Ich lese gerade...

  • "Das Höllenwrack" liest sich fast von alleine und dies auch in der Woche mit wenig Zeit! Am WE wird es wohl ausgelesen und dann geht es mit "Der Erbe" weiter!

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • C. J. Wallers "Predator X" war ein netter Happen für Zwischendurch. Hatte tatsächlich etwas anderes erwartet. Mir wäre mehr Gore lieber gewesen und die beklemmende Atmosphäre hätte man so schön in dem Setting ausbauen können. Gute Ansätze waren vorhanden, aber zeitweise waren mir die Kapitel zu sehr auf die Charaktere bezogen, was weder die Spannung noch den Plott vorangetrieben hat. Die Geschichte um den Predator X als solche fand ich sogar richtig gut! 6,5 von 10 Punkten.


    Irgendwie habe ich Bock auf Selbstjustiz. Robert Bidinotto und sein "Hunter" könnten da Abhilfe verschaffen. :)

  • Eben "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach beendet.


    Viel gibt es dazu eigentlich nicht zu verlieren. So absurd manche Fälle auch anmuten, so sehr kann man davon ausgehen, dass sie wahr sind. So sehr sich manche in der heutigen Berichterstattung auch immer wieder darüber ärgern mögen, dass es doch nicht angehen kann, dass Menschen anders behandelt werden, weil sie eine schlimme Kindheit hatten (um die Klischeeformulierung zu bedienen), dass Menschen bei gleichen Verbrechen eben nicht gleich behandelt werden, so sehr zeigt dieses Buch, wie falsch es wäre, Menschen nur nach dem Verbrechen zu bewerten. Die Hintergründe spielen immer eine Rolle, meist noch weitaus mehr, als es das eigentliche Verbrechen tut.
    Eines der Bücher, die man so manchem Stammtischparolengröler vorschlagen würde, wenn man nur davon ausgehen könnte, dass sie es auch lesen würden.

  • Im Urlaub gelesen:


    Thomas Thiemeyer "Evolution - Die Stadt der Überlebenden". Gewohnt gute Unterhaltung meines deutschen Lieblings. Bin gespannt auf die Fortsetzungen


    Nick Cutter "Die Erlöser". Richtig fett! Wieder ganz anders als "Das Camp" und "Die Tiefe" hat mich auch dieser Thriller komplett überzeugt.


    Aktuell lese ich Simon Scarrow "Die Brüder des Adlers". Der 4.Band der "Adler-Serie" weiß nach knapp der Hälfte zu gefallen. Von der Reihe will ich mehr!

  • Alan Sillitoe - Die Einsamkeit des Langstreckenläufers


    Ich habe 7 von insgesamt 9 Geschichten gelesen und bin zufrieden. Manche davon sind besser als andere, aber ich fand bisher keine schwach. Sie sind sehr gut geschrieben, trostlos und etwas nihilistisch, wie eine Mischung aus Céline und Bukowski.


    Zwischendurch lese ich noch die Storys aus "Horror vom Feinsten II". Gefällt mir besser als der erste Band.

  • Mit "Die Legende von Arc's Hill" bin ich durch. Prinzipiell finde ich es sehr gut, dass hier mal nicht nur angedeutet wurde, sondern das Unheil tatsächlich eintritt und ausführlich beschrieben wurde. Dazu die Handlung über einen sehr langen Zeitraum mit immer neuen Protagonisten zu dehnen fand ich ebenfalls eine gute Idee. Trotzdem haben mir die ersten beiden Bücher am besten gefallen und die letzten beiden nicht mehr so sehr. Der Schluss war aber wieder ziemlich stark. Insgesamt eine wirklich gute Reihe und durch die verschiedenen Zeiten in denen die Handlung spielt auch eine sinnvolle Aufteilung in 5 kurze Bücher.


    Bei "Pelbar 1" bin ich hingegen noch kaum weitergekommen.

  • Nach etwa fünfzig Seiten von meinem Senécal-Buch habe ich es weggelegt. Das liegt nicht daran, dass es in schlechtes Buch ist, nein!, der Anfang hat mir gut gefallen.. aber ich habe gerade einfach keine Lust auf so einen Thriller. Darf auch mal sein. Weil zu viel gute Sommerlektüre noch auf der Halde liegt, ich gerade nicht das Verlangen nach so etwas habe. Deswegen jetzt: Benedict Wells' "Fast genial" 8)

  • "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" von Alan Sillitoe habe ich beendet und für gut bis sehr gut befunden. Wer solche Autoren wie Céline, Bukowski und Cendrars gerne liest, sollte definitiv auch Sillitoe versuchen.
    Komisch, dass ich ihn erst so spät entdeckt habe, das Buch ist ja von 1959 und ich lese diese ungewöhnliche Art von Literatur seit 12-13 Jahren (mein Einstieg waren Palahniuk, Hubert Selby und Vonnegut). Trotzdem habe ich erst vor Kurzem erfahren, dass es den Autor überhaupt gibt 8| Werde mir jedenfalls noch weitere Werke von ihm besorgen.



    Und nun fange ich "Punktown" von Jeffrey Thomas an. Bin sehr gespannt.


    Danach ist dann Wolf's Hour dran.

  • "Hunter" von Bidinotto ausgelesen. War mal ein etwas ruhigerer Thriller aus der Crime-Reihe mit einem richtig interessanten Thema. Wäre das in den 80ern als Film in good old germany auf VHS in die Videotheken gekommen? Ganz bestimmt nicht! 100%ig alleine wegen der Selbstjustizthematik indiziert.
    Hat mir wieder erstaunlich gut gefallen und ich hoffe, dass es auch diese Reihe weit schafft! Ich hätte nie gedacht, dass die Insassen in den amerikanischen Gefängnissen solche Komfortbereiche haben. Dachte das ist da die Hölle im Vergleich zu unseren Justizvollzugsanstalten... äähh ich meine bewachten Hotelanlagen.


    Als nächstes fange ich dann mit Robert McCammons "Wolf's Hour - Die Verwandlung" an. Nazis UND Werwölfe? Ein persönlicher must read für mich :D

  • Die ExtremHorror-Anthologie und Broken Monsters nun beendet.
    Hätte von beidem mehr erwartet. Wobei ich zur Anthologie sagen muss, dass ich mit Kurzgeschichten einfach nicht so wirklich warm werde. Aber Lee's Mr. Torso fand ich trotzdem so klasse, dass hier meine Erwartungen sehr hoch waren. Insgesamt war sie okay, gespickt mit ein paar Perlen. Da die Kurzgeschichte von Ketchum klasse war, werde ich nun zum ersten Mal Ketchums Evil lesen.