Ich lese gerade...

  • Das sechste Höllenbuch von Wade H. Garrett nun auch fast in einem Rutsch gelesen. Macht immer wieder Spaß, auch wenn so kleine Wartepausen zwischendurch ganz gut tun ^^

    4 von 5 Splatterpunk(ten)


    Da ich jetzt schon am Kindle bin, habe ich die ersten Zeilen DAS LAMM WIRD DEN LÖWEN VERSCHLINGEN von Margaret Killjoy begonnen.

    Ein Zwiespalt, da ich eigentlich keine Autorinnen lese, sie/er aber nicht wirklich weiblich im biologischen Sinne ist. Ich lass mich einfach überraschen :S

    Ist ja auch nicht wirklich lang, sodass ich mir gedanklich schon was Neues raussuchen muss :/

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Nachdem ich in meinem Urlaub bislang eher wenig zum Lesen kam, aber immerhin doch noch 4 Bücher gelesen habe, habe ich heute mit Edward Lees "Die Romanze von Dunwich" begonnen.


    Kurz noch zu den gelesenen Büchern:

    - "Killer" von Drake & Wagner fand ich ganz passabel. Nichts, was einen geistig herausfordern würde. Die Charaktere blieben aber im Verlauf der Geschichte leider etwas flach, obwohl die Länge des Romans mehr Tiefe zugelassen hätte. Unterm Strich gute Unterhaltung und 7 von 10 Punkte.

    - "Snowblind" von Christopher Golden hat mich richtig begeistern können. Mehr Mystery mit Horrorelementen und ganz viel Drama. Da bekam ich nun meine Charaktertiefe. Alle Protagonisten sind richtig gut herausgearbeitet und deren Zusammentreffen bzw. Schicksale glaubhaft konstruriert. Der Leser bekommt zwar keine Info, warum die Eiswesen überhaupt existieren, aber man kann auch nicht alles verlangen. 9 von 10 Punkte

    - "Die Wahrheit, die uns Zweifeln lässt" von Allen Eskens ist ein hervorragender Gerichtsthriller mit extrem spannendem Verlauf. Wirklich klasse, dass in Eskens Geschichten die Hauptdarsteller weiter entwickelt werden und es eine übergeordnete Storyline gibt, die quasi das kommende Buch ankündigt. Selten einen Autor gefunden, der vermeintliche Standardthriller so spannend aufs Papier bringen kann. Volle Punktzahl!

    - Jack Ketchums "Übler Abschaum" hat mir nicht so gut gefallen. Kinderschänder sind zum Kotzen, vor allem, wenn sie eine weitere Chance erhalten. Erschreckend, dass dies auf einem wahren Fall beruht. Alleine dieses Wissen macht es mir schwer die Geschichte "zu genießen". Der große Vorteil fiktiver Erzählungen ist nun einmal, dass sie nicht real sind. Menschen wie Karla Homolka (in Ketchums Geschichte Sherry) gehören meiner Ansicht nach aus dem menschlichen Genpool entfernt. 6 von 10 Punkte.

  • Gerade "Straight White Male" von John Niven fertig gelesen. Gehört definitiv zu meinen bisherigen Jahreshighlights! Kennedy Marr war ein toller Hauptcharakter mit vielen Ecken und Kanten(manchmal habe ich mich auch ein bisschen selbst in ihm entdeckt). Kennedy Marr gehört aufjedenfall zu den Charakteren die ich noch lange mit mir herumtragen werde ( so ging es mir das letzte mal mit Perry Dawsey in der Infiziert Trilogie von Scott Sigler). Auch der Schluss war gelungen und hat das Buch für mich perfekt abgerundet. Eine wirklich gute Charakterstudie über einen "Straight White Male" in seiner Midlife Crisis... Von John NIven werde ich auf jeden Fall mehr lesen!


    Da ich übers Wochenende eine Freundin besuche und für Hin- und Rückfahrt mit dem Zug zusammen 10 Stunden brauchen werde hab ich mir eine kleine Riege an Büchern zusammengestellt die mir meine Zugfahrt versüßen werden:


    - Verflucht von Chuck Palahniuk

    - Fernweh von Skye Warren

    - Der goldene Handschuh von Heinz Strunk

    - Moonlight Mile von Dennis Lehane


    Ich weis das sind vermutlich mehr Bücher als ich unterwegs lesen werde, aber ich hab gerne eine große Auswahl dabei. Bin gespannt was ich dann im Endeffekt alles lesen werde.

