Allgemeine Film- und Serienrezensionen

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    • Und weiter geht es mit den klassischen Monstern aus den damaligen Universal-Studios. Dieses mal geht es weiter mit FRANKENSTEINS HAUS, womit man allerdings auch ganz offiziell die Grenze zum Trash überschritten hatte.
      Für ganz Neugierige hier auf den Link kloppen und los geht's mit der Lesebrille:

      zauberspiegel-online.de/index.…-ein-episodenhaftes-etwas
      Einen Gentlemen erkennt man daran, das er einer Frau über der Kloschüssel die Haare hoch hält, bevor er selber anfängt zu kotzen.

      Ich tauge wohl nicht zum US-Präsidenten, denn mich würde es täglich in den Fingern jucken, den ultimativen roten Knopf zu drücken.

    • MORTAL ENGINES Krieg der Städte

      Die literarische Vorlage von Philip Reeve kenne ich nicht und muss sie nach der Filmsichtung auch nicht kennenlernen.
      Klingt jetzt vielleicht negativer als beabsichtigt.
      Aber die Story bedient alle Klischees, weshalb ich keine Jugendromane lese.
      Junge mit tragischem Hintergrund lernt zufällig Mädchen mit noch tragischerem Hintergrund kennen und verliebt sich. Sie nicht, da sie (metaphorisch) die behaarteren Eier hat. Auf einer ungewollten gemeinsamen Reise erledigen sie alle möglichen Bösen, finden Verbündete und Mädchen verliert die metaphorische Behaarung.
      Also nichts Neues.

      Aber nun zum Film.
      Anfangs kam mir der Gedanke 'Hhhmmm...'Valerian' in Steampunkoptik'. Und der Eindruck blieb auch die zwei Stunden. Der Handlungsbogen ist leider sehr vorhersehbar, obwohl ich, wie erwähnt, die Vorlage nicht kenne.
      Aber...es sieht bombastisch aus. Die visuellen Ideen lassen einen Peter Jackson erkennen. Gigantisch und trotzdem verspielt. Liebevolle Aspekte hier, coole Anspielungen auf die heutige Zeit da.
      Die Darsteller sind gut gewählt. Hugo Weaving mag ich ja eh und je älter er wird, desto interessanter.
      Am meisten beeindruckt hat mich aber Shrike, gespielt von Stephen Lang.
      Bei dessen Geschichte musste ich mir doch ein Tränchen verdrücken.

      MORTAL ENGINES wird zwar nicht mein Jahreshighlight, aber einen Gang ins Kino ist er allemal wert.
      3D muss nicht, da man kaum die Technik genutzt hat.
      If living is for learning
      Then dying is forgetting
      Once we have forgotten
      Then we can go on living

      LeseÜberblick
    • Ach ja, am Samstag gab es dann mal klassische Monster zum blödeln. Oder anders gesagt, Bela Lugosi als Dracula auf witzig.
      Und teuer ist der Film mit deut. Synchronisation auch noch.
      Aber hier nun meine Rezension zu "Abbott und Costello treffen Frankenstein".
      zauberspiegel-online.de/index.…soluter-trash-aber-lustig
      Einen Gentlemen erkennt man daran, das er einer Frau über der Kloschüssel die Haare hoch hält, bevor er selber anfängt zu kotzen.

      Ich tauge wohl nicht zum US-Präsidenten, denn mich würde es täglich in den Fingern jucken, den ultimativen roten Knopf zu drücken.

