Wirklich gruselige Geschichten!

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    • Wirklich gruselige Geschichten!

      Hallo zusammen,

      hier geht es um gruselige Geschichten!
      Bei welchen Werken habt ihr wirklich vor Angst gezittert?
      Bei welchem Thema habt ihr besonders Angst?
      Gefallen euch gruselige Bücher?
      Welche Werke könnt ihr weiter empfehlen?
      .......... usw...

      Dann fang ich mal an.
      Ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Liebe Bücher die viele Emotionen bei mir aulösen. Vor allem Angst ist doch ein sehr interessanter Aspekt in vielen Horror-Büchern.
      Als Kind hatte ich wirklich eine Menge Angst als ich von King "Es", "Shining" und "Friedhof der Kuscheltiere" gelesen habe.
      Am meisten gruseln tu ich mich bei Geschichten mit Geisterhäusern. Und als Kind habe ich schon immer extreme Angst vor Hexen gehabt.
      Die letzten Bücher die mich zittern und bibbern haben lassen waren folgende:
      "Edward Lee - Haus der bösen Lust"
      "Graham Masterton - Die Opferung" Eines der guseligsten Bücher das ich kenne. Darüber hinaus ein super geschriebener Roman mit dem Thema Lovecraft.

      Viele denken ja das Horror-Bücher zwangsmäßig gruselig sind. Aber das stimmt ja überhaupt nicht, denn nur wirklich wenige haben das Potenzial zum totalem Gruseln.

      So dann freue ich mich auf eure Beiträge und natürlich die von euch sehr gruselig empfundenen Romane.

      LG

      The post was edited 2 times, last by Power86 ().

    • Hi Power,

      mein grusligster Roman bisher war "Die Opferung" von Masterton. Den fand ich wirklich richtig gruslig.

      Derzeit lese ich ja "Urban Gothic" und auch der hat was in der Richtung. Spielt vieles in einem abgeschlossenen Haus, im Dunklem, bzw. dort im Keller.

      Abends alleine im Bett ist der auch recht schockig :)

      Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


    • Interessantes und schönes Thema, Power! :thumbup:

      Denn Du hast vollkommen recht, nicht alles, was spannend oder blutig ist, ist auch unheimlich...ist ja bei Filmen auch nicht anders, die meisten Horrorfilme finde ich zwar gut und spannend, aber nicht wirklich gruselig...da gab es bisher nur drei in meinem bisherigen cineastischen Leben...

      Aber egal, jetzt geht's um unheimliche Bücher, mal überlegen...also von Kings Werken fand ich bisher "Stark-The Dark Half" sehr gruselig, da beschrieb der altgediente Autor einige Szenen so intensiv, dass es mir die Fußnägel hochklappte...auch seine Kurzgeschichte "Der Affe" ließ mich wirklich frösteln...

      Interessanterweise finde ich Short Storys viel gruseliger als Romane..."Die Affenpfote" von W.W.Jacobs oder "Der Bote" von Ray Bradbury sind zwei der unheimlichsten Geschichten, die ich je gelesen habe.

      Grusel ist für mich auch gleichbedeutend mit Beklemmung...und beklemmend sind für mich die Romane "Die Prophezeiung" von Peter James, "Die Blackstone-Chroniken" von John Saul, "Beutezeit" und "Evil" von Jack Ketchum und "Psycho" von Robert Bloch... ;)
    • Hallo,

      @ Alex: Da sind wir ja mit "Die Opferung" einer Meinung. Dieses Buch ist wirklich extrem unheimlich.

      @ Creed: Hmm "Stark" empfand ich nicht als gruselig. In welchem Band ist die Geschichte "Der Affe" zu finden? Als sehr gruselig empfand ich "Erbeerfrühling" von King. Eine wirklich kurze Geschichte. Zum Schluss ist mir wirklich absolut die Gänsehaut über den Rücken gelaufen.

      John Saul hat auch einige sehr gruselige Bücher. "Am Strand des Todes" und "Wehe wenn der Wind weht" empfand ich als sehr gruselig.

