Arthur Machen

  • Arthur Machen ( * 3. märz 1863 - † 30. März 1947) war ein magier und schriftsteller.
    hat mit seinen horrorwerken einfluss auf h.p.lovecraft bis alfred hitchcock gehabt. so geht "die vögel" auf
    ihn zurück. auch stephen king schätzt ihn hoch ein...
    er gehörte wie aleister crowley dem golden dawn an, war wanderschauspieler und theaterkritiker.


    seit 1994/95 begeistere ich mich für ihn...


    diese bücher des walisers stehen in meiner bibliothek:
    *Botschafter des Bösen. (The Three Impostors.) piper verlag tb, übersetzer: joachim kalka 1993
    *Furcht und Schrecken. (The Terror: A Fantasy.) piper verlag tb, ü: joachim kalka 1993
    *Die Weissen Gestalten. (The Shining Pyramid.) piper verlag tb, ü: joachim kalka 1993
    *Der Grosse Pan. (The Great God Pan.) piper verlag tb, ü: joachim kalka 1994
    *Der Berg der Träume. (The Garden of Avallaunius.), piper verlag tb, ü: joachim kalka 1994
    *Der verborgene Sieg. (The Secret Glory.) piper verlag tb, ü: joachim kalka 1994


    *Die leuchtende Pyramide und andere Geschichten des Grauens.
    ( Div.) suhrkamp verlag tb, ü: herbert preissler 1982

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Schön, dass Du diesen Schriftsteller mal ins Gedächtnis rufst, Jörg! Ich wollte schon lange etwas von ihm lesen, seit sich Stephen King mit seiner großartigen Story "N." an eine Hommage von Machens "Der große Pan" gewagt hat und sich speziell auf ihn bezog...


    Die Geschichten von Arthur Machen hören sich auf jeden Fall interessant an und sind meistens antiquarisch recht gut zu erwerben. Eines interessiert mich jedoch als Extrem-Hitchcockfan...inwiefern geht "Die Vögel" auf Machen zurück? Der Film basiert doch auf Daphne du Mauriers gleichnamiger Erzählung aus dem Jahre 1952, wobei Hitchcocks Drehbuchautor Evan Hunter die Story vom ländlichen Süden Englands an die Westküste der USA verlegte...hat Machen eine ähnliche Geschichte ersonnen, und wenn ja, in welchem seiner Werke ist sie enthalten?


    Auf jeden Fall steht für mich nach Deinem informativen Thread fest, dass ich als Bewunderer der klassischen Autoren des Unheimlichen Arthut Machen endlich mal lesen muß! :)

  • Ich fühle mich grade irgendwie mies weil ich den herren so gar nicht kenne, kann mich in keinem zusammenhang an seinen namen erinnern :wacko:
    Schlimm genug, ich habe ein wenig gegooglet und die sachen die es so gibt hören sich ja echt interessant an, gebraucht ist das meiste nicht sooo unglaublich teurr ... und somit wandert ein weiterer autor auf meinen stapel im muss-i h-auf-jeden-fall-mal-kaufen-land :D

    I saw the best minds of my generation, starving hysterical naked
    dragging themselves through the negro streets at dawn looking for an angry fix
    ________________


    Allen Ginsberg: Howl

  • @ all
    wer seine bücher nicht hat: ich kann aus der wilson-erfahrung nur schreiben:
    bestellt sie antiquarisch jetzt, bevor sie teuer werden ;)
    ich bin froh die dt. werke zu haben :)


    @ creed
    seine erzählung "furcht und schrecken"( engl:1917) lieferte die grundidee
    zu daphne du mauriers erzählung the birds (1952), die 1963 alfred hitchcock,
    als kenner auch von machens werk, in szene setzte...

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • gerade in punkto magie hat er viel fachwissen, aus
    eigenem erleben, mit eingebracht, was ihn sehr
    reizvoll macht ;)

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • bei festa findet man von a.machen:
    * "die weißen gestalten" in
    frank festas
    "das rote zimmer
    lovecrafts dunkle idole, band 2" !

