkeiten gab. Dennoch kommt das Buch nicht über 3-4/10 hinaus. Schade, bei einem solchen Titel.

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Comments 4

  • Stimmt, Blaine, der Titel ist auf jeden Fall vielversprechend...schade, dass die Story Deiner Meinung nach dann doch zu wenig hergibt. Da Du meinst, dass man Mellick mit 'normalen' Englischkenntnissen verstehen müßte, sollte ich vielleicht mal eines von Mellicks kürzeren Werken im Original probieren. Übrigens danke für Deine vielfältigen Rezensionen, sie sind stets sehr informativ und ich lese sie mit Interesse!

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    • Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben: The Haunted Vagina ist ein Titel, der zwar bizarr aber doch recht gut verständlich ist, obwohl er nur in englisch vorliegt.

    • wir sollten frank mal überreden, mehr von mellick rauszubringen.

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    • Das wäre natürlich schön, allerdings freunde ich mich mit der englischen Variante an, auch wenn da manche Witze einfach nicht funktionieren, da man sie einfach nicht kapiert, da entweder ein Wort nicht bekannt ist oder der Kontext nicht verstanden wird. Bin aber nicht für obiges Werk, denn dieses hat mir insgesamt nicht so gut gefallen. Es eignen sich da glaube ich eher die längeren Werke wie "Apeshit", "Clusterfuck", "Quicksand House" oder "Tumor Fruit". Die beiden letztgenannten habe ich noch hier bei mir zu Hause aber ich hatte noch keine Zeit diese zu begutachten, kommt aber mit Sicherheit auch was von mir dazu, versprochen.