Extreme (groteske) Filme

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    • Extreme (groteske) Filme

      Habe keinen passenden Thread dazu gefunden.
      Es gibt ja Filme, die schon sehr bizarr/extrem/hart sind, aber keine Horrorfilme sind. Welche (guten) kennt ihr von dieser Art?
      Ich nenne mal für den Anfang:

      Ex Drummer
      Eine europäische Produktion nach einem Buch des belgischen Kultautors Herman Brusselmans. Nihilistisch, verstörend, brutal, musikalisch und teilweise surrealistisch.

      Irreversibel
      Ein ziemlich berüchtigter Film von Gaspar Noe, der rückwärts erzählt wird. Berüchtigt vor allem wegen einer langen Vergewaltigungsszene mit Monica Belucci.

      Antichrist
      Hat auch ein bisschen Aufsehen erregt, aber eher wegen des provokanten Auftretens von Regisseur Lars von Trier. Der Film enthält die eine oder andere Szene, bei denen einem leicht übel wird.

      Menschenfeind
      Ebenfalls von Gaspar Noe. Ist ein ziemlich kleiner, wütender und radikaler Film, wie man sich bei dem Titel denken kann.

      Enter the Void
      Noch einer von Gaspar Noe. Wir sehen durch die Augen der Hauptfigur (POV), wie er am Anfang in Tokio ums Leben kommt und als "Geist" durch die Gegend fliegt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bighead ()

    • I spit on your grave 1+2 sind echt hart.

      Märtyrer, the Hills habe eyes 1

      fällt mir dazu noch ein.

      Yes Sir
      Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –

      Der Mann mit dem goldenen Colt

      Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"

      Man lebt nur zweimal, 1967
    • Die Frage ist, was man unter extrem versteht. Es gibt die Filme von Herrn Valentine , wo Schädeldecken entfernt werden, das Gehirn gefressen wird, ausgekotzt und wieder gefressen wird. Nichts für mich, nie gesehen, nur mal so verfolgt. Danke bäh.

      Oder auch Filme wie Green Elephant. Tut mir leid, aber so was muß ich echt nicht haben.

      Es gibt auch diese realen Aufnahmen im Netz, wo diese Kids in Rußland einen Kerl umlegen.

      Das läßt sich auch beliebig so fortsetzen, wer sucht wird fündig ;)

      Eine gewisse Handlung darf für mich schon vorhanden sein, ich muß meine Grenzen nicht unbedingt immer ausloten und irgendwo ist es auch mal gut :thumbdown:

      Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


    • Alex schrieb:

      Eine gewisse Handlung darf für mich schon vorhanden sein, ich muß meine Grenzen nicht unbedingt immer ausloten und irgendwo ist es auch mal gut
      seh ich auch so. als "junges küken" hab ich sowas (nicht deine aufgezählten da!) dann auch noch geguckt, obs dann gefiel war ja zweitrangig. "cool" wars allemal :D
      aber aus der phase war ich dann auch schnell wieder raus. mag eher so filmtechnisch die psychohorror, wo das kopfkino richtig schön arbeiten kann.

      und wo sind die grenzen bei horror und extrem? schwer eine zu setzen...

      Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
      aber nicht für jedermanns Gier.

      Mahatma Gandhi
    • Alex schrieb:

      Die Frage ist, was man unter extrem versteht. Es gibt die Filme von Herrn Valentine , wo Schädeldecken entfernt werden, das Gehirn gefressen wird, ausgekotzt und wieder gefressen wird. Nichts für mich, nie gesehen, nur mal so verfolgt. Danke bäh.

      Oder auch Filme wie Green Elephant. Tut mir leid, aber so was muß ich echt nicht haben.

      Es gibt auch diese realen Aufnahmen im Netz, wo diese Kids in Rußland einen Kerl umlegen.

      Das läßt sich auch beliebig so fortsetzen, wer sucht wird fündig ;)

      Eine gewisse Handlung darf für mich schon vorhanden sein, ich muß meine Grenzen nicht unbedingt immer ausloten und irgendwo ist es auch mal gut :thumbdown:
      So sehe ich das auch. Ich habe auch meine Grenzen und die Filme, die du hier genannt hast, wären mir auch zu viel. Echte Morde sehe ich mir gar nicht an, das finde ich nicht gesund.
      Ich rede natürlich von fiktiven Filmen und extrem im Sinne von bizarr und gewagt, aber natürlich mit einer Handlung und keine stumpfsinnigen Folter- und Ekelfilme.

