Artikel mit dem Tag „Festa Extrem“

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  • Anya ist eine Prostituierte, die unfreiwillig in dem Milieu arbeitet. Sie war nach Amerika gekommen und ist in die Fänge von Piotr geraten, einem russisch-stämmigen Zuhälter, der sie auf den Strich geschickt hat. Leider hatte sie zuletzt einen sehr unangenehmen kirchlichen Kunden, der Anya extrem stark gewürgt hat, weshalb sie um ihr Leben fürchtete und Piotr als ihren Beschützer um Hilfe rief. Doch anstelle der Hilfe, die sie wollte, wurde sie von Piotr in Rage erschossen. Doch damit endet die Geschichte nicht, denn Anya bekommt eine Chance zu Rache, und diese will sie in vollen Zügen genießen…

    Wertung:

    „Frostitute“ ist eins der Erstwerke von Glen Frost, einem amerikanischen Extremautor und der erste von mehreren Folgeteilen. Hier ist ein extrem kurzweiliges Werk vorliegend, da die Geschichte sehr absurd und sehr überschaubar ist. In der Extremreihe ist sie gut aufgehoben, allerdings ist die Brutalität im Vergleich zu Edward Lee, Wrath James White oder Tim Miller deutlich geringer gelegen. Die Sprache ist eher einfach, manchmal driftet sie jedoch auch ins Unmögliche ab (Stichwort: „Eumel“). Damit liegt hier kein hochklassiges Werk vor aber eins was man gut und schnell hintereinander weg lesen kann., Besonders gestört hat mich aber nicht die Sprache, sondern dass der Hauptcharakter in Form von Anya in der Hälfte des Buches überhaupt nicht vorkommt, sondern dann auf einmal von polizeilichen Ermittlungen berichtet wird. Ich hätte es besser gefunden, wenn bei
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  • Claire ist Sanitäterin und bekommt allerlei während ihrer Arbeit zu sehen, doch als sie in die Myrtle Avenue 863 gerufen wird, ahnt sie noch nicht, dass sie der Besuch verändern wird: Ein nackter Mann liegt schwer verwundet mit eingeschlagenem Schädel auf einem nackten 4jährigen Mädchen. Claire ist die Situation sofort klar. Und eigentlich würde sie den Täter direkt zur Hölle wünschen. Vor allem, da sie selbst jahrelang von ihrem Vater missbraucht worden ist. Doch als ihre ehemals beste Freundin Olivia sie anruft und ihr mitteilt, dass Claires Vater ins Krankenhaus eingewiesen wurde, macht sie sich tatsächlich auf den Weg sich mit Olivia zu treffen. Und beide hecken einen Plan aus um ihrem Claires Vater eine Falle zu stellen. Doch Claire muss sich vor ihrem Vater, den sie jahrelang nicht gesehen hat, hüten, denn er kann die Menschen manipulieren, und auch Olivia scheint nicht so zu sein, wie Claire dies glauben mag...

    Wertung:

    Ich mag diese Story hier sehr, denn Jan Kozlowski versteht es durch Wortwitz und Handlung auf ganzer Linie zu glänzen und zu überzeugen. Dabei verfällt sie weder in Fäkalsprache noch in äußert brutale Handlungsstränge und gerade das ist hier fast schon die Besonderheit, so dass man auch gerne fragen darf, ob dieses Buch hier überhaupt in der Extremreihe richtig zu sein scheint. Das mag jeder Leser für sich entscheiden. Für mich ist hier eher entscheidend, ob mir eine Geschichte gefällt oder nicht, und diese hier halte ich für eine
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