Für die Zocker/Gamer unter euch: Was zockt ihr so? Und auf welcher Konsole?

  • Ist jetzt schon ein bisschen her bei mir, aber wurde Abbys Vater nicht von Joel getötet und war sie deshalb so versessen darauf, sich zu rächen? Also war sie ja im Grunde genommen gar kein "absoluter" Bösewicht, sondern wurde ein bisschen von der vermeintlich "guten Seite" dazu gemacht. Also ich mochte sie ein bisschen^^:thumbup:

    Ja war so wie du schreibst.

    Aber ist ja klar das ich auf der Seite von Elli & Joel war, weil die Figuren eben schon seit Teil 1 ans Herz gewachsen sind.


    Ja Abby war jetzt kein absoluter Hass Charakter von mir, so war's auch nicht, aber ich hätte es halt trotzdem genossen der alten als Elli eben ne Kugel durchs Hirn zu jagen. 🤣🤣🤣


    Ist bissl wie bei Walking dead, wenn man's ganz eng sind Rick und seine Gruppe auch nicht so die guten, die haben zb bei negan den ersten Stein geworfen.


    Ist halt einfach so, dass man halt mit den Figuren diean schon länger kennt Walking dead - viele Staffeln, Last of Us - 2 Games einfach mehr mit fiebert, ganz egal wie moralisch fragwürdig sie handeln.

    Und darum wollt ich Abby halt einfach abknallen. 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    • Offizieller Beitrag

    Hatte ich zwar schon letztes Jahr vor, aber dann kam das DLC von Clair Obscur dazwischen und ich musste das Spiel noch einmal komplett von vorn beginnen.

    Aber jetzt habe ich letztes Wochenende wieder mit NieR:Automata angefangen. Und wenn ich ehrlich bin, Clair Obscur ist zwar ein grandioses Spiel, aber es wird NieR nicht von Thron meines Lieblingsspiels verdrängen. Kein Spiel davor und danach hat mich emotional so gebrochen wie die beiden NieR Teile.

    Insgeheim hoffe ich ja noch immer auf ein Remaster der Drakengard Trilogie. Alle Teile aufgehübscht auf einer Konsole wäre ein Traum.

  • Abby war für mich im Großen und Ganzen für mich in Ordnung. Manches Unrecht kann einfach nicht auf die nette Arte gesühnt werden. Für solche Zeiten braucht es eine pragmatischere Einstellung. Es gilt vor allem zu beanstanden, wie weit knappe Resourcen eine solche Vendetta überhaupt zulassen. Sie könnte sonst das weitere Risiko eingehen, von den eigenen Leuten hart bestraft zu werden.

    Joel ist ein prima Kerl, doch wir kennen nicht seine ganze Vorgeschichte.

    Wer stabilere Verhältnisse einfordert, erteilt Racheengeln Flugverbot.

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

    Stellt sie in meinem Profil.

  • Abby war für mich im Großen und Ganzen für mich in Ordnung. Manches Unrecht kann einfach nicht auf die nette Arte gesühnt werden. Für solche Zeiten braucht es eine pragmatischere Einstellung. Es gilt vor allem zu beanstanden, wie weit knappe Resourcen eine solche Vendetta überhaupt zulassen. Sie könnte sonst das weitere Risiko eingehen, von den eigenen Leuten hart bestraft zu werden.

    Joel ist ein prima Kerl, doch wir kennen nicht seine ganze Vorgeschichte.

    Wer stabilere Verhältnisse einfordert, erteilt Racheengeln Flugverbot.

    Ich würde mir aber allgemein wünschen das in Games (hier eben The Last of US) aber auch in solchen Endzeit Serien (Walking dead) wieder mehr die infizierten die Bedrohungen sind anstatt andere Gruppen, klar ich verstehe auch hier die Botschaft "der Mensch ist die größte plage" aber finde mit so mutierten Freaks kann man eigentlich cooler Storys erzählen.

  • Ich würde mir aber allgemein wünschen das in Games (hier eben The Last of US) aber auch in solchen Endzeit Serien (Walking dead) wieder mehr die infizierten die Bedrohungen sind anstatt andere Gruppen, klar ich verstehe auch hier die Botschaft "der Mensch ist die größte plage" aber finde mit so mutierten Freaks kann man eigentlich cooler Storys erzählen.

    Das kann ich nachvollziehen. Ich sehne mich manchmal schon nach den klassichen Spielen meiner Jugend zurück, wo es da einfacher war. Aber da sind wir wohl wieder beim Alter. Ich liebe Oldschool-Spiele, bissl geradlinig, ein wenig modern und einfach Spaß haben. Nicht falsch verstehen - moderne Games sind teilweise recht cool, aber ich spiele dennoch ab und an mal die Klassiker. Und an ein Max Payne 1 oder 2 kommt einfach nichts ran ^^

    "A life's a gospel - Some girls are soul
    Some baby's blues - Mine's rock'n'roll"


    Tiamat

  • Das kann ich nachvollziehen. Ich sehne mich manchmal schon nach den klassichen Spielen meiner Jugend zurück, wo es da einfacher war. Aber da sind wir wohl wieder beim Alter. Ich liebe Oldschool-Spiele, bissl geradlinig, ein wenig modern und einfach Spaß haben. Nicht falsch verstehen - moderne Games sind teilweise recht cool, aber ich spiele dennoch ab und an mal die Klassiker. Und an ein Max Payne 1 oder 2 kommt einfach nichts ran ^^

    Geht mir nicht anders.


