John Aysa

  • Sex, Drugs und der Rest stören mich nicht, aber seitenlange fließende Scheißebäche ohne jeden Sinn schon ;)

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • Schreiben kann er. Aber mir fehlt eben die Handlung wie bei Lee zum Beispiel.
    In PRINZESSIN gibts da irgendwo ein Abschnitt, indem sie an sich rumspielt...völlig aus dem Zusammenhang gerissen, einfach so reingeklatscht. Und das stört mich dann doch etwas.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Also Aysas nächstes größeres Projekt werde ich mir auf jeden Fall zulegen...klingt nicht schlecht: "Chaska" (Band 1:Tochter aus dem Eis), der Beginn einer Fantasy-Trilogie um ein junges Mädchen auf Rachefeldzug...geplante Veröffentlichung im Mai.
    Fantasy von John Aysa ist mal was anderes, ich bin gespannt...auch wenn das arme Mädel vermutlich auf Seite 2 schon wieder in einem Scheißhaufen versinken wird, wie ich den Autor kenne... :D

  • Aysa ist Pflicht...


    Freue mich vor allem auf "Die Irre" Funker das wird ein Spaß, Lady Bathorys erster Solo Roman.


    Yes Sir

    Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –


    Der Mann mit dem goldenen Colt


    Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"


    Man lebt nur zweimal, 1967

  • Chaska ist aber ein Jungenname. Ich hoffe der John weiß das. Ich dachte nämlich früher auch, dass es ein Mädchenname ist, wurde aber eines besseren belehrt. Es ist ein indianischer Name und bedeutet "ältester Sohn".

  • Kurz die Meinung gesagt:


    John Aysa. Dem Chaos und der Gewalt entflohen findet sich She auf einem Schiff wieder. Ziel: Neuanfang der Zivilisation. Doch die Reise steht unter
    keinem guten Stern. Angriffe von innen und außen lassen das beschädigte Schiff havarieren. Die Schiffbrüchigen finden sich in einer extrem
    feindlichen Umwelt wieder. Die Rettung entpuppt sich fatalerweise als das Gegenteil: Aus der Reise ins Paradies wird eine Höllenfahrt. Der
    Wahnsinn, dem She begegnet, lässt sich nur mit gleichen Mitteln bekämpfen, und die Offenbarungen, die sie erfährt, bringen eine Welt zum
    Einsturz. Aber es wäre nicht She, wenn sie sich nicht mit brachialer Gewalt wehren und dem Irrsinn dabei noch eins draufsetzen würde.


    Das Schiff, das die Menschen inklusive SHE und Stella in ein neues Paradies bringen soll erweist sich schnell als
    übler Flop, ja sogar als miese Falle. Schon bald werden sie von einem riesigen Kraken attackiert, der sich seine Mahlzeiten von Deck holt und
    sie dabei genüßlich mundgerecht quetscht. Dass bei der Gelegenheit der Kahn gleich untergeht, den Kapitän (Wer geht in dieser Zeit noch
    ehrenvoll mit seinem Schiff unter?) dabei mitnimmt und die Überlebenden sich jetzt im Wasser als Appetithappen für fressgierige Haie
    wiederfinden, war so sicher nicht geplant. Aber sie erreichen eine Insel. Dort lernt man sich kennen. Die Soldatin Marina Hayek mit ihrer
    großen Schnauze und dem Schmodderwortschatz (Woher sie den wohl hat?) und auch den Söldner Everson, der sogleich von SHEs Freundin Stella
    vernascht wird. Doch die Insel hat ihre Tücken. Monster jeglicher Art und Kannibalen im Zombie-Modus machen der geschrumpften
    Reisegesellschaft das eben schwer und einige müssen in Fontänen von Blut und Eingeweiden ihr bisschen Leben lassen. Zwischendurch macht sich SHE
    aber auch an Everson ran, denn sie kann es einfach nicht auf sich sitzen lassen, dass der sich nur mit Stella begnügt. Der hat aber auch
    noch eine Überraschung für sie bereit. Als Söldner für Doc Nachtstrom liefert er ihm die Überlebenden aus, wobei Nachtstrom es speziell auf
    SHE und Stella abgesehen hat. Die beiden Frauen werden getrennt und SHE macht die Erfahrung, dass auf der Bohrinsel ein alter Raumgleiter
    angedockt ist, der einige Auserwählte zu einem Raumschiff, einem Generationenschiff, bringen soll, das diese zu einem weit entfernten
    Planeten kutschieren muss, um dort eine neue Zivilisation aufzubauen und vielleicht in Hunderten von Jahren zurückzukehren und sich die Erde
    wieder untertan zu machen. SHE aber soll dem Doc für Experimente dienen. Die dreht den Spieß um, erfährt einige Dinge übers Ende der Welt, die
    sie nicht mal erahnte, metztelt sich dann durch die Riege der Mutantenwachen und zieht los, um alte Rechnungen zu begleichen.


