Dies & Das

  • Diesem "Gegendere" kann ich auch schlicht nichts abgewinnen und werde mich in meinem Restleben wohl auch nicht daran beteiligen.

    Und wem das nun nicht gefällt, der muss mich ja nicht ansprechen oder so ... !:evil:

    "Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln ... nur eben später!":D



  • Ja mir geht des auch so....

    entweder bin ich zu blöd oder zu alt für den ganzen Quatsch, ich raff des null wie oder was da jetzt für was steht, diese komischen neuen Bezeichnungen für Geschlechter und so....genau so wie diesen neuen sexualitäten, kp Pansexualität usw.....hab da von mehreren neuen Begriffen mal was aufgeschnappt aber durchblicken tu ich da schon lange nimmer.

    Aber im Grunde is mir auch latte, ich find des alles bissl übertrieben und denk mir oft: " alter, habt ihr keine amderen Probleme im leben?? "

    😁😁😁😁

  • Ja mir geht des auch so....

    entweder bin ich zu blöd oder zu alt für den ganzen Quatsch, ich raff des null wie oder was da jetzt für was steht, diese komischen neuen Bezeichnungen für Geschlechter und so....genau so wie diesen neuen sexualitäten, kp Pansexualität usw.....hab da von mehreren neuen Begriffen mal was aufgeschnappt aber durchblicken tu ich da schon lange nimmer.

    Aber im Grunde is mir auch latte, ich find des alles bissl übertrieben und denk mir oft: " alter, habt ihr keine amderen Probleme im leben?? "

    😁😁😁😁

    Jo, über die verschiedenen sexuellen Ausrichtungen und deren lustigen Bezeichnungen habe ich auch vor kurzem mal was gelesen.

    Dabei hat das ganze doch auch vorher geklappt.

    Und mal ganz ehrlich, nur weil jemand nun noch zusätzlich sich einen Staubwedel vor und nach dem Sex in den Hintern schieben will und sich einen roten Gummihandschuh über den Kopf zieht, nur um noch eine halbe Stunde so wie ein aufgeregtes nacktes Huhn im Dreieck zu laufen, muss man dem Ganzen doch nicht unbedingt gleich einen neuen putzigen Namen verpassen. Das sollte man doch einfach für sich persönlich entscheiden und alle könnten trotzdem zufrieden sein. Mir ist doch ehrlich völlig egal wie man mit wem und wie oft in den seltsamsten Formen Sex hat, solange ich nicht persönlich bei jeder skurrilen Begattung mitmachen muss.

    Und die Dummen, die noch immer irgendwie der Adolf-Zeitenwende samt seiner spießigen Moral nachhängen, machen auch ein paar neue Bezeichnungen und dieses aufgesetzte Gegendere nicht intelligenter.

    "Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln ... nur eben später!":D



  • K. Wolfram

    Ganz genau!!!

    Jeder Quatsch bekommt jetzt n eigenen Namen und ne eigene Kategorie.

    Ich mein, ganz ehrlich: scheiß doch drauf, sollen alle Leute poppen wie se wollen (ausgenommen sind sexuelle Straftaten natürlich) und fertig aus.

    Aber heutzutage fühlen sich ja alle gleich diskriminiert wenn ihre sexuelle Vorliebe nicht gleich ne eigene Kategorie mit Hochoffiziellem Namen bekommt, dabei is des doch sooooo unnötig, wenn man mal genau drüber machdenkt.


    Naja, was solls, sollen se alle mal machen und damit glücklich werden.

    🤷‍♂️

  • Ist doch so, Sascha ,

    ich könnte mich als Langschläfer auch diskriminiert fühlen, wenn man mich z.B. auf der Arbeitsstelle weckt. Aber so ist eben das Leben.

