Ian Lancaster Fleming und andere 007 Autoren

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    • Ian Lancaster Fleming und andere 007 Autoren

      Ian Flemming geboren am 28.Mai 1908 in London.

      Seinen ersten Job hatte er bei der Nachrichtenagentur Reuters.Danach arbeitete er als Börsenmakler.Bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs wurde er zum Assistenten der Marineaufklärung und spielte eine tragende Rolle bei britisch-allierten Spionageaktivitäten.

      Sein erster Roman der, der Welt zum ersten mal den Agenten James Bond vorstellte "Casino Royale" wurde 1953 publiziert.Die erste Auflage war innerhalb eines Monats ausverkauft.Bis zu seinem Tod am 12.August 1964 veröffentlichte er jedes Jahr einen Bond Roman.

      Für mich ist und war er einer der besten Spionagethriller Autor der Welt.

      Die Figur des James Bond ist ein gewaltiges Franchise geworden.

      Yes Sir
      Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –

      Der Mann mit dem goldenen Colt

      Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"

      Man lebt nur zweimal, 1967
    • Toller Thread, Xorron! :thumbup:

      Warum bin ich eigentlich als Extrem-Bond-Fan nicht darauf gekommen? 8| Wie auch immer, Ian Fleming hat mit der Figur des James Bond im Thriller-Bereich das geschaffen, ws Sir Arthur Conan Doyle mit Sherlock Holmes für den klassischen Krimi getan hat...er hat eine Ikone geschaffen, ein Kulturgut der Neuzeit, eine Figur, die auch heute noch nach gut 60 Jahren in Filmen, Romanen von Nachfolgeautoren und selbst im Werbebereich präsent ist.

      Flemings Romane sind nur vordergründig auf Action und Spannung angelegt...wenn man sie genauer unter die Lupe nimmt, zeigen sie mit der Figur "Bond" einen äußerst komplexen und tiefgründigen, innerlich zerrissenen Charakter, der erst durch die Filme geglättet wurde (der aktuelle und für mich beste Bond-Darsteller Daniel Craig nähert sich jedoch sehr der literarischen Figur an). Die Romane bestechen noch heute durch einen präzisen Spannungsaufbau, die Plots sind (im Gegensatz zu den späteren Filmen) nicht übertrieben, sondern liefern ein (mehr oder weniger) realistisches Bild des englischen Geheimdienstes, sind teilweise (wenn man bedenkt, dass sie in den 50er-Jahren entstanden sind) erstaunlich brutal, stellenweise fast grausam, oftmals zynisch und stets ernst.

      Die Gegenspieler sind wirklich noch böse und Fleming spickte seine Romane mit detaillierten Beschreibungen von Golf-, Baccarat- und Pokerspielen, die auch heute noch beim Lesen für Spannung sorgen. Insgesamt verfasste Ian Fleming 12 Romane und 9 Kurzgeschichten mit der Figur James Bond, nebenbei auch Kinder- und Sachbücher.

      Und für mich wird er immer einer meiner drei Lieblingsautoren bleiben... :thumbup:
    • @ Bodde82: Man kann nicht alles wissen! ^^ Du kannst natürlich die heutigen Filme nicht mit den Fleming-Romanen vergleichen, lediglich die ersten Connery-Bondfilme waren recht genau vefilmt...heute stammen die Storys ja komplett von Drehbuchautoren.

      Aber schon rein aus literarischem Interesse solltest Du mal in ein Fleming-Buch reinlesen...die jetzt im Cross Cult-Verlag erschienene und liebevoll gestaltete Neuauflage der Romane liegt endlich auch (zum ersten Mal) ungekürzt in deutsch vor...unbedingt empfehlenswert! :thumbup:
    • @Creed

      Danke, werde ich mir vormerken. Bin zwar kein Bond-Fanatiker, so wie du, aber find ich trotzdem sehr interessant.