    • SPIDER-MAN: A NEW UNIVERSE

      Mega.
      Ist wohl die beste Beschreibung dafür.
      Mega coole Idee, mega Animationsfilm, mega Umsetzung und mega, dass mal nicht Peter Parker als Spinnenmann im Vordergrund stand, sondern Miles Morales, den ich aus einigen Serienabenteuern kenne.
      Die Idee, die einzelnen Spider-Man-Universen in einem Film zu vereinen ist super und die Umsetzung dieser Idee einfach unterhaltsam. Ob nun Gwen Stacy, Spider-Man Noir, Peni Parker oder Spider-Ham...eine total witzige Zusammenstellung.
      Und es sieht fantastisch aus. Ein ganz eigener Animationstil, in den man schon nach ein paar Minuten versunken ist. Das, was bei vielen Realfilmen kaum funktioniert, ist hier großartig verarbeitet worden: die 3D Technik. Mittendrin statt nur Zuschauer. So muss das sein.
      Der Soundtrack ist auch nicht zu verachten. Passt perfekt und wird sich besorgt.

      Die Story ist gut und wiedermal, was ich an den Marvelbösewichten so liebe, kann man deren Handlungen total verstehen und nachvollziehen. Sie sind nicht böse, weil sie es sein müssen, sondern weil auch sie Wünsche und Träume haben, die menschlich sind.

      Für Fans des Achtbeiners ein Muss. Unbedingt ansehen!
      Der einzige Kritikpunkt ist vielleicht die Laufzeit von zwei Stunden.
      Viel zu kurz :D
      If living is for learning
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      LeseÜberblick
    • Im Januar startet Spidey bei Panini (wieder mal) neu im Comic. Der Neustart soll ziemlich gut sein, hab jetzt mal ein Monatsabo bei Panini abgeschlossen. Mal gucken, was mich erwartet. Hab derzeit wieder mal richtig Bock auf Spidey nach langer Comicabstinenz. A New Universe werde ich mir zumindest auf BD zulegen, vielleicht schaffe ich es aber auch noch ins Kino :)

      Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


    • BUMBLEBEE

      Dieser Streifen ist der beste Beweis, dass man in zwei Stunden Metallschrotten auch eine tolle, fesselnde, emotionale Story einbauen kann, wenn man denn will.
      So hätten einige Transformerfilme gerne aussehen können. Was jetzt nicht heißen soll, dass die Scheiße waren. Ich liebe Transformers seit Jahrzehnten, aber wenn man ehrlich ist, sehen die meisten nur gut aus. Eine ansprechende, logische Erzählebene ist da kaum vorhanden.
      BUMBLEBEE ist da anders. Der Film erzählt eigentlich die Vorgeschichte.
      Als ich vor Monaten gesehen hatte, dass ein neuer Transformer auf die Leinwand kommt, hatte ich noch gedacht 'Wuhuu'.
      Dann kam raus, dass es ein Bumblebee Solofilm wird. Da war die Stimmung bei mir eher so 'Meh', weil das mit der einzige der Autobots ist, den ich nie mochte.
      Das hat sich heute ein wenig geändert.
      Es ist ein richtig toller Film geworden, für den sich ein Kinobesuch lohnt. Die zwei Stunden sind wie im Flug vergangen.
      Die Story ist jetzt nicht wirklich neu, aber mitreißend erzählt. Und ich hab den gelben Käfer richtig ins Herz geschlossen.
      So könnten die (vielleicht) nächsten Streifen aus diesem Universum ruhig weitergehen.
      If living is for learning
      Then dying is forgetting
      Once we have forgotten
      Then we can go on living

      LeseÜberblick
    • Den habe ich Freitag Abend auch im Kino gesehen. Ich gehe traditionell immer mit einem Freund in die Tansformer Filme, aber nicht, weil wir so große Fans sind, sondern eher aus dem Grund aus dem man sich einen Schlefaz anguckt.
      Auch "Bumblebee" hat mal wieder diverse lächerliche Momente, ist aber insgesamt schon deutlich stärker als die bisherigen Streifen. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Action nicht 90% des Films ausmacht.