    Carmen Weinand von Horrorandmore hat in ihrer vorzüglichen Rezension angemahnt, John Aysa nicht mehr mit Edward Lee oder Wrath James White zu vergleichen. Da ich ja auf nette Damen zumeist höre, werde ich dies unterlassen und ihn ab jetzt mit John Grisham in Konkurrenz stellen. Sicher ist er äußerst erfreut, nun mit den
    Schwiegermütterthrillern zusammengetopft zu werden, wo er doch viel lieber Elternschreck wäre. Wenn man sich vorstellt, dass ein junges
    Paar, das seine Bücher kennt, von seiner kleinen Tochter mit kindlicher Stimme zu hören bekommt, dass sie Prinzessin werden will, wenn sie groß
    ist, kann man deren entsetzten Gesichtsausdruck sicher erahnen. So gefällt es John Aysa sicher besser.
    Zum Werk selbst. Wer die ersten beiden Bücher kennt, kann davon ausgehen, dass der Autor keine Gefangenen macht und mit einer schier
    unbegreiflichen Ideenvielfalt in Wort und Tat sämtliche Körpersäfte oder Ausscheidungen wortgewaltig sprudeln lässt. Hab ich vor Kurzem noch
    erwähnt, dass Tim Curran es in dem formidablen "Skin Medicine" wunderbar geschafft hat, Alltagsszenen derart bildhaft mit seinen
    Worten zu skizzieren, dass man die Härte des Werkes schon in der belangslosesten Kleinigkeit erahnen kann, so muss ich dieses Attribut
    auch John Aysa zuschreiben, der es nur auf die sexuelle Komponente ausdehnt. Selbstverständlich suppt John Aysa
    wieder wild herum, ABER er hat es auch drauf, dem ganzen Spektakel Handlung (JAAAAA, Handlung!) hinzuzufügen, die sich mit Verschwörung,
    einer Schattenregierung (Dem Dreckigen Dutzend plus 1), dem Zustand der Gesellschaft mit ihren ahnungslosen, egoistischen und machtgeilen
    Politikern, die längst nicht mehr an ihren Wählern interessiert sind (Außer, es stehen Wahlen an!!!), den gierigen Managern, die gemeinsam
    daran arbeiten, den Mittelstand zu eliminieren, um damit das Establishment zu stärken und gaaanz viele Abhängige davon zu schaffen
    (Wenn man sich von einem Vollzeitjob nicht einmal ernähren kann, ist das doch Abhängigkeit in Form moderner Skalverei). Er lässt zudem alte
    Bekannte aus den vorherigen Büchern wieder zu ihrem Aufritt kommen oder sie drastisch hingeschlachtet und niedergemetztelt dahinscheiden, spielt
    mit Fantasyelementen, bringt Nanobots ins Spiel (Hab ich doch erst bei der "RHO-Agenda" gehabt, selbstverständlich in einer sehr milden Variante.) und füllt seine Story
    mit Anspielungen auf Film, Buch und Musik, die er dem Leser entweder direkt aufs Auge drückt oder sie nur andeutet. So erhält Carlton Mellick III
    ebenso eine Erwähnung (Hat er mit der gewählten Kurzform etwa an den eingebildeten CR7 erinnern wollen?) wie die Verballhornung Bonnie Rotten
    aus dem Musikbereich. Und wer es zuvor gelesen hat, wird die Verweise auf das Buch "Gott der Tentakel" sicher
    bemerken und wie sie in diese Story und Handlung mit eingeflochten sind. Seine Ausflüge ins Filmmetier enthalten neben Marina Hayek (Salma im Sinn, Marina im Text?) noch Verweise auf "Lohn der Angst" (Ja, geschätzter Autor, ich hab es bemerkt.), Fulci-Fuzzis, "Zombies unter Kannibalen", "Die Klapperschlange" "Die Geschichte der O." (Hätte er "50 shades of grey" gesehen, wäre der sicher in einer Form erwähnt worden, die dem uninteressanten, langweiligen Film ohne Höhepunkte jedweder Art völlig
    fehlt.) und viele mehr. Allein daraus konnte der geneigte Leser, der diese Sachen auch kannte (Zitat "Verdammte Jugend. Keine Ahnung von gar
    nix.") einen gewissen Funfaktor ziehen. Ansonsten lässt das Buch jeden, der sich für die ersten beiden Teile begeistern konnte, zufrieden
    zurück. Wer sich aber mit solcher Lektüre hinsichtlich moralischer Ansprüche überfordert fühlt, sollte lieber die Pfoten davon lassen, denn
    es steht nicht umsonst der Vermerk auf dem Rückumschlag, dass hier strengstes Jugendverbot angesagt ist. Blutige Schlachtereien mit
    derbsten sexuellen Ausschweifungen und einem Wortschatz, für den er an jedem Bankschalter die Kündigung bekäme. Politisch korrekt ist hier mal
    gar nichts. John Aysa hat ja mittlerweile weitere Projekte in Arbeit/Planung. Wird Zeit, dass da mal ein satter Actioner bei ist, mit dem er den Stars wie Matthew Reilly Konkurrenz machen kann. Drauf hat John Aysa das sicher.