      Also Jack Ketchum würde ich nicht in die Grusel-Ecke einreihen. Er löst zwar eine Menge Emotionen aus. Aber die Angst vorm Unbekannten zählt nicht dazu.

      @ all: Unheimlich wirkt ja für uns die Angst vor dem Unbekannten. Was ich bei mir vollkommen bestätigen kann. Bestes Beispiel ist "Die Opferung", mann weiß nicht was oben im Dachboden vor sich geht. DIese Geräuche und das selstsame Licht nachts! :cursing: Zitter!

      "Shutter Island" hat zum Schluss bei mir ettliche Emotionen ausgelöst. Ein Angstgefühl inklusive Gänsehaut war vorhanden. Obwohl man es nicht mit dem typischen Grusel vergleichen kann.
      Manchmal wirkt auch was gruselig was absolut überaschend kam. Wenn plötzlich was absolut unerwartetes geschieht.

      Was kennt ihr noch für Bücher?

      Mir wurden woanders noch folgende Bücher empfohlen:
      Mark Z. Danielewski - Das Haus (House of Leaves)
      Judith Hawkes - Der kalte Haus des Flieders
      Yrsa Sigurdardottir - Geisterfjord
      Joe Hill - Blind
      Kennt jemand davon das ein oder andere und kann was dazu sagen!

      LG
    • Es, shining - kann ich nur zustimmen, zwei der intensivsten romane aller zeiten, die einem wirklich den schweiß auf die stirn treiben können ^^
      Generell sind es emotinale coming-of-age-titel (sommer der nacht, ghoul ... und wehe hier erwähnt jetzt einer das grottige langweilige unschuld und unheil :D) , die einen recht großen grusel für mich bedeuten, wenn man sich gut einfühlen kann, ist auch der grusel groß.
      Geisterhauserzählungen sind ebenso beklemmend und gruselig, obwohl ich jetzt sagen würde, dass house of leaves mehr ein literarisches avangardistisches experiment gepaart mit drogentraum-ähnlichen gestaltungsmustern ist als denn wirklich ein roman :D, zumindest die teile, die ich bis jetzt davon gesehen hab. Ich will es mir hier vielleicht auf englisch mal kaufen, weils da auch noch in vier farben ist ;) ob es gruselig ist? Keine ahnung, aber es mutet extrem cool an 8) ...
      I saw the best minds of my generation, starving hysterical naked
      dragging themselves through the negro streets at dawn looking for an angry fix
      ________________

      Allen Ginsberg: Howl
    • Das letzte mal als ich mich so richtig geängstigt habe war bei Edward Lee's " Haus der bósen Lust" die gelben Augen von Mr.Gast waren wirklich etwas wovon ich anschließend geträumt habe.

      Yes Sir
      Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –

      Der Mann mit dem goldenen Colt

      Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"

      Man lebt nur zweimal, 1967
    • Der Bote von Ray Bradbury brachte mir einen wohlingen Schauer.

      Ritual von Graham Masterton mehr Ekel als Grusel, aber dennoch das erste Buch bei dem ich echt Pause machen musste wegen bestimmten Beschreibungen.

      Seltsam? Aber so steht es geschrieben …

    • natürlich darf man die alten der horrorliteratur
      nicht vergessen. ob lovecraft, bram stoker, arthur
      machen - es schaudert einen beim lesen der texte.

      bei mir gibt es einige heftige themen, vergänglichkeit
      und zeit z.b., den körper als feind erfahren.
      das unsagbare, fremde, noch nicht ins licht gerückte
      spielt eine gänsehaut-erzeugende rolle.
      "hin und wieder kitzelt mich das leben!"
      jörgs bücher des jahres 2019 :thumbup:
    • Ja, viele der 'klassischen' Autoren jagen mir einen größeren Schauer über den Rücken als die meisten modernen Schriftsteller, da sie durch ihren ausdrucksvollen Schreibstil fesseln und den Fokus eher auf Grusel als auf blanken Terror legten...