    Aber mal ehrlich, bedarf es da dann auch noch einer speziellen Bezeichnung, wenn ich die Augen zu mache und anfange zu schnarchen?:/

    Wenn man jeden machen lassen würde wie er will, wäre doch alles in Ordnung. Ich würde bei dem Beispiel friedlich weiter schlummern und ginge den anderen nicht im Wachzustand permanent auf den Sack.^^

    "Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln ... nur eben später!":D



  • Man muss sich vielleicht bemühen dieses Thema auch aus der Sicht einer recht kleinen Minderheit sehen, die sich davon betroffen fühlt. Die meisten haben das Glück sich in ihrem Körper ganz passend zu fühlen, ich möchte nicht mit jemandem tauschen, bei dem das anders ist. Viel tiefgreifendere Probleme als Unsicherheit bezüglich der eigenen Identität kann es kaum geben.

    Außerdem kann ich nachvollziehen wenn ein Teil der weiblichen Bevölkerung sich ausgeschlossen fühlt, wenn von Piloten, Polizisten, Biertrinkern, Idioten gesprochen wird. Da ich männlich bin betrifft mich das nicht und offensichtlich gendere ich auch nicht aber ich wäre wohl zugegeben irritiert, wenn plötzlich nur noch von Pilotinnen, Polizistinnen, Biertrinkerinnen und Idiotinnen die Rede wäre. Das würde mir garantiert auffallen.

    Daher bin ich unschlüssig, was ich von der Geschichte halte, ich bin aber auch am wenigsten betroffen. Wenn es das Wohlbefinden vieler Menschen steigern kann wäre das vielleicht den gestörten Sprachfluss wert. Vielleicht könnte man abwechselnd maskuline und feminine Bezeichnungen verwenden, dabei bleiben aber wieder diejenigen übrig, die sich nicht zuordnen können. Schwieriges Thema finde ich.

  • Perrish,

    ich will mal ganz ernst versuchen, meine Sichtweise hierzu zu erklären und ausführen, warum ich eher dafür bin, auf dem Stand zu bleiben, bevor die ganzen Gender-Diskussion ernsthaft begonnen hatte.

    Denn das ganze ist ein zweischneidiges Schwert und der Riss deshalb geht ja nicht nur durch alle Parteien, sondern bereits durch die gesamte Gesellschaft, wenn es um die Gendersprache geht. Sprache entwickelt sich natürlich immer weiter, aber wenn man von oben herab etwas überstülpen will, trifft man meist auf wenig Gegenliebe bei sehr vielen Menschen. Und ich frage mich da auch, ob es wirklich Sinnvoll ist, Minderheiten dadurch erst recht in den Fokus derer zu rücken, die auf berechtigte wie auch komplizierte Fragen sehr schnell sehr einfache aber auch gefährliche Antworten formulieren. Und das macht mir auch ein wenig Angst wenn ich so die Entwicklung in der politischen Landschaft in Deutschland nur in den letzten 15 Jahren betrachte. Denn einfache Antworten haben dazu geführt, dass Flüchtlinge oder jüdische Einrichtungen wieder vermehrt zu Zielscheiben von Hass und Gewalt geworden sind. Selbst Umweltaktivisten oder politisch Aktive, egal ob männlich oder weiblich erhalten mittlerweile schon wie ganz normal betrachtet, Morddrohungen in unserem Land. Und wenn ich jetzt z.B. wegen einer sexuellen Einstellung oder auch entsprechenden seelischen Gefühlslage Teil einer solchen Minderheit wäre, würde ich mir sogar ernsthaft Gedanken darüber machen, ob es für mich so positiv wäre, wegen einer solchen Diskussion plötzlich ins Fadenkreuz einer durch einfache Antworten immer mehr aufgepeitschte Gesellschaft zu geraten.