    Ich Zocke immer mal wieder gerne die ersten 4 Silent Hill Teile zum Beispiel. 🤪

  • Logo Sascha,

    die Säugetiere sind eine weiche, wandelbare Spezie. Den Mensch als Hauptursache vieler Übel hinzustellen, zeigt von großer Macht über die Natur. Doch ist das wirklich so? Dein Wunsch wird sich aufs neue erfüllen, den die Geschichte ist voll von Beispielen, wie ein Mensch immer wieder den Naturgewalten ausgeliefert ist. Vieles ist irrational, Traumatisierte geben sich, nach einem Tsunami, selbst die Schuld dafür. Sie glauben wirklich, dass sie etwas hätten tun können.

    Auch gibt es jede Menge historische Belege, wie viele Gemeinschaften gegen Epidemien völlig hilflos waren. Die Beulenpest war die krasseste, doch es gab einen Malariaerreger, der den ganzen Mittelmeerraum lahmlegte, Nur mit Sichelzellenanemie war man immun gegen ihn.

    Inuitmänner (Eskimos) lernen früh, für ihre Gemeinschaft sterben zu gehen. Damit der Rest der Familie weiterhin genug zu essen hat.

    Gesetzlosigkeiten, wie man sie bei The walking dead kennt, sorgen natürlich für entsprechende Action. Die Spielfiguren erweisen eine höhere Fitness, um auch ernsthaft kämpfen zu können. Ein Angriff ist ein Überschuss an Kraft, lehr die Kunst des Krieges.

    Darum die Frage an uns und die Gesellschaft. Wie wollen wir in Zukunft Horror im Spiel erleben?

    In meinen Rohentwürfen, gibt es ein weiteres Albtraumszenario. Eine Aristokratin wird in einem Schloss gefangen gehalten. Ihre Bewacher sind Schurken mit guten Umgangsformen. Asis sind dort in Lebensgefahr. Sie selbst muss mit schleichenden Depressionen und mangelhafter Ernährung kämpfen. Ums Kämpfen muss sie sich nicht sorgen, den ihre Bewacher sind stark und geben Schutz. Optional wären Zugänge zu Quellen von schwarzer Magie, die einen entsprechenden Tribut fordern. Als höhere Schwierigskeitsstufen kann verlangt werde, das die Gefangene selbst nicht ein böser Mensch werden sollte. Diese Gefährdung ist da, wenn man gegen den eigenen Willen irgendwo festgehalten wird.

    Ziel das Spiel ist auch die Förderung von sozialen Kompetenzen. Positivbeispiel wäre die lange Haft von Nelson Mandela.

    Auch möchte ich bei The Last of Us beanstanden, dass in diesem Setting kein nennenswertes Gesundheitssystem mehr existiert. Vieles wird Spass und Unterhaltung geopfert. Geht auch von meiner Seite in Ordnung. Darum begrüße ich auch den Überlebensmodus bei Fallout 4. Es ist weiterhin spielbar und konnte mich auch mit einer Spielfigur ohne Rüstung behaupten. Der Trick dabei ist, dass man sehr viel Geduld braucht.

    So mal wieder ein paar Überlegungen meinerseits, Horror Forum.

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

    Stellt sie in meinem Profil.

  • Ich muss sagen welche Games sich relativ realistisch angefühlt haben, wie es quasi echt ablaufen könnte wären outlast 1 & 2. Nach meinem Empfinden. Außer dass vlt evtl. Kleine Kampf Sachen das besser abgerundet hätten, weil jeder würde sich irgendwie zur Wehr setzen und wenn man nur n Stuhl wirft oder so. Aber ansonsten die Panik und das ausgeliefert sein kam für sehr realistisch rüber.

    • Offizieller Beitrag

    Letzte Nacht den ersten Durchgang bei NieR:Auomata gemacht. Und den zweiten begonnen. Um das "wahre" Ende von Automata zu erfahren, muss man es fünfmal durchspielen. Aber dieses Ende ist für mich das genialste in meiner Videospielgeschichte. Eine so kranke Idee und Umsetzung 😅
    Will nicht spoilern, muss man erleben...und danach gebrochen in Embryohaltung am Boden liegen 🥲
    Eigentlich hat Automata 26 Enden, bzw mit DLC 27. Aber der Großteil ist eher irrelevant und man muss es nicht 27 mal durchspielen. Viele davon entstehen durch Fehler und Entscheidungen, die man eher nicht machen sollte 🫣
    Es ist auch nicht so, dass man jedes Mal dasselbe spielt oder von Null anfangen muss. Der rote Faden der Hauptstory bleibt, aber man behält seinen Fortschritt. Wäre ja dumm. Ausserdem wechselt man die Perspektive der Story, da man dann einen anderen Charakter übernimmt, was auch zu neuen Fähigkeiten führt.

    Was ich auch schon bei Death Stranding so faszinierend fand, hat auch Automata. Nämlich, dass man einen Singleplayer spielt und trotzdem die Spuren der anderen Spieler findet. Bei Automata eben, dass man die Körper gestorbener Spieler findet und diese bergen oder sogar rekrutieren und damit für sich kämpfen lassen kann. Eine geile Idee, die im "wahren" Ende dann einen krassen und total kranken Höhepunkt findet. Aber wie erwähnt: NO SPOILER 😄

    We're standing here by the abyss and the world is in flames
    Two star-crossed lovers reaching out to the beast with many names