Jack Ketchum

  • Das gibt es leider öfters, als man denkt. Z. B. von Kilborn/Crouch gibt es als Print und ebook den ersten Teil "Serial", den Zweiten "Killers", nur als ebook. Ebenfalls Heyne.... Am liebsten würde ich Verlage, die sowas machen, komplett boykottieren.


    Befürchte allerdings, dass in Zukunft immer häufiger auf Printausgaben verzichtet wird.


    Gerade die autobiografischen Geschichten von Ketchum würden mich sehr interessieren, so dann aber nicht!

  • Ja für heyne wäre so ein 80 Seiten Buch wohl nicht wirtschaftlich. Dann wäre es nett, die Printrechte anderen Verlagen zur Verfügung zu stellen.
    Als echter Hardcore Fan könnte man sich natürlich einen Privatdruck anfertigen...
    Ich habe es jedenfalls heute gleich komplett gelesen.
    Sehr intime Einblicke, die wirklich lesenswert sind. Vorallem da ja über Ketchum wirklich gar nicht so viel bekannt ist.
    Zum Glück erscheint ja nächsten Monat noch "Jagttrip" und die Prinst Ausgabe von Horror Extrem, die ja auch zwei Storys von ihm enthält

  • Also ganz ehrlich: 80 Seiten Print würde ich auch nicht allzu gerne kaufen..
    Aber man hätte einen Weg gefunden, sich andere Ketchum-Stories zb gegriffen und diese hier dann hintendran geklatscht für die Fans..
    Gekauft habe ich das E-Book gerade trotzdem, es hat ja einen guten Preis und sicher auch gute Literatur in seinem Innern :thumbsup:
    Schön ist aber anders..

  • Zumal bei den Copyright-Angaben steht: Copyright 2013 der deutschen Ausgabe by Wilhelm Heyne Verlag...da kann man mal sehen, wie lange der Verlag die Storys schon hortet...in der Zeit hätte man gut und gerne (wie Blackbox schon schreibt) mit einigen anderen Geschichten von Ketchum eine Print-Ausgabe von mindesten 200 Seiten auf die Beine stellen können...

  • Um es auf den Punkt zu bringen. Ketchum wird einfach nur überschätzt!!!!
    Ich habe alle ins Deutsche übersetzte Bücher von ihm gelesen. Da war nichts
    Überdurchschnittliches für mich zu erkennen. Auch bei "evil "nicht! Das ist meine persönliche Meinung!!
    Frank hat mittlerweile wesentlich bessere Autoren aufgetan die diesen Autoren um Meilensteine
    überholt haben.

  • Ansichtssache. Ich halte Ketchum für einen exzellenten Schriftsteller...der Fehler ist, dass viele ihn in die ewige Horrorecke stellen, und das ist natürlich Unsinn. Ketchum zeigt den Menschen und die Welt, in der er lebt...ohne Ironie, realistisch, schonungslos und mit außerordentlichem Schreibgefühl. Horror kommt nur ganz am Rande vor und auch nur in wenigen Werken.
    Und das ist meine persönliche Meinung! ^^

  • Also für mich ist Ketchum ein ganz Großer und für den Grand Master Stephen King auch.
    Und es stimmt - ich sehe ihn eigentlich auch absolut nicht als Horrorautor - dieses Label hat er
    ja hauptsächlich durch die Kanibalen Reihe.
    Er ist ein Meister der realistischen Grauens mit psychologischem Tiefgang.
    "Evil" gilt nun mal als Meisterwerk - keine Frage. Stephen King hat IHN gefragt, ob er dafür ein Vorwort schreiben darf.
    Er ist vielschichtig und zudem einer der Wegbereiter des Platterpunks. "Of Season" war eigentlich das erste, richtig harte Horrorbuch anfang der 80er Jahre.

  • Und ich gebe auch gerne zu, dass mir nicht jedes Buch von ihm 100% zusagte, "Versteckt" und "Lebendig" waren zwar gewohnt gut geschrieben, aber die Plots gehören nicht gerade zu seinen besten, finde ich. Jedoch erwarte ich auch gar nicht, dass mir von einem Autor alles gefällt, dies ist wohl recht selten der Fall. Und schmälert in keinster Weise meinen Gesamteindruck von Ketchum...

