Ebook vs Print

      Ebook vs Print

      Digitaler Ebook-Reader oder analoges Buch?

      Unterwegs sind E-Books unglaublich praktisch. Auf E-Readern kann man meist mehr als 1.000 elektronische Bücher speichern und die sind im Schnitt auch noch um ein Fünftel günstiger als die gedruckten Ausgaben. Und doch hat sich das E-Book in Deutschland "noch" nicht so richtig durchgesetzt. Der Gesamtumsatz auf dem Belletristik- und Kinderbuchmarkt der mit E-Books gemacht wird, ist noch sehr gering. Die Deutschen hängen am "echten" Buch. Die deutschen Verlage reagieren aber und lassen sich die unterschiedlichsten Dinge einfallen, um ihre E-Books mit Bonusmaterial attraktiver zu gestalten.
      Schon in ein paar Jahren könnte es deshalb anders aussehen. Viele Buchhandlungen reagieren und bieten auf ihren Internetseiten auch einen E-Book-Download an. Denn viele befürchten, dass das Geschäft mit den digitalen Büchern sonst an ihnen vorbei gehen könnte. Schon mit ein paar Klicks können Autoren ihr eigenes Buch auf Online-Portalen zugänglich machen. Ganz ohne Verlag oder Buchhändler.

      Wie steht ihr zu den digitalen Medien? Benutzt ihr auch einen Reader, bleibt ihr dem Buch treu, oder benutzt ihr beides?
      elements-of-crime.de the place for lovers of horror & crime fiction

      Natürlich das Buch....

      Hi,
      natürlich bleibe ich dem altmodischen treu...das Buch....Vorteil: die Batterie geht nicht alle ;) Geht nicht kaputt, wenn es runterfällt....außerdem riechen die Seiten immer so toll von Büchern....

      Sicherlich hat der Reeder auch seine Vorteile....aber ich bleibe definitiv beim BUCH!
      Was für ein Frage.
      Ich schließe mich voll und ganz meinem Vorredner an.
      Ich bin strikt gegen das eBook und entsprechende Reader und sollte mir jemals jemand einen schenken, dem gnade Gott....
      Aber um ernst zu bleiben: mein Freund und ich hatten erst letztens die Diskussion, dass in nicht mehr allzu ferner Zukunft eh alle digitalisiert wird und jeder zu Hause eine riesige Onlinedatenbank haben wird, die alles vereint:
      Bücher
      Filme
      Musik
      Spiele
      Fotos etc.
      Bei allen anderen lass ich es gern zu, aber nicht bei einem Buch, denn egal wie gut sie das Licht auf einem Reader machen, es ist mir egal, denn es kann mir niemals das Gefühl ersetzen, ein "richtiges" Buch in der Hand gehabt zu haben...

      und ich denke auch, dass jetzt eine andere Generation aufwächst, die vllt das echte Buch gar nicht mehr kennt und die Bequemlichkeit des digitalen Mediums zu schätzen weiß. Ich für meinen Teil werde so lange es geht an dem Altbewährten festhalten. Zumindest in literarischer Sicht.
      Sollte ich jemals anfangen digital zu lesen: erschießt mich.
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
      Der eBook-Reader hat sich bei mir neben dem klassischen Buch inzwischen seinen Platz erobert. Schon allein, weil man in Zeiten horrender Übergepäck-Gebühren beim Flieger zwei mal drüber nachdenkt, einen Haufen Taschenbücher in den Koffer zu packen. Und auch zum spontanen Lesen in der Straßenbahn ist ein Kindle, Tolino oder wie immer er auch heißt praktischer, als immer seine aktuelle Lektüre im Rucksack mitzuschleppen.

      Witzigerweise habe ich im Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, dass alle eBook-Reader erst mal verteufelt haben und dann nach dem Ausprobieren irgendwie doch cool fanden. Ich glaube, man muss die Dinger nicht verteufeln. Sie haben auch ihre Daseinsberechtigung und sind eine weitere Möglichkeit, seine Schmöker zu genießen. Und da sie viele Leute wieder zum Lesen bringen, die lange kein Buch mehr in der Hand hatten, finde ich sie einfach nur positiv.
      Ich sehe es ähnlich wie Alex (auch was die Akzeptanz der Geräte angeht - war bei meiner Schwester genau so wie von dir geschildert. Erst große Skepsis, heute will sie ihn nicht mehr her geben). Ich würde meinen Kobo nicht mehr missen wollen. Handlich und praktisch, das kleine Ding. Gerne auch mal im Wartezimmer, auf dem Bahnsteig oder wo auch immer ausgepackt, schnell ein paar Seiten lesen und wieder wegstecken. Sehr nett. Klar, die Batteriefrage ist natürlich da, aber wenn ich mir überlege, dass ich mit meinem Reader um die 8000 Seiten lesen kann, bevor er aufgeladen werden muss, kann ich mit diesem "Problem" auch gut leben. Und ich laufe nicht Gefahr, dass der Hund einen Kauknochen darin sieht oder die Kids ein neues "Malbuch" für sich entdecken - von der Platzfrage mal ganz abgesehen, denn die meisten meiner Bücher liegen mittlerweile in Kartons auf dem Dachboden. Dazu kommt dann auch noch, dass die eBooks mitunter ja doch deutlich günstiger sind als ihre gedruckten Verwandten.