      Gestern dann "Birdbox" auf Netflix geguckt. Der Film ist zwar nicht so grandios wie das Buch, hat mir aber auch sehr gut gefallen.
    • Und ich bin wieder die, die damit gar nichts anfangen kann, aber Kino wär auch mal wieder was^^

      "... Everything you take, everything you gave

      all the things you've found, all the things you've made
      everyone you lost and saved
      nothing will remain, cradle or grave..."
    • AQUAMAN

      DC kann es ja doch...richtig gute Filme produzieren. Ich bin entzückt.
      Zwar erinnert er stellenweise sehr an 'Thor' und 'Black Panther', aber das ist wohl das Los der Superheldenverfilmungen, dass alles schonmal vorkam.
      Ein richtiger Augenporno geworden und damit meine ich nicht Jason Momoa. Der steht nun gar nicht auf meiner Typenliste.
      Bei einigen Szenen kann man nur sagen 'Wow'. 3D funktioniert bestens.
      Irgendwie hatte ich Nicole Kidman älter in Erinnerung...die sieht den ganzen Film aus wie 30. Ein Hoch auf CGI. Dafür habe ich Dolph Lundgren nicht erkannt...ist der alt geworden.
      Black Manta, der irgendwie als kleiner Gegner Arthurs fungieren soll, kommt der Comicvorlage sehr nahe (nur weniger lila), aber noch näher einem Charakter aus den 'Power Ranger'. Das war aber auch der einzige Punkt, der ein beschämtes Kopfschütteln hervorbringt.

      Ansonsten ein ganz solider DC Streifen, der mir sogar besser gefallen hat als 'Wonder Woman'. Hätte vielleicht etwas kürzer sein können. Knapp zweieinhalb Stunden sind doch lange, obwohl er nicht langweilig war.
      Würde ich mir glatt noch ein zweites Mal im Kino ansehen.
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      LeseÜberblick
    • Bei "Aquaman" bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich mir den antun soll. Etwas in mir sagt "ja, tu es" weil Amber Heard als Wasserhäschen mit dabei ist. Auf der anderen Seite muss ich immer an Rajesh Koothrappali aus Big Bang Theorie denken, der immer sagt ... "Aquaman ist scheiße". :P :rolleyes:

      Mich wundert da ein wenig, dass man im MCU bisher noch nicht auf dessen Gegenstück Prinz Namor dem Sub-Mariner zurückgegriffen hat. Der hatte mir auch als Comic besser gefallen als Aquaman von DC.

      Und was "Bumblebee" angeht, auf den kann ich genauso verzichten, wie auf die restlichen Transformer-Filme. Die Blechtypen sind nun wirklich irgendwie nicht mein Ding.
      Einen Gentlemen erkennt man daran, das er einer Frau über der Kloschüssel die Haare hoch hält, bevor er selber anfängt zu kotzen.

      Ich tauge wohl nicht zum US-Präsidenten, denn mich würde es täglich in den Fingern jucken, den ultimativen roten Knopf zu drücken.

    • MEG

      Der Film ist genau so, wie ich ihn mir nach Ansicht des Trailers vorgestellt habe...spannend, gut gemacht und wirklich unterhaltsam. Dank der modernen CGI-Technik, die ja selbst mit dem Computerdesignen von Wasser keine Probleme mehr hat, wirken die Szenen Mensch gegen Riesenhai verdammt realistisch. Das Setting des Films sieht ebenfalls ncht billig aus, im Gegenteil, von der ästhetisch ansprechenden Unterwasserforschungsstation hätte ich gerne noch weitere Details gesehen. Der Plot geht vollkommen in Ordnung, man bekommt, was man von Monsterfilmen erwartet, wer shakespeare'sche Tiefe sucht, muss woanders fündig werden, ist hier auch vollkommen unnötig, denn Spannung und Schauwerte sind bei derartigen Werken wichtig, und die liefert "MEG" zuhauf.
      Die Darsteller machen ihre Sache ebenfalls recht ordentlich, vor allem von Jason Statham war ich positiv überrascht, er verkörpert mal nicht den ultragrimmigen Typen wie üblich, sondern einen sympathischen Abenteurer mit angedeutetem Berufstrauma, dem letztendlich die Heldenrolle zufällt, und dies spielt er mit sichtlicher Freude, hat mir gut gefallen.
      Gegen Ende werden sogar noch ein paar nette Anspielungen auf die Mutter aller Aquahorrorstreifen, "Der weiße Hai", eingebaut, was eine schöne Hommage ergibt.