    Wenn ich mir z.B. nur die Zustimmung hinsichtlich der AfD, Querdenker, Reichsbürger usw. und deren Argumente z.B. bei den Wahlen oder dem allgemeinen gesellschaftlichen Miteinander ansehe, gehe ich nämlich von einem stetig steigenden Potenzial an geschichtslosen und geschichtlich dummen Menschen in diesem Land aus, zumal auch in Parteien wie der CDU/CSU langsam die Stimmen wachsen, die auch bereit wären z.B. mit der AfD zu paktieren, auch wenn solche Politiker der Christdemokraten noch in der Minderheit zu sein scheinen. Nun lassen sich als Beispiel AfDler zwar nicht dazu herab, selbst andere Menschen direkt zu terrorisieren oder gar zu attakieren (egal ob wegen der Abstammung, einem Migrationshintergrund oder einfach nur wegen einer sexuellen Ausrichtung die nicht ihrer verschrobenen Norm unterliegt), aber dafür gibt es in dieser Republik eben noch dümmere (und eben auch radikalere) Kräfte, die diese Drecksarbeit nur zu gerne übernehmen. Von daher reicht es durchaus, wenn seitens der AfD nur die geistigen Brandsätze geliefert werden, damit andere dann eben die Drecksarbeit mittels Terror und Gewalt eben als Beispiel auch gegen sexuelle Minderheiten ausüben.

    Von daher sehe ich auch diese Gender-Diskussion im Sprachgebrauch etwas als ein zweischneidiges Schwert. Ich selbst stehe ja politisch ziemlich links und war ja auch bis vor kurzem noch aktiv im Stadtrat tätig und kann daher auch durchaus verstehen, was man eigentlich mit der geschlechtergerechten Sprache (Gendersprache) für die betreffenden Minderheiten erreichen möchte. Nur muss ich auch ehrlich gestehen, das mein persönliches Vertrauen in die deutsche Gesellschaft seit Jahren immer mehr schwindet, weil immer mehr Mitbürger offenbar gewillt sind, sich durch einfache Antworten das eigene wie auch solidarische denken vergiften zu lassen. Oder anders gesagt, ich glaube wir sind in diesem Land bereits an einem Punkt angekommen, wo man sich sehr genau überlegen sollte, ob man dem rechten Mob weiterhin recht bereitwillig die Munition liefern soll, welche sie ohne Skrupel gleich gegen alles einsetzen werden, was nicht ihrem rückwärtsgewandten Weltbild entspricht.

    "Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln ... nur eben später!":D



  • Deswegen bin ich dafür, wenn schon die Sprache geändert wird, dann gleich alles neutralisieren. Kein :, kein * irgendwo ranhängen, sondern einfach alles neutral halten. Da gibt es bestimmt irgendeine Minderheit, die sich darüber echauffiert, dass das :*innen als zweites genannt wird.

    Man (da gibt es übrigens auch welche, die "man/frau" schreiben, was den Irrsinn dieser ganzen Diskussion aufzeigt) kann einfach nicht jede Minderheit berücksichtigen. Als nächstes möchte jemand nicht mehr ausschließlich als Mensch bezeichnet werden, weil er sich innerlich wie ein Sahnepudding fühlt.


    Warum nicht wie in anderen Sprachen auf geschlechtsspezifische Pronomen verzichten und die aus dem Kontext beziehen?


    Ich persönlich sehe es eben so, weil es mir scheißegal ist, ob ich nun mit einem *innen angesprochen werde, oder nicht.

    Aber deshalb nun die ganze Sprache und Sprechweise zu ändern, wo man am Ende doch nicht jeden gerecht behandeln kann...ich weiß ja nicht.

    Sollen sie machen, so ist der Mensch eben.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Sehe ich im Grunde genau so. 👍

  • K. Wolfram

    Ich verstehe was du meinst, ich stimme dir auch zu und kann keine Lösung anbieten. Konsequenz aus deinem Text wäre die Kapitulation vor der Intoleranz und Dummheit der Gesellschaft. Ob das langfristig eine Verbesserung bringt bezweifle ich.