  • Lees "Romanze von Dunwich" war zwar unterhaltsam, aber das Lovecraftsche wollte einfach nicht so bei mir zünden. Die pornografischen Szenen waren mal wieder üppig ausgestaltet und die Geschichte recht angenehm erzählt und folglich auch zu lesen, aber irgendwie fehlte hier das besondere Etwas. Die Unterhaltungen im Hinterwäldlerslang waren recht mühsam und da es dieses Mal keine Charaktere gab, die von auswärts kamen, blieb das der Standard für alle Dialoge. Die kurzen Passagen, die Lee die Geschichte beschreibend aufs Papier gebracht hat, sind allerdings sprachlich auf einem hohen Niveau. Ich vergebe 7 von 10 Punkten.


    Da ich das Wochenende ebenfalls bei Freunden verbringen werde, schaffe ich vermutlich nicht mehr viel zu lesen. Ich bin schon ganz gespannt auf Rio Youers und sein "Westlake Soul", weshalb ich mir das direkt schnappe.

  • Ich habe mit „Der unglaubliche Mister Corpse“ von Jeff begonnen.

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • DAS LAMM WIRD DEN LÖWEN VERSCHLINGEN von Maragret Killjoy beendet.

    Ist jetzt das dritte Buch aus der Special Reihe, glaube ich, welches ich gelesen habe, aber ich werde damit nicht warm. Wahrscheinlich zu special für mich, denn begeistern konnte mich keines. Keine Ahnung warum...


    Als längere Nebenlektüre habe ich Band 1 von 3 der UNHEIMLICHEN UND PHANTASTISCHEN GESCHICHTEN von Edgar Allen Poe gewählt. Die werde ich daheim so nach und nach lesen.


    Für eine Unterwegsalternative konnte ich mich aber noch nicht entscheiden.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Habe gestern Abend "Cold Moon over Babylon" von Michael McDowell angefangen und die ersten 19 Kapitel bereits fertig gelesen. Kann das Buch kaum aus der Hand legen und hätte es wohl schon in der Nacht durchgelesen, wenn da nicht die Müdigkeit gewesen wäre. Werde es jetzt auch mit nach draußen nehmen und mir ein schattiges Plätzchen in der Natur mit den Hunden suchen 😁.

  • Für eine Unterwegsalternative konnte ich mich aber noch nicht entscheiden.

    Hat nun endlich geklappt und die Wahl fiel auf DEVOLUTION von Max Brooks.

    Gestern Abend schon kurz reingelesen und ich glaube, das könnte gut werden.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • "Fernweh" von Skye Warren fertig gelesen, war anders als erwartet, spannender Anfang, interessanter Mittelteil, kurioses Ende. Hatte mir davon etwas anderes versprochen, aber gut unterhalten konnte es mich allemal. Danach dann "Verflucht" von Chuck Palahniuk gelesen. "Verflucht" reiht sich nahtlos in die Riege der grandiosen Bücher von Palahniuk ein, Madison Spencer ist ein großartiger Charakter, die Beschreibung der Hölle ist originell, witzig und schonungslos. So muss Palahniuk sein. Immer noch ganz beeindruckt von dem Buch fange ich direkt mit dem Zweiten Teil "Verdammt" an. Parallel dazu werde ich "Purer Hass" von Wrath James White lesen.

  • Dream Woods von Patrick Lacey... Bin zu 2/3 durch. Fing richtig gut an, tolle Charakterzeichnungen, ich konnte mich richtig einfühlen. Es geht um einen Familienvater, der mit seiner Familie einen Themenpark aus seiner Kindheit besucht. Natürlich geht es da nicht mit rechten Dingen zu... Unter anderem läuft das Maskottchen des Parks, ein Typ in einem Bärenkostüm, dezent Amok. Um nicht zu spoilern, gehe ich mal nicht auf die verschieden Twists ein, nur soviel sei gesagt, es wurde mir ab der Mitte zu abgehoben. Was als bodenständiger Slasher beginnt, artet in etwas Übernatürliches aus, und das finde ich nicht gut erzählt. Den Autor behalte ich aber im Auge, schreiben kann er.

    Danach geht es mit Mandibles von Jeff Strand weiter - Riesenameisen gone wild, und das von Strand; da kann nichts schief gehen 😊

    Bücher sind einzigartige, tragbare Magie.


    Stephen King