Articles Tagged with “Horror & Thriller”

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

  • Ein Rape Van ist ein Van, der im Ladebereich kein Fenster hat und komplett geschlossen ist. In einem solchen Van sind Bridget und ihr Freund Andy auf der Jagd nach Opfern. Dabei kommt es allerdings zu einem Verkehrsunfall, so dass die nichtsahnenden Opfer von den beiden Tätern aufgelesen werden. Aufgrund eines Reifenschadens am Van müssen sie allerdings selbst ein nahe gelegenes, mobiles Eigenheim aufsuchen, in welchem das ältere Ehepaar Gus und Suzie wohnen. Auch ihre Enkelin Maddy gehört zur Familie. Leider ist dies alles mehr Schein als Sein, denn Gus, Suzie und auch Maddy entpuppen sich als den schlimmsten Alptraum, den die Entführten je erlebt haben…

    Wertung:

    Dies ist ein Extrembuch ala Tim Miller, wie man ihn kennt: Kurz, knapp, rasant und direkt auf den Punkt. Das merkt man schon in den ersten Zeilen, denn es geht richtig ordentlich zur Sache, so dass man direkt weiß, dass man in der Extremreihe angekommen ist. Kein grobes Vorgeplänkel, keine groß ausschweifende Story sondern direkt vollauf auf die 12, und das weiß zu gefallen und das ist das, was man von Tim Miller kennt und das ist auch das, was man von Tim Miller erwartet. Für den ein oder anderen mag die Gesichtete platt wirken und wie eine Aneinanderreihung eines Folterfilms wirken, wie dies in „Willkommen in Hell, Texas“ bereits vorhanden war, aber für mich ist es länger her, dass ich ein solches Buch gelesen habe, so dass ich dies nicht als störend empfand. Neuer Aspekt war hier vor allem Maddy,
    [Read More]
  • Rebel und Michael gehören neben Misty Dawn und Lauralynn zu den Geschwistern der Familie Morrows, die sich im Waldland in einem Haus vor der Allgemeinheit verbergen. Sie haben Spaß daran, junge, alleinstehende und augenscheinlich einsame Frauen zu quälen und zu töten. Besonders gut geeignet sind hier Ortsfremde wie Anhalter. Vor allem Momma und Rebel haben gefallen daran, aber auch Michael nimmt durchaus Anteil. Momma herrscht über ihre Familie in grausamer Weise und misshandelt körperlich ihre Kinder, was vor allem die beiden Mädchen zu spüren bekommen. Als Michael im Dervish, dem örtlichen Plattenladen, Alice kennen lernt und Rebel sich an ihre Partnerin Lucy heran macht, ahnt Michael noch nicht, was sich daraus entwickeln wird, aber er merkt, dass damals, als er von Rebel von der Straße gepflückt worden ist, er nicht wirklich zu den Morrows gehört und einen Ausweg aus seiner Situation sucht, doch die gebürtigen Morrows wollen dies mit allen Mittel verhindern. Im Verlauf scheint sich deshalb ein Konflikt zwischen beiden Brüdern anzubahnen, aus dem es keine unblutige Lösung zu geben scheint…

    Wertung:

    „Bruder“ ist ein exzellenter Horrorroman, der mit extrem vielen Dramamomenten aufwartet. Allein die Art und Weise, wie die Situation entstanden ist, zeigt deutlich, dass hier alle Protagonisten mehr oder minder unfreiwillig handeln. Dies soll keine Erklärung für die Grausamkeiten sein, aber sie bietet eine Möglichkeit der Erklärung der gesamten Situation. Michael und
    [Read More]
  • Middleburg ist eigentlich ein kleines, ruhiges Städtchen mit knapp 5.000 Einwohner. Normalerweise passiert dort einfach nichts. Doch eines Tages ging ein schwarzer Regen auf die Stadt nieder und danach war alles anders. Zombieartige Wesen sind in den Straßen unterwegs, und sie sind glühend heiß und sowie sie auf einen Menschen treffen und diesen zu fassen bekommen, verbrennt er innerlich durch eine einzige Berührung. Die Bewohner sind sich recht schnell der Gefahr bewusst, doch es dauert eine Weile bis Abby, die eigentlich nur zum Babysitten bei den Sumners gewesen war, darauf kommt, dass man leise sein muss, denn diese Wesen können nicht sehen. Und anscheinend reagieren sie auf Geräusche und elektrische Geräte wie Handys. Der Kampf ums überleben beginnt, damit die letzten Überlebenden nicht auch in einem Aschehäufchen enden...