      Ich fand im Übrigen Sean Connery den besten Bond-Darsteller (wobei ich ja die literarische Figur gar nicht kenne). Aber hierüber kann man wahrscheinlich auch wieder endlose Diskussionen führen.
    • Der beste Bond Darsteller ist auch der aktuelle DANIEL CRAIG. Er kommt Bond am nächsten was die Figur Ian Flemmings betrifft.

      Yes Sir
      Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –

      Der Mann mit dem goldenen Colt

      Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"

      Man lebt nur zweimal, 1967
    • So der Mann mit dem goldenen Colt.

      Der Film hat mit dem Buch mal wieder relativ wenig zu tun.

      Das Buch ist besser als der Film.

      Warum in alles in der Welt mussten die James Bond zu einem Action Helden machen.

      Hätte man das Buch genommen und es so verfilmt wie es ist
      wäre es ein brutaler, zynischer Spionagethriller, vielleicht etwas Dialog lastig geworden.
      Das Buch.ist genial roh und kein teilweise Actioncomedy wiedder Film.

      Schade das niemand den Mut hatte das Buch so zu verfilmen wie es ist.

      Das gleiche gilt übrigens auch für YOU ONLY Live twice.

      Yes Sir
      Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –

      Der Mann mit dem goldenen Colt

      Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"

      Man lebt nur zweimal, 1967
    • Ausgelesen: "Man lebt nur zweimal" von Ian Fleming.

      Der vorletzte Bond-Roman, den Ian Fleming geschrieben hat, unterscheidet sich wie üblich grundlegend von der Verfilmung mit Sean Connery. Das Buch ist hart, realistisch und (was filmtechnisch natürlich etwas ungünstig ist) recht dialoglastig. In der Tat besteht das Buch eigentlich zu guten 75 % aus ruhigen Szenen, die auf das actionreiche, düstere Finale hinarbeiten. Kein Buch also für Leser, bei denen es alle paar Seiten krachen muß. Hier zeigt sich wieder einmal eines der großen Talente Flemings, nämlich selbst handlungsärmere Passagen so zu schreiben, dass sie interessant und kurzweilig sind.

      Fleming nutzt den Plot, um Bond in Japan mit den dortigen Gepflogenheiten, Regeln und Traditionen vertraut zu machen, die sich zum Teil extrem von den Werten der westlichen Welt unterscheiden. Gerade die Szenen, in denen der britische Agent James Bond vom japanischen Geheimdienstmann Tiger Tanaka fernöstlich ausgebildet wird, tragen viel zum Genuß des Buches bei, da Fleming genial komische Dialoge zwischen den beiden unterschiedlichen Männern geschaffen hat, die wirklich Spaß machen. Nebenbei erfährt der Leser eine Menge über die japanische Kultur, bis der Autor beim abschließenden Showdown auf den letzten 60 Seiten Gas gibt und Bond eine Menge über sich ergehen lassen muß. Flemings Hauptidee des Buches, ein "Schloß des Todes", bestehend aus festungsähnlichen Gebäuden sowie einem Garten voller Giftpflanzen und ebenso giftigen Tieren aller Art, ist von der Idee und den Beschreibungen her brillant und unheimlich umgesetzt.

      Das Ende des Romans ist sowohl traurig als auch offen und macht Appetit auf den letzten Fleming-Roman "Der Mann mit dem goldenen Colt". Überhaupt ist dies ein großes Plus der Romane...sie bauen aufeinander auf und ergeben so ein chronologisches Bild des Agenten ihrer Majestät, etwas, dass die Filme komplett außer acht lassen, zumal diese in einer völlig anderen Reihenfolge produziert wurden. In Flemings Romanen wird stets auf den vorhergehenden Plot Bezug genommen, was ich persönlich sehr mag.

      Fazit: Ein lesenswerter Bond-Roman, der die Spannung sehr langsam (für viele Leser vermutlich zu langsam) aufbaut und ein fulminantes Finale bietet, düster, hart und weitaus realistischer als die bunte und überbordene Verfilmung, die nichtsdestotrotz sehenswert ist und bleibt. Viel Dialog und langsamer Spannungsaufbau sowie ein Bond-Girl, das nicht nur attraktive Staffage, sondern ein eigenständiger, interessanter Charakter ist.