    Karl Lauterbach hat Morddrohungen bekommen und öffentlich gemacht, weil er auf Basis wissenschaftlicher Fakten Empfehlungen zum Schutz der Bevölkerung gegeben hat. Eigentlich müsste man nicht die Stimmen der Vernunft zu ihrem Schutz ruhig stellen sondern sie vor den asozialen Teilen der Gesellschaft schützen - was natürlich nicht möglich ist. Schwieriges Thema. Ich würde mir wünschen, dass Beleidigungen oder gar Morddrohungen empfindliche Sanktionen nach sich ziehen würden. In der Hinsicht bin ich nicht besonders liberal. Jedenfalls ist dein Einwand sehr berechtigt.

  • Und denkt auch mal umgekehrt, wenn Männer in vorwiegend von Frauen ausgeübten Berufen tätig sind und immer nur von Krankenschwester, Erzieherin, etc geredet / gelesen wird. Entweder versucht man dann neutral Pflegende, pädagogische Fachkräfte, etc zu verwenden, oder eben Pfleger*in, Erzieher*in...

  • Perrish ,

    ich meinte damit nicht das man sich nun wegducken sollte. Das Feld darf man den Rechten sicherlich nicht überlassen.

    Aber das sollte meiner Meinung nach zumindest eine bewusste Entscheidung sein (Stichwort z.B. Zivilcourage), die dann auch zu zielgerichteten Aktivitäten führt.

    In Sachen Gendersprache laufe ich aber Gefahr, hier plötzlich Personen aus Minderheiten in den Fokus zu zerren, die vorher eher innerhalb ihres Umfeld noch unter dem Radar liefen und dann alleine mit den aggressiven Angriffen (mal egal ob verbal oder körperlich) nicht klar kommen.

    Zum anderen merkt man aber auch bei der bisherigen gesamten Diskussion in der Öffentlichkeit, dass hier nicht versucht wird mit den Menschen etwas zu ändern, sondern das viele das Gefühl haben, etwas übergestülpt zu bekommen. Ich muss mich da also auch nicht wundern über negative Reaktionen (nicht alle Kritiken sind ja gleich auch rechtspopulistisch instrumentalisiert), wenn ich nicht gleich versuche, die Menschen hierbei auch schrittweise mitzunehmen, statt ihnen nur "neue Regeln" einfach vorzusetzen. Verschlimmert wird das dann auch noch, weil es da auch in der Form (der betreffenden Änderungen) wohl noch ziemlich durcheinander geht. Und das schlimmste was man gegenüber vielen "Normalbürgern" tun kann, ist ihnen noch unausgegorene Konzepte zu präsentieren (und ich gebe mal zu das ich da selbst z.B. hinsichtlich der Schreibweisen noch nicht 100 prozentig wirklich durchblicke). Und auch das macht eben Anfällig für einfache aber eben nicht wünschenswerte Antworten von der politisch falschen Seite. Wobei ich in der Diskussion hier im Forum auch sagen muss, dass ich die Einwände z.B. von Procyon durchaus nachvollziehen kann und für überdenkenswert halte.

    "Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln ... nur eben später!":D



  • Hhhmmm...eigentlich würde ich jetzt schreiben: Feierabend, Wochenende, Urlaub.

    Uneigentlich schreibe ich: Feierabend, Wochenende.

    Meine kommende Woche Kurzarbeit wurde heute kurzfristig gestrichen und ich darf Montag zur Frühschicht antreten.

    Auch nur weil ich gesagt habe, dass man mich jederzeit anrufen kann, wenn jemand fehlt.

    Hab ich nun davon. Einmal den Mund zuviel aufgemacht 😅

    Nein nein...ich geh ja gerne. Irgendwie. Besser als daheim rumpimmeln.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Rumpimmeln hahahahahaha

    genial 😂😂😂😂

  • Ist hier ein gängiges Wort für Nichtstun. Klingt aber erotischer 🤭

    Wenn der Alte in die Produktion kommt, heißt es meist auch: Na...alle wieder am Rumpimmeln?

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"