    Wertung:

    Dieses Buch ist vom Szenario eigentlich Tim Curran-typisch, so dass man hier genau das bekommt, was man auch erwarten kann: ein apokalyptisches Endzeitszenario, wo die Menschheit bzw. die Bewohner von Middleburg von einer Katastrophe heimgesucht werden, die in dieser Form nicht unbedingt vorstellbar ist. Das Szenario an sich ist recht gut dargestellt. Es wirkt nicht lächerlich, da keine Absurditäten als These aufgestellt wird. So ganz genau wird aber leider nicht herausgearbeitet, warum diese Feuerwesen jetzt entstanden sind. Ein weiteres Problem hier ist die Anzahl der Charaktere. Dieses Buch hat man gerade etwas mehr als 250 Seiten,
    [Read More]
  • Natasha ist als weiße Frau verliebt in einen schwarzen, aus ihrer Sicht perfekten Mann. Und Natasha hat es in ihrem Leben nicht einfach gehabt. Momentan gibt sie Unterricht an einer Schule, aber auch sie kommt aus der Unterschicht und hat bereits einiges über sich ergehen lassen müssen. Und dann lernt sie in dieser Bar diesen verdammt gut aussehenden schwarzen Mann kennen und beide scheinen sich in ein Abenteuer zu stürzen. Doch die Sache stellt sich ein wenig anders dar, denn Kenyatta will sich nur auf Natasha weiterhin einlassen, wenn sie nach empfinden kann, was sein Volk durchleiden musste. Aus diesem Grund lehnt er seine Handlungen und Taten dem Buch "400 Jahre der Erniedrigung" an, denn Natasha soll in 400 Tagen genau das erleiden, was die Schwarzen ebenfalls erleiden mussten...

    Wertung:

    Die Grundidee dieses Buches ist recht gut, denn hier soll eine Person nachempfinden, was die Schwarzen über die Jahrhunderte erleiden mussten und als Belohnung winkt sozusagen ein "Zusammensein für immer". Natasha ist hier die Weiße, Kenyatta hier der Schwarze, und damit haben wir mal wieder eine nicht generell aber doch häufig verwendete Konstellation in Whites Romanen. Das kann man als Europäer eventuell weniger nachvollziehen als jemand in den USA. Das Problem an dieser Thematik ist leider, dass White das in mehreren Romanen bereits gemacht hat (z. B. Yaccubs Fluch). Er wird dadurch "vorausberechenbarer", genau wie das bei Edward Lee und seinen Dämonen der Fall ist. Das ist
    [Read More]
  • Kurz bevor öffentlich bekannt wird, dass sich eine Zombieseuche, die viral übertragen wird, gerade im gesamten Land ausbreitet, bekommt Steven einen Tipp, so dass er rechtzeitig seine Sachen und seine Familie einpacken und auf das Meer flüchten kann. Über Kontakte zum Vorschungslabor kommt er sogar an einen Impfstoff für sich und seine Familie. Für die Flucht hat er ein Schiff organisiert, doch er ist nicht der Einzige, den es auf den Atlantik zieht. Und dort heißt es weiter schippern und Überlebende auf anderen Schiffen finden. Doch neben den Zombies sind es hier vor allem die Fremden, denen man nicht trauen kann. Und so beginnt der Kampf ums Überleben weit draußen auf dem Meer...

    Wertung:

    Der Roman, der den Auftakt zu der vierteiligen Reihe bildet, ist hier aus mehreren Gründen extrem gut gelungen, denn er wirkt gerade durch sein Detailreichtum einfach glaubhaft, was die Ausbreitung und Verarbeitung der Seuche sowie die Herstellung eines Impfstoffs anbelangt. Das mag für nicht medizinisch-interessierte extrem langweilig sein. Für die Interessierten ist es aber durchaus spannend die Entwicklung mitzuverfolgen.

    Das große Manko dieses Buches ist aber, dass das Ziel nicht klar definiert ist. Man ist nun auf dem Meer, und wohin soll das nun führen? Das fehlt und es wird hunderte von Seiten nur darum gehen, Überlebende zu finden und Schiffe zu räumen. Dabei schmeißt Ringo ganz schön mit diversen Fachausdrücken aus dem Militär- und Nautik-jargon um sich, Stichwort:
    [Read More]