      Bewertung: *****
    • Die Bond-Romane habe ich die letzten Monate echt vernachlässigt. Schande über mich. Muss mit der Reihe unbedingt mal weitermachen. Wäre dann bei Band 5: Liebesgrüße aus Moskau...
      Bin echt begeistert, wie gut die Romane doch im Vergleich zu den Filmen sind und wie "modern" sie sich teilweise lesen lassen...
    • Hey

      Am 4.September startet die BBC SERIE :

      Flemming the man who would be Bond

      In Deutschland.

      Freu.Werd aber auf die DVD warten.

      Yes Sir
      Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –

      Der Mann mit dem goldenen Colt

      Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"

      Man lebt nur zweimal, 1967
    • Colonial Sun !!!!

      Tja vorweg es ist kein Fleming aber....

      Er macht das gut. Bond ist anders aber gut !!!

      Es ist action lastiger aber das muss ja nicht schlecht sein .

      Alles in allem ein guter Roman !!!

      5/4,5 Sternen.

      Krankenhäuser sind nicht unbedingt das beste Klima um Bücher zu lesen,aber wat soll's.

      Ich weiß das hört sich jetzt dämlich an : Aber Bond ist für mich ein Anker. Ich weiß das wir hier von einer fiktiven Figur sprechen aber, manchmal.....

      Naja. Was ich sagen will tolles Buch !!

      Yes Sir
      Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –

      Der Mann mit dem goldenen Colt

      Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"

      Man lebt nur zweimal, 1967
    • Ich kann Deine Aussage mit dem Anker vollkommen nachvollziehen, Xorron...das ist ja eines der Vorteile der Literatur, sie lenkt ab, sie begeistert, sie tröstet...

      Zu "Colonel Sun": Die Neuausgabe vom Cross Cult-Verlag muß ich mir noch zulegen, den Roman jedoch habe ich vor guten 20 Jahren in der Ausgabe vom Scherz-Verlag gelesen und fand ihn seinerzeit auch recht gelungen.
      Positiv fällt mir nach Ansicht der Neuauflage im Buchladen auf, dass Cross Cult die Nummerierung der Bond-Bücher fortsetzt und wieder die hübschen englischen Originalcover verwendet. Nun bleibt die Hoffnung, dass irgendwann auch die bislang nicht übersetzten Gardners und Bensons dort erscheinen...
    • Gute Nachricht für alle Bond-Fans (die hier im Forum ja recht überschaubar sind ^^ )...der Cross Cult-Verlag setzt konsequent seine Serie von James-Bond-Neuübersetzungen fort, in diesem Falle weiterhin mit zwei Romanen von John Gardner. Zum Glück haben sich die Herausgeber entschlossen, auch die unsäglichen Titel der damaligen Heyne-Ausgaben zu verändern...aus dem bescheuerten "Moment mal, Mr. Bond" wurde jetzt der unspektakuläre aber passende Titel "Der Kunstsammler". Erscheinungsdatum 23. 03. 15.

      cross-cult.de/crime-thriller-t…-17-der-kunstsammler.html

      Dann folgt ebenfalls am 23. 03.15 der Band Nr. 18 mit dem vollkommen korrekt übersetzten Titel "Eisbrecher":

      cross-cult.de/crime-thriller-t…s/bond-18-eisbrecher.html

      Somit scheint meine Hoffnung auf Übersetzungen bisher nicht auf Deutsch erschienener Titel schon wieder etwas realistischer! :thumbup:
    • Ach ja, James Bond. Verdammt, auch hier muss ich endlich mal weiterkommen. Habe bislang nur die ersten 5 Bände der Reihe gelesen. Auf der anderen Seite habe ich somit aber noch soviel zum Lesen, dass mir die Romane noch ne ganze Weile nicht ausgehen dürften...