Ich lese gerade...

  • habe das 100. buch in meinem lesejahr beendet:
    "mister pibble und die ethnologin" - peter dickinson.
    diogenes, hc, 1992, übersetzung: monika elwenspoek, 256 seiten.


    ein obskurer, in tiefdichter sprache gehaltener, roman, um immer aktuelle themen:
    heimat, tradition, in diesem fall der kus, einem kleinen stamms aus neuguinea,
    der nach london floh und in einer häuserzeile sein überleben fristet.
    unverständnis, vor-urteile, unterschiedlichkeit prallen aufeinander als der häuptling
    ermordet aufgefunden wird.
    very britisch, - aber mit peter dickinsons offenheit für fremde kulturen,- verfaßt.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • 100... Respekt! :)
    Das habe ich auch mal geschafft. Ich hab keine Ahnung wieviel ich dieses Jahr bislang gelesen habe. 25, vielleicht werden es zum Jahresende noch 50 oder 60? Mal schauen.


    Die letzten beiden Tage entsprechend zu wenig gekommen wegen unserer Firmenumstrukturierung. Aber heute mache ich um 16 Uhr Feierabend und sportfrei ist auch noch. Also sollte endlich mal Zeit sein um bei "State of Emergency" weiterzukommen. Bislang gefällt mir der Cameron nämlich äußerst gut.

  • nach der lektüre wird man nie wieder in
    einem hotel übernachten, ohne vorher unters
    bett zu schauen...

    "das zimmermädchen" von markus orths.
    wagenbach, tb, 2018, 110 seiten....


    ...habe ich als 101. buch 2019 zuende gelesen.
    markus orths fängt mich mit seiner sinnlich-genauen sprache
    ein, wie ich erfreut entdecken durfte.
    zeile um zeile.
    der kurze text ist sehr erfolgreich gewesen, wurde sogar,
    preisgekrönt, verfilmt.
    orths gelingt es lynn, die hauptfigur des textes, in all ihrer verschrobenheit,
    