  • Wer hat denn entschieden das "evil" ein Meisterwerk ist? DAS WÜSSTE ICH GERN! Der Roman ist stinklangweilig.
    Das Buch ist in einer Zeit erschienen wo solche Romane noch in die Tabu-
    Schublade geschoben wurden. Der Heyne Verlag hat sich schon immer mit extremen Romanen schwergetan.
    Das Einzige Lichtblick war damals die 3 teilige Splatterpunkkurzgeschichtenreihe!
    Um doch auf dem Markt bestehen zu können wurde dann die Heyne Hardcore Reihe ins Leben gerufen. Ich kann innerhalb dieser
    Reihe nichts Hardcoremässiges wahrnehmen. Hier tummeln sich Pornoakrobaten, Rockstars, Richard Laymon und einige drittklassige
    Autoren. Warum hier auch Joe R. Lansdale, den ich sehr schätze mit verheizt wird ist mir ein Rätsel? Einfach nur Kohle machen !!
    Mittlerweile sind wir diesbezüglich im Jahr 2016 angekommen > siehe Festa Extrem > Hier spielt die eigentliche Musik
    der extremen Literatur!!
    Übrigens auch Stephen King ist für mich nur langweilig, aber ein Mainsstream Act zum Verkaufen. Die einzigen Romane die mir wirklich gefallen haben
    waren "Es" und "Brennen muss Salem". Ansonsten fand ich die Filmadaptionen wesentlich besser als die Bücher!

  • Übrigens auch Stephen King ist für mich nur langweilig, aber ein Mainsstream Act zum Verkaufen. Die einzigen Romane die mir wirklich gefallen haben
    waren "Es" und "Brennen muss Salem". Ansonsten fand ich die Filmadaptionen wesentlich besser als die Bücher!


    Also damit bin ich jetzt echt nicht einverstanden ;-)


    Sonst geb ich Dir aber gerne Recht. Finde jetzt Evil wie Ketchum allgemein nicht so pralle, aber das muß ja, wie schon hunderte Male hier erwähnt, jeder für sich selbst enscheiden :)


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)



  • Das ist alles nur deine Meinung.
    Ich finde Jack Ketchum sehr gut, ebenso wie Stephen King (nein, nicht wegen seiner Beliebtheit, sondern weil ich die Bücher gerne lese). In der Hardcore Reihe gibt es sehr wohl tolle Autoren (u.a. Donald Ray Pollock, Irvine Welsh, John Niven, James Carlos Blake, Joe R. Lansdale).
    Und die meisten King-Verfilmungen sind deutlich schlechter als die Bücher.

  • Ich stimme dir da vollkommen zu und finde es schön, meine Meinung hier auch etwas ausformulierter zu sehen. Mehr, als ich bisher die Muße hatte, es selber zu tun. Allerdings lässt sich dem genauso vorhalten, dass es nur deine Meinung (und meine und die einiger anderer) ist. Je nach Reaktion dürfte man sich hier recht schnell im Kreis drehen.

  • Ich stimme dir da vollkommen zu und finde es schön, meine Meinung hier auch etwas ausformulierter zu sehen. Mehr, als ich bisher die Muße hatte, es selber zu tun. Allerdings lässt sich dem genauso vorhalten, dass es nur deine Meinung (und meine und die einiger anderer) ist. Je nach Reaktion dürfte man sich hier recht schnell im Kreis drehen.


    Der Unterschied ist, dass mir bewusst ist, dass es nur meine Meinung ist ;) Bei Horrorland habe ich den Eindruck, dass er einfach nicht akzeptieren will, dass andere Leute Jack Ketchum (oder auch Stephen King) mögen und dass seine Ansichten nur eine Meinung und keine Tatsache sind. Soll jetzt aber kein Angriff sein, denn ich will auch nicht, dass wir uns hier im Kreis drehen.