Articles Tagged with “Humor”

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  • Eine Meinung.

    Terry Pratchett ist 2015 gestorben. Einer der vielleicht größten Humoristen unserer Zeit. Aber für ihn kam es nicht unvorbereitet, denn hier in „Dem Tod die Hand reichen“ findet sich seine Rede, die er in der Dimbleby Lecture gehalten hat. Aufgrund seiner Alzheimererkrankung war er dazu aber nicht alleine in der Lage. Auf einfache Weise nähert sich hier Pratchett dem Thema Tod und Sterbehilfe an, denn er weiß, dass er sterben wird, und deshalb möchte er die Diskussion hier mit der Rede, die über die BBC übertragen worden ist, wieder in Gang bringen. Und das ist ihm mit diesem Werk gelungen. Natürlich hat man hier Pratchetts teilweise markanten und bekannten Sprachgebrauch aus der Scheibenwelt vor Augen, wenngleich diese hier nur sehr am Rande Erwähnung findet. Inhaltlich ist es einfach ein Buch über den Tod und Sterbehilfe. Natürlich nicht ohne Pointen, aber für Pratchett setzt er sich hier doch recht ernsthaft mit dem Thema auseinander.

    Zwei Punkte sind hier anzumerken, die negativ aufgefallen sind: Zum einen ist es der Umfang bzw. das Format des Buches. Es ist weitaus kleiner als ein Festa-Buch und wirkt sogar noch kleiner, als die kleinen Hardcover, die man so kennt. Fast einem Pixie-Buch gleich. Auf Blocksatz wurde leider im Buch ebenfalls verzichtet, was ich sehr schade finde, denn in einem solchen Werk sollte auch eine entsprechende Form Anwendung finden. Das Andere ist der Textumfang an sich. Bei gerade mal 73 Seiten kompletten Text, entfällt fast 1/5
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  • Ethan ist ein ganz normaler Teenager, doch dann verliebt er sich und alles wird anders. Erst sitzt er nur neben Jill genannt "Spiderweb" im Bus doch dann fängt er an mehr für sie zu empfinden. Dabei gibt es aber ein großes Problem, denn Jill ist eine Außenseiterin. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist sie immer von Spinnen umgeben, was ihr den Spitznamen "Spiderweb" eingebracht hat, und jedes Mal, wenn Gefühle in ihr hochkochen ... nunja... explodiert ihr Gesicht. Bumm! Und ihr Vater muss es dann wieder zusammen flicken. Als sie beginnt für Ethan mehr zu empfinden, fängt ihr Gesicht an zu blubbern und es explodierte einfach, weshalb sie schlagartig nach Hause rannte. Doch sie mag Ethan sehr. Trotz der Narben empfinden Ethan genau das Gleiche für Spiderweb, doch er weiß nicht so ganz genau, wie er mit der Situation umgehen soll. Als er sie dann in einer stillen Minute küsst, explodiert sie wieder, doch das ist nicht das einzige Problem, denn Ethan wird bei ihrem Kuss recht stark verletzt. Davon merkt er nur nichts, da das Blut von Spiderweb als Betäubung wirkt. Man kann Ethans Gesicht aber nicht so lassen, und deshalb nimmt Jill ihn mit zu sich nach Hause. Ihr Vater soll sie selbst und auch Ethan wieder herrichten. Dabei nimmt er Ethan zur Seite, denn dieser soll wissen, dass wenn sich Spiderweb in jemanden verleibt, dass sie sich richtig in ihn verliebt. Und zwar für immer. Und da gibt es noch eine Kleinigkeit, die den beiden erzählen muss, bevor sie Sex
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  • Stanley Dabernath war ein Looser, der nicht so recht wusste, wie er in seinem Leben zurecht kommen sollte, und dann stirbt er auch noch. Aber nicht auf normale Weise, denn er wird von einem Milchlaster angefahren, dieser kippt um und damit aus und Stanley ertrinkt in Milch.

    Einige Wochen später steht jedoch die TV-Sensation des Jahres an, denn es soll ein Mensch wieder lebendig gemacht werden. Und dieser Jemand ist Stanley. Schläuche leiten Chemikalien in ihn hinein, und als alle schon glauben, das dies ein riesiger Flopp wird, wacht Stanley tatsächlich wieder auf. Und wird dadurch zum gefeierten TV-Star. Alles finanziert und geregelt durch das Projekt Zweite Chance. Anfangs gibt es viele Befürworter von Stanley aber auch einige Gegner. Doch er kann nicht getötet werden. Und das alles soll an dem Serum liegen. Und alles scheint ganz in Ordnung zu sein, bis Stanley versucht heraus zu finden, was im Serum wirklich enthalten ist.

    Wertung:

    Nach "Benjamins Parasit" der 2. Jeff Strand, den ich lesen durfte, und das meine ich wirklich so, denn auch diese Geschichte ist purer Humorismus, auch wenn die Hauptperson ein Zombie ist. Horror braucht man hier nicht zu suchen. Ab und zu ein bisschen Sexismus aber ansonten ist dieses Buch einfach nur lustig. Man könnte fast auf dei Idee kommen, Jeff Strand mit Terry Pratchett zu vergleichen, auch wenn das eine gänzlich andere Sprache ist und Pratchett doch in seinem eigenen Universum seine Geschichten hat spielen lassen. Vom Humorfaktor
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