Wirklich gruselige Geschichten!

  • so nen rotz guck ich mir schon gar nicht mehr an, weils einfach nur traurig ist..

    war auch eher ohne absicht. nachn ersten video, wollte ich wissen, warum und wie ein mensch, oder ganze meuten , so sein können. nach einigen videos mehr, wurde es mir zu bunt. es ist einfach nur traurig....

  • warum und wie ein mensch, oder ganze meuten , so sein können.

    die gründe sind ja immer banal. macht, gier, religiöse überzeugung u.ä. schlimm genug, dass menschen, sofern man sie denn als solche noch bezeichnen kann, bereit sind soweit zu gehen und auch noch, im schlimmsten fall, stolz auf ihre taten sind.


    Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
    aber nicht für jedermanns Gier.


    Mahatma Gandhi

  • Hallo, :huh:


    jo in Afrika gehen schon übele Dinge vor sich. Naja, überall kann sowas passieren.
    So, jetzt mal wieder zum Thema zurück. Denn hat ja eigentlich wenig mit Grusel zu tun. eher mit Schock, Ekel und purer Grausamkeit.


    Mittlerweile kann ich behaupten das der gute Herr Simmons, es drauf hat seinen Lesern das gruseln zu lehren.
    Dan Simmons "Sommer der Nacht" bedient sich zum Teil der guten alten Angst während der Kindheit. Dunkle Keller, das Böse unter dem Bett...
    Der Nachfolger "Im Auge des Winters" ist sogar meiner Meinung noch unheimlicher als der Vorgänger. Denn hier ist es eine gute GruselAtmosphäre eines guten alten Geister-Hauses.
    Somit wird bei beiden die gute alte Angst vor dem Unbekannten angesprochen!
    Leider schafft es ja kaum ein Buch dieses Thema richtig zu realisieren und somit seine Leser zu gruseln.


    Alle Horrornichtleser glauben ja das jedes Buch aus diesem Genre immer unheimlich und brutal ist, deswegen lesen die meisten sowas nicht. Wir Horrorleser wissen genau das die wenigsten Horror-Bücher wirklich echten Grusel erzeugen. Brutal zu sein schaffen viele, das stimmt.


    Wer kennt denn noch wirklich richtig unheimliche Bücher, bei denen man Angst hat das Licht aus zu machen und wirklich richtig am bibbern ist?


    LG

  • der begriff grusel hat sich doch arg gewandelt.
    früher mußten gespenster vorkommen um es gruselig zu machen.
    schlimmes war brutal.


    bücher des bibberns sind oft werke, mit deren inhalt
    man so nicht gerechnet hat...


    meine ersten gelesenen horrortexte, und als kind märchen mit alptraumgarantie
    fand ich gruselig. ;)

  • Die letzte wirklich kopfhautzusammenziehende Gruselgeschichte war für mich - warum wurde die bis jetzt noch gar nicht erwähnt? ;) - "Das Mädchen" von Stephen King.


    Bei "Sie nannten mich ES" denke ich an "Evil" von Ketchum, was ich zwar in gewisser Weise als gruselig, mehr aber noch als wirklich verstörend empfand.

  • Stimmt, "Das Mädchen" hatte durchaus gruselige Momente...das Buch war mir (trotz seiner wirklichen Klasse) für diesen Thread hier wirklich nicht eingefallen...

    mir auch nicht. und recht habt ihr!


    Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
    aber nicht für jedermanns Gier.


    Mahatma Gandhi

  • otto julius bierbaum (1865-1910) ist echt klasse. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:
    sein künstlerroman stilpe ( um schrille typen und die lit.zeitschrift phalluswald
    um die spießbürger aufzuregen,) ist kult.
    sein prinz kuckuck ist ein 3-büchriger buchgigant.
    er schrieb als erster über autos, flugzeuge und war insel-verlags-chef.
    samalio pardulus habe ich in der hc-ausgabe mit zeichnungen von
    alfred kubin. der inhalt muß gelesen werden, nicht gespoilert. ;)

  • Werd es mir einfach mal demnächst mitordern und lasse mich dann überraschen! :)


    LG

  • Wenn ich so darüber nachdenke fallen mir ganz spontan 2 Sachen ein; einmal " Blind " von Joe Hill, das fand ich gruselig und dann gibt es eine Passage in dem durchweg spannenden Roman " Dämon " von Matthew Delany, da hatte ich echt Gänsehaut! Ich habe bis jetzt so viel gelesen das ich nicht mehr alles so im Gedächtnis habe aber wenn ich nochmal von vorn beginnen würde wären sicher noch andere Werke dabei. Wobei ich mich früher wohl auch eher gegruselt habe als heute. " Christmasland " von Joe Hill war auch wirklich gut und stellenweise auch unheimlich. Und " Evil " von Jack Ketchum fand ich sehr verstörend. Und dann wären da Geschichten aus den " Büchern des Blutes " aber die müßte ich alle nochmal lesen um sie benennen zu können. Und auch " Der Gott der Klinge " soll hier von mir erwähnt werden. Die Geschichten haben alle was unheimliches, für mich besonders " Zwischenfall an einer Bergstrasse". So, damit lasse ich es erst einmal genug sein, sonst gehe ich stöbern und das ist im Moment schwierig weil fast alle meine Bücher in Kisten verpackt sind, da ich am Umräumen bin.


    Passend zum Thema und zu meiner Auswahl....
    Blutbücher sind wir Leiber alle
    wo man uns aufschlägt
    lesbar rot

  • sehr eindrücklich las diese geschichte, von der ich erst seit heute
    titel und autor kenne, meine englischlehrein, ca.1975, selbstübersetzend, vor.
    es ist eine story aus den 1920er jahren, aus:
    edward frederic benson ( 1867-1940) "der mann der zu weit ging".
    suhrkamp tb. 1994, 259 seiten. übersetzung: michael koseler u.a.
    und lautet: das heiligtum.
    gruselig und unheimlich, damals wie heute. brrrrhpfff 8|