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Hallo Frank, danke, dass du meinen Link hier genannt hast. Bei der erneuten Lektüre von DER BERG DER TRÄUME ist mir erst wieder aufgefallen, was für eine unglaubliche Imaginationskraft Arthur Machen hatte. Wäre wirklich eine Heldentat, wenn jemand die restlichen, noch nicht auf deutsch erschienen Texte veröffentlichen würde - es gibt ja noch einige davon.
    Ich werde definitiv in dandelion | phantastische Literatur weitere Sachen von Machen besprechen.

  • Macht bock auf die machen-werke, danke an den autoren :) klingt ja sehr positiv ..

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    Allen Ginsberg: Howl

  • frank duwald meinen allergrößten respekt.
    meine zwei print-ausgaben von dandelion hüte ich wie schätze.
    würde mich freuen hier im forum von dir zu lesen.... :)
    z.b. über deine heutige sicht zu j.carroll... :whistling:
    und "little big"...

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Hallo jörg wald, du hast noch Print-Ausgaben von dandelion? Wow, das ist wirklich eine Seltenheit. Ich weiß aber nicht, ob ich dich kenne (die damalige dandelion-Abonnentenliste war so überschaubar, dass ich eigentlich alle Namen kannte).
    Ich kannte bis heute dieses geile Forum gar nicht. Hat mir heute die meisten Klicks zu meiner Machen-Rezi gebracht.
    Äußere mich gerne demnächst hier über Carroll und Crowley u.a.. Suche mir dann noch die passenden Rubriken heraus.

  • Neuen leuten allzeit aufgeschlossen, deinen blog lese ich schon seit ein, zwei monaten - bin durchs HF drauf gekommen ... ;) -, ich freue mich, wenn du dich auch mal hier beteiligst als einer, der sicher nicht grade wenig ahnung hat :)

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    Allen Ginsberg: Howl

  • arthur machen hat nicht nur lovecraft
    sondern auch clark ashton smith beeindruckt
    und beeinflußt...
    aber machen wurzelt mehr in der keltischen
    folk-tradition, c.a.smith in 1001nacht...

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Soeben beendet: "Furcht und Schrecken" von Arthur Machen


    Der besagte Schrecken erhebt sich über England und Wales im Jahre 1915, inmitten des ersten Weltkriegs. Unheimliche, unerklärliche Vorfälle häufen sich, Menschen sterben auf grausame Weise und die Angst der Bevölkerung wächst...ein angeblicher Feind ist schnell gefunden: Die Deutschen, die "Hunnen", die es irgendwie geschafft haben müssen, England zu infiltrieren und Unheil zu stiften...aber der Schrecken hat eine gänzlich andere Ursache...


    Machen hat in seinem 1917 veröffentlichen Roman gekonnt die Angst und die Paranoia des Menschen dargestellt, wenn Dinge geschehen, die sich rational nicht erklären lassen...obwohl das Buch bereits knapp 100 Jahre alt ist, nimmt die (durchaus aktuell wirkende) Geschichte den Leser gefangen und bereitet ein unbehagliches, beängstigendes Gefühl; eine schriftstellerische Gabe, die ja in hohem Maße auch Lovecraft zu Eigen war. Der Plot ist mysteriös, gut durchdacht und erst neun Seiten vor dem Schluß der Erzählung klärt sich der Schrecken auf und macht nachdenklich: Was wäre, wenn...?


    Machen besitzt einen Schreibstil, der stets gut lesbar ist; er beschreibt Landschaften und Situationen anschaulich, aber nicht zu ausufernd, die Fortführung der Handlung wird nicht durch Kleinigkeiten gebremst. Er schafft es, eine unheimliche Stimmung zu erzeugen, in dem er Andeutungen macht, den Leser im Unklaren läßt und nur schrittweise Hinweise zur Aufklärung der Vorkommnisse liefert.
    Das Werk ist auf jeden Fall empfehlenswert und war (für mich) ein guter Einstieg in die Prosa dieses Schriftstellers.


    Fazit: Unheimlich, spannend, mit einer durchdachten, schlüssigen und beunruhigenden Handlung ausgestattet, sehr gut! :thumbup:


    *****