Horror und das Meer

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    • Horror und das Meer

      Es gibt ja viele Horrorgeschichten die spielen an oder auf dem Meer. Habt ihr Empfehlungen für maritimen Horror?

      Mir fallen da spontan ein.

      William Hope Hodgson
      de.wikipedia.org/wiki/William_Hope_Hodgson

      Albert R. Wetjen
      zauberspiegel-online.de/index.…tjen-ship-of-silence-1932

      Jörg Kleudgen (Stella Maris)
      de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Kleudgen

      Graham Masteron - Der Ausgestoßene:
      amzn.to/31zquNZ

      The post was edited 1 time, last by mammut ().

    • das thema ist sehr reizvoll für mich.

      tipps:
      --- "ligeia" - john everson.
      (festa, tb, 2013, übersetzung: alexander amberg, 409 seiten).

      --- "undinenblut. die meerjungfrauenanthologie" -
      hrsg.: rosa leber & marita meißner-claßen
      (eldur, brosch., 2019, 190 seiten)


      siehe zum thema, hier im forum, auch:

      Märchen, Sagen, Mystik und Horror

      leider hat meine oma nicht geschrieben, denn erzählen, von wasserwesen -
      konnte sie gar trefflich! :love: :thumbsup: ;)
      "hin und wieder kitzelt mich das leben!"
      jörgs bücher des jahres 2019 :thumbup:
    • Mir fallen da folgende Titel ein:

      "Auf Höllenkurs" von Tom Wright. Spielt anfangs auf einer Militärbasis/Insel, wechselt dann zur "Hohen See" und der letzte Drittel spielt dann auf Land nahe dem Meer.

      Die ersten beiden "Urlaub in der Apokalypse" Bände von Stefan Krell (erstes auf Mallorca und teilweise auf dem Wasser, zweites auf einem Kreuzfahrtschiff und teilweise auf dem Land nahe dem Meer).

      "Omega Days" Teil 2 (Schiff der Toten). Spielt auf einem großen Tanker.

      "Die Insel" von Richard Laymon. Spielt auf einer....na?.....Insel :D .

      "Tödliches Territorium" wieder von Stefan Krell. Survival-Horror auf einer Insel.

      "Terror" von Dan Simmons. Spielt auf dem Meer und dem zugefrorenen Meer.

      Meiner Meinung nach alles super Bücher, die mich klasse unterhalten haben :love:
    • mammut wrote:

      Es gibt ja viele Horrorgeschichten die spielen an oder auf dem Meer. Habt ihr Empfehlungen für maritimen Horror?

      Mir fallen da spontan ein.

      William Hope Hodgson
      de.wikipedia.org/wiki/William_Hope_Hodgson

      ...
      Hodgson ist natürlich der absolute Meister wenn es um das Thema "Horror und Meer" geht. Allein schon wegen "Stimme in der Nacht". Wirklich schade dass in Deutschland recht wenig von ihm erschienen ist und man seine Bücher nur noch antiquarisch bekommt. Dass Festa seine "Carnacki"-Geschichten veröffentlicht hat, hat mich daher ziemlich gefreut - Auch wenn sie im Vergleich zu Hodgson's maritimen Stories recht schwach und daher nicht wirklich repräsentativ für das Können des Autors sind. Fände es großartig, wenn da noch mehr kommen würde...

      Ansonsten wundert es mich dass Lovecraft's "Dagon" hier noch nicht genannt wurde.

      Spontan fällt mir auch noch "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol ein, welches deutliche Parallelen zu Lovecraft und Hodgson aufweist und von einem Leuchtturmwärter handelt, der sich auf einer verlassenen Insel gegen seltsame Kreaturen zur Wehr setzten muss, die jede Nacht dem Meer entsteigen. Der Roman ist unter dem Titel "Cold Skin" sogar verfilmt worden. Ich fand das Buch jedoch eher mittelmäßig und würde es daher nur bedingt empfehlen. Wer nach Alan Moore's "Neonomicon" aber wieder auf der Suche nach krudem Fischmonster-Sex ist, kann gerne zugreifen.
    • Sgt. Kabukiman wrote:



      Spontan fällt mir auch noch "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol ein, welches deutliche Parallelen zu Lovecraft und Hodgson aufweist und von einem Leuchtturmwärter handelt, der sich auf einer verlassenen Insel gegen seltsame Kreaturen zur Wehr setzten muss, die jede Nacht dem Meer entsteigen. Der Roman ist unter dem Titel "Cold Skin" sogar verfilmt worden. Ich fand das Buch jedoch eher mittelmäßig und würde es daher nur bedingt empfehlen.
      Den Film fand ich richtig gut (obwohl er tatsächlich eine deutliche Lovecraft-Atmosphäre hatte...bin kein Lovecraft-Fan, finde ihn überbewertet). Das Buch habe ich nicht gelesen.
    • Crimson wrote:

      Sgt. Kabukiman wrote:

      Spontan fällt mir auch noch "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol ein, welches deutliche Parallelen zu Lovecraft und Hodgson aufweist und von einem Leuchtturmwärter handelt, der sich auf einer verlassenen Insel gegen seltsame Kreaturen zur Wehr setzten muss, die jede Nacht dem Meer entsteigen. Der Roman ist unter dem Titel "Cold Skin" sogar verfilmt worden. Ich fand das Buch jedoch eher mittelmäßig und würde es daher nur bedingt empfehlen.
      Den Film fand ich richtig gut (obwohl er tatsächlich eine deutliche Lovecraft-Atmosphäre hatte...bin kein Lovecraft-Fan, finde ihn überbewertet). Das Buch habe ich nicht gelesen.
      Das Buch habe ich gelesen und kann ich ebenfalls nicht empfehlen. Wobei die Inselstimmung schon gut rüber kommt. Aber insgesamt fand ich das Buch eher schwach.
    • Kain wrote:

      Ansonsten noch "Meer der Angst" von Dennis Wheatley.
      Klingt ganz interessant. Ist der Roman denn empfehlenswert?

      +++

      Mir ist auch noch ein weiteres großartiges Buch eingefallen - "Terra Infernalis" von Michel Bernanos.
      Der Autor schrieb dieses surrealistische Meisterwerk gerade mal in 19 Tagen. Ein paar Wochen später nahm er sich dann im Wald von Fontainebleau das Leben. Ein enormer Verlust, denn "Terra Infernalis" ist, um mal Jeff Vandermeer zu zitieren, "die vielleicht beste phantastische Erzählung der gesamten 60er. Bernanos gelang es in diesem Kultklassiker, die Tradition von Jean Ray und Algernon Blackwood mit seiner eigenen Art der surrealen und existentialistischen Herangehensweise zu kombinieren."
      (phantastikon.de/das-moderne-grauen/)

      Zum Inhalt:
      "In Michael Bernanos kaum gewürdigten Meisterwerk von 1960, The Other Side of the Mountain (dt. Terra Infernalis), sind die Figuren schiffbrüchig an der Küste eines fremden Landes mit feindlichen Pflanzen und Artefakten, die sie zu zerstören drohen. Trotzdem versuchen sie, im Angesicht eines immerwährenden Unbekannten, immer weiter zu machen. Sie senken ihren Blick nicht, und ihre Bizarrerien sind Launen einer rohen Menschheit. Pathos, der ihnen nichts hilft, aber sie aufwühlt und mit seltsamen Stolz erfüllt."
      (phantastikon.de/die-unheimliche-kraft-der-schauerliteratur/)
    • Sgt. Kabukiman wrote:

      Klingt ganz interessant. Ist der Roman denn empfehlenswert?
      Puh. Hängt wohl von Deinen Vorlieben ab. Es ist ein nettes kleines Abenteuer. Eindeutig von Hosdgsons "Die Boote der Glen Carrig" inspiriert. Dazu ein bissel "Lost Race". Ist glaube ich Ende der 30er geschrieben worden. Das heißt, dass man auch mit dem damaligen Weltbild klarkommen muss. Anders gesagt es enthält rassistische und sexistische Tendenzen. Viel ausgeben müsstest Du dafür aber nicht. Das gab es mal in einer Billigversion vom Area Verlag. Sowohl einzeln als auch in einem der dicken Bände (zusammen mit "Arthur Gordon Pym" und Hodgson wenn ich mich recht erinnere).

      booklooker.de/B%C3%BCcher/Denn…er-Angst/id/A01oJXhV01ZZm