      "Die schwarze Katze" von Edgar Allan Poe hat mich in jungen Jahren wirklich erschreckt, auch einige Geschichten von Algernon Blackwood bestechen durch viktorianisch gruselige Atmosphäre. Als Kind habe ich mich sogar (durch schon damals ausgeprägtes Kopfkino) bei einigen unheimlichen 'Sherlock Holmes'-Storys von Sir Arthur Conan Doyle gefürchtet.

      Von den modernen Autoren hat für mich auch Clive Barker mit seiner Geschichte "Das Verbotene" Gänsehautfeeling...seine grandioseste und erschreckenste Geschichte ist für mich allerdings eine, die für andere Leser vermutlich harmlos ist..."Im Bergland: Agonie der Städte", denn diese Story erschreckt mich durch ihre kafkaeske, surreale Handlung...sich die Vorkommnisse der Geschichte leibhaftig vorzustellen, mann, da bekomme ich wirklich Schüttelfrost! ^^ :thumbup:
    • ich glaube es reicht tief in unsere anfänge als
      mensch. als kleinkind rotkäppchen vorgelesen zu
      bekommen hat mir nicht nur alpträume vom bösen
      wolf beschert, sondern auch angst vor hunden.

      die kunst des weglassens bei den klassikern zeigt
      wie ungeheuerlich die abgründe in uns menschenwesen ist,
      daß ausgesparte locker, gruselig zu ergänzen.

      an diesem thema merkt man wie gut ein persönliches gespräch
      wäre.... 8)
      "hin und wieder kitzelt mich das leben!"
      jörgs bücher des jahres 2019 :thumbup:
    • Clive barker ist der König der Beklemmung im 20. Jahrhundert, Moloch Angst hat mich auch ziemlich geschockt, so kompromisslos psychisch beschriebene Grausamkeiten ...
      Im Bergland ist doch die mit den Schwulen, oder? Ich entsinne mich nicht mehr so ganz dran ...
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      Allen Ginsberg: Howl
    • Ich lasse mal die Leseerlebnisse meiner Jugend außer acht, da wäre ansonsten ES zu nennen. Aber Wahn von King fand ich wirklich gruselig und Sommer der Nacht von Simmons. Es gibt viele Bücher, in denen es gruselige Passagen gibt, die aber dann irgendwie doch so nachlassen, dass sie sich nicht in der erinnerung festsetzen. Geht zumindest mir so.
    • Sommer der Nacht hat mich auch sehr gegruselt. Das gilt allerdings für fast alle coming of age Horrorbücher. Terror und Drood von Dan Simmons fand ich auch sehr beklemmend. Graham Masterton, besonders Die Opferung und auch Der Ausgestoßene, ist natürlich ein ganz großer Angstmacher. Aber am meisten grusele ich mich bei klassischer Schauerliteratur. Hier sind ganz besonders Edgar Allan Poe und die drei Musketiere der Wired Fiction Howard Phillips Lovecraft, Clark Ashton Smith und Robert Ervin Howard zu nennen. Die gruseligste Anthologie, welche ich bisher gelesen habe, war Das rote Zimmer. Besonders die titelgebende Geschichte von H. G. Wells beinhaltet alles das, was ich mir von einer klassischen Gruselgeschichte erhoffe.
      "Bow down: I am the emperor of dreams" -Clark Ashton Smith-
    • Creed wrote:

      Grusel pur ist für mich auch eine Geschichte von Algernon Blackwood, einer meiner bevorzugtesten Autoren des Unheimlichen: "Die Weiden"...eine Story, die von Blackwoods Sprachkunst lebt und wirklich angsteinflößend ist.

      Nicht umsonst hat H.P. Lovecraft diese Story als "die bedeutendste unheimliche Geschichte, die je geschrieben wurde" bezeichnet... :thumbsup:
      Algernon Blackwood ist auch ein ganz großer Meister der unheimlichen Erzählkunst. Ich fiebere schon sehr der Veröffentlichung von "DER ZENTAUR" von Algernon Blackwood in "H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens" entgegen. :thumbsup: Zudem hoffe ich das noch weitere Werke von Ihm im Festa Verlag erscheinen werden. :rolleyes:
      "Bow down: I am the emperor of dreams" -Clark Ashton Smith-