      Optisch sehr viel schöner sind natürlich gedruckte Bücher, am besten noch als schön aufgemachte Hardcover-Versionen. Lecker, lecker. Aber die bringen mir als Ausstellungsstücke leider mittlerweile nur noch herzlich wenig ;).
      “From even the greatest of horrors irony is seldom absent.”
      (H.P. Lovecraft)

      visit me @ stuffed-shelves.de
      Da ich irgendwann ein großes Platzproblem bekam und einfach keine Bücherregale mehr in unsere Wohnung passten ;(
      , bin ich den Reader umgestiegen. Ich musste mich erst an das Lesen
      damit gewöhnen, aber mittlerweile möchte ich nicht mehr darauf
      verzichten. Und noch ein toller Pluspunkt ist der Preis der eBooks. Denn
      da bekomme ich 3 eBooks zum Preis von einem Print. Für einen Vielleser
      kein unwichtiges Argument :D
      Jedes Buch öffnet das Tor zu einer neuen Welt
      Ich verdamme das e-book keineswegs, werde jedoch für immer ein Freund des gedruckten Werkes bleiben. Nimmt viel Platz im Regal weg, völlig richtig, aber sieht eben auch schick aus.
      Ich habe mir seinerzeit ein elektronisches Buch angeschafft, um an Short Storys von Autoren wie Stephen King zu kommen, die ausschließlich als e-book veröffentlicht werden. Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass sich im elektronischen Bereich mörderisch viele Schreibfehler tummeln...nimmt man es dort mit Lektoren nicht ganz so genau?
      @Creed: Da sind wir wieder beim Problem aus der Self-Publishing-Diskussion hier im Forum. eBooks lassen sich auch im Eigenverlag fast ohne Kostenaufwand produzieren und "auf die Menschheit loslassen". Damit tummelt sich dann neben viel Licht automatisch auch 'ne Menge Schatten. Schreibfehler am Fließband, unredigierte Manuskripte, Kommasetzung nach dem Zufallsprinzip ...

      Leider ist man da auch bei großen Verlagen nicht geschützt, weil dort die eBook-Konvertierung oft völlig automatisiert und ohne vernünftige Endkontrolle stattfindet. Dann werden plötzlich nach kursivierten Textpassagen Seitenumbrüche eingebaut, Kapitelübergänge verschwinden oder - am schlimmsten - anstelle von ä, ö, ü, ß und Co. tummeln sich irgendwelche kryptischen Sonderzeichen im Text.

      Es gibt natürlich auch Verlage, die das Thema sorgfältiger angehen. Ich will da keine Namen nennen, aber schielt z.B. mal oben links in die Ecke *räusper*

      Grundsätzlich sind eBooks aber - bei vorhandenen Print-Vorlagen - schon 1:1-Umsetzungen. Sprich: es ist derselbe lektorierte Text wie im gedruckten Buch. Parallel zwei Versionen zu bearbeiten, macht ja auch keinen Sinn.
      Ich votiere eindeutig für das gedruckte Werk, was allerdings auch daran liegen mag, daß ich nicht mehr so viel zum Lesen komme und auch sonst ein ziemlicher Technikmuffel bin, was Handys, Smartphones oder eben E-Book Reader betrifft.

      Aber gerade da ich nicht mehr so viel lese, gönne ich mir im Falle eines Buchkaufs die Papierform. Ebenso bekommen meine Kinder Zeitschriften und Bücher noch in der herkömmlichen Variante :)

      Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


      Auf jedenfall Print und am liebsten Gebunden :)
      Für mein Alter von 26 Jahren hört sich das vieleicht komisch an, aber träum davon irgendwann mal ein riesiges Zimmer voll mit Bücherregalen zu haben. In der mitte nen großen altmodischen Ohrensessel. Meine Private Bibliothek :D Das wär schön.


      "I couldn't live a week without a private library - indeed, I'd part
      with all my furniture and squat and sleep on the floor before I'd let go of the 1500 or so books I possess.
      "
      - H. P. Lovecraft
      “There are not many persons who know what wonders
      are opened to them in the stories and visions of their youth; for when
      as children we learn and dream, we think but half-formed thoughts, and
      when as men we try to remember, we are dulled and prosaic with the
      poison of life.”
      -H. P. Lovecraft

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Dan West“ ()

      Yoshi_2012_Berlin schrieb:

      Das gehört auch zu meinen Träumen....leider bin ich noch weit davon entfernt.....

      Naja für meine nächste Wohnung is auf jedenfall ein Lesezimmer eingeplant...
      “There are not many persons who know what wonders
      are opened to them in the stories and visions of their youth; for when
      as children we learn and dream, we think but half-formed thoughts, and
      when as men we try to remember, we are dulled and prosaic with the
      poison of life.”
      -H. P. Lovecraft
      Was mir am ebook sympathisch ist, ist der Umstand, dass dafür kein Baum gefällt werden muss. Es müssen keine Lieferanten bemüht werden (Thema CO2), es altert und vergilbt nicht, tausend Bücher haben auf ca. 20cm Platz, ich muss nicht lange auf meine Bestellung warten, ich benötige Abends beim Paperwhite kein Licht mehr (Thema Stechmückenplage im Sommer), ich habe immer eine ganze Bibliothek dabei usw. usw.

      Ich denke daher, die Zukunft gehört langfristig gesehen, ganz klar dem ebook, auch wenn dies vielleicht noch ein paar Jahrzehnte dauern wird und ich natürlich meine Bücherwand zu Hause nicht missen möchte. ;)