    The water in my whisky is the poison in my brain

  • Mal was neues von John Aysa:


    "Endlich geschafft! Chaska: Tochter aus dem Eis, der erste Band der Fantasytrilogie rund um das Mädchen ... ähm, Chaska, ist vor zwei Tagen fertiggestellt worden und inzwischen beim Verlag gelandet. Was ist mir selbst aufgefallen? Im Gegensatz zum herkömmlichen Schema einer Trilogie - Band 1 stellt vor, Band 2 bereitet vor, Band 3 finalisiert - sind die ersten zwei Punkte in diesem Buch vereint.


    Was sonst noch:


    • Es gibt keine Elfen und keine Orks, das habe ich, denke ich, schon einmal erwähnt.
    • Magie kommt sehr wohl vor, nicht viel, dafür dreckig und alles andere als edel.
    • Es gibt eine Verneigung vor Conan (dem Originalfilm mit Schwarzenengger).
    • In den Zyklus ist ein zweites Genre eingewoben.
    • Chaska und She sind im selben Universum angesiedelt.


    Auszug aus dem aktuellen Newsletter :)


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • Ich nehme mal an, so wird das auch werden Creed. Etwas weniger Sex, Fäkalien & Co. würden mir bei Aysa mal gefallen. Schreiben kann er ja ohne Frage :)


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • Ne,ne,Alex laß den John mal machen !!!


    So ne nette Sauerei hat schon was.


    Yes Sir

    Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –


    Der Mann mit dem goldenen Colt


    Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"


    Man lebt nur zweimal, 1967