      Eine Edward Lee Verfilmung würde nicht in diese Kategorie fallen, das wäre ja Horror;)
    • Da liegen wir auf einer Wellenlänge Bighead, aber leider wird von vielen extrem meistens auch wörtlich genommen. Dementsprechend wird über unsere Filmbeispiele nur gelacht. Das wollte ich nur rüberbringen. Wenn man in manchen Filmforen mitliest, fragt man sich, was da so frei rumläuft 8|

      Bighead schrieb:

      Eine Edward Lee Verfilmung würde nicht in diese Kategorie fallen, das wäre ja Horror;)

      Ich zitiere mal die Festa Seite: "Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror." Ich denke schon, daß die Kategorie für ihn angemessen ist und da Du ja bestimmt all seine Bücher gelesen hast, wirst Du ja wissen, daß er durchaus das Zeug für extreme Filme hat ^^
      Stell Dir mal das Schwein verfilmt vor. Kein Horror, aber schon extrem ;)

      Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


    • Filmtechnisch hat jeder Mensch eine andere Auffassung vom Begriff "Extrem"...für mich hat dieses Wort nicht nur mit Perversion oder Blut oder Folter zu tun. Die belgische Kult-Satire "Man beisst Hund" (1992) ist in meinen Augen auch extrem, da sie einen Menschen zeigt, der sein Dasein außerhalb unserer festgelegten moralisch-ethischen Normen verbringt...und diese Darstellung wird im Film konsequent (mit einer Menge zynischem Humor) durchgezogen...
    • Bighead schrieb:

      Warum siehst du dir denn sowas an?
      ich war oft in seiten (legalen) unterwegs, die eben das zeigen, was unsere mainstream leutchen nicht zeigen.
      da hat man sich sowas dann mal angeguckt.
      beim ersten mal war ich schockiert, ab den nächsten usw wurde es immer weniger.man stumpft voll ab.
      aber seit 2 jahren ( oder länger ) gucke ich mir so etwas nicht mehr an.
      auch auf solche unterground ( trotzdem legalen) seiten gehe ich auch nicht mehr lesen.

      wenn die menschheit zu dumm ist, dann ist das eben so....
    • Ich bin auch kein Freund von "immer härter, immer schlimmer", dass kam hier ja an anderer Stelle schonmal zur Sprache. Früher wars "cool", heute langweilt es mich nur oder stößt mich ab. Für Leute, die sich an wie auch immer gearteter Gewalt aufgeilen, habe ich wenig Verständnis.
      Als gutes Negativbeispiel fallen mir da die "Men Behind The Sun"-Filme ein, wo es um japanische Konzentrationslager geht. Auch den von Herrn Tarantino so verehrten europäischen Folterfilmen ("She-Wolf of the SS" etc.) kann ich wenig abgewinnen.

      Für mich muss Gewalt in einem stimmigen Kontext stehen, bspw. zur Anreicherung der Atmosphäre und/ oder zur Unterstreichung bestimmter Aussagen. Beispiele sind hier die Filme von Sam Peckinpah, die sich mit Mechanismen hinter der Gewalt befassen, oder "Deliverance".
    • Dekkard schrieb:

      Als gutes Negativbeispiel fallen mir da die "Men Behind The Sun"-Filme ein, wo es um japanische Konzentrationslager geht. Auch den von Herrn Tarantino so verehrten europäischen Folterfilmen ("She-Wolf of the SS" etc.) kann ich wenig abgewinnen.
      Das fällt aber eher schon in die Richtung Naziploitation. "Inside - Was sie will ist in dir" und "Excision" sind auch zwei recht extreme Filme, wobei der zweite weit ab von irgendwelchen Blutorgien ist. "Die Passion Christi" ist übrigens auch ein extremer Film. Viele Gläubige waren damals echt erbost, als Gibson das so verfilmt hatte.
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