      Fazit: Wirklich spannend und mit hervorragenden Trickeffekten gefüllt...zusammen mit einigen gelungenen Dialogwitzen garantiert "MEG" einen gelungenen Filmabend. :thumbup:
    • Hm, ich konnte Tierhorror noch nie was abgewinnen, deswegen werde ich wohl auch niemals "Cujo" lesen.
      Und ein Haifilm ohne abgebissene Arme oder Beine ist iwie auch nichts wares.
      Der soll doch so auf brav getrimmt sein...

      "... Everything you take, everything you gave

      all the things you've found, all the things you've made
      everyone you lost and saved
      nothing will remain, cradle or grave..."
    • Na ja, Virginy, einen dezenten abgebissenen Arm sieht man zwar, aber stimmt schon, die Freigabe ab 12 ist berechtigt... davon abgesehen entgeht die bei "Cujo" aber was...ein äußerst eindringlicher Roman von King (und mit unter 400 Seiten für ihn eigentlich 'ne Kurzgeschichte... ^^ ) Nee, probiere das Buch doch einfach mal, ist zwar im weitesten Sinne Tierhorror, aber der psychologische Ausnahmezustand beim Plot steht eher im Vordergrund.
    • Hm nee, dafür hab ich zu viele ungelesene Bücher hier rumliegen, die mich deutlich mehr interessieren.
      Wenn die mir irgendwann mal ausgehen sollten, dann vielleicht^^

      "... Everything you take, everything you gave

      all the things you've found, all the things you've made
      everyone you lost and saved
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    • Wenn man mal einen Rape and Revenge-Film sehen möchte, in dem es dann noch jede Menge schwarzen Humor gibt, der darf mal in diesen Film hier reinsehen:

      Hier Link langsam pudern:
      zauberspiegel-online.de/index.…tor-even-lambs-have-teeth
      Einen Gentlemen erkennt man daran, das er einer Frau über der Kloschüssel die Haare hoch hält, bevor er selber anfängt zu kotzen.

      Ich tauge wohl nicht zum US-Präsidenten, denn mich würde es täglich in den Fingern jucken, den ultimativen roten Knopf zu drücken.

    • GLASS

      Hiermit ist mein Kinojahr 2019 eröffnet und ich bin sehr zufrieden.
      Gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden. Aber ein gelungener Abschluss der Trilogie. Als alleinstehender Film ist er kaum zu verstehen. Das habe ich an den Zusammenhängen mit "Unbreakable" gemerkt. Der ist bei mir einfach zu lange her. Die Rückblenden sind aber perfekt gesetzt, sodass alles Wichtige aus den Tiefen des Langzeitgedächtnis zum Vorschein kamen. Trotzdem empfehle ich, sich vorher noch einmal "Unbreakable" und "Split" zu gönnen.
      McAvoy mal wieder großartig, Willis etwas blass und Jackson so, wie man ihn kennt.
      Zeitweise war der Film etwas langatmig, aber das war "Split" ja auch. Hätte ruhig eine halbe Stunde kürzer sein können...manchmal ist weniger mehr. Ein paar gute Plottwists mit unerwarteten Wendungen. Kein wirkliches Popcornkino, denn man muss schon aufpassen um zu verstehen.

      Von mir gibt es 3.5 von 5 Popcorntütchen und die Hoffnung, dass es eine Gesamtbox für den Hausgebrauch geben wird.
      If living is for learning
      Then dying is forgetting
      Once we have forgotten
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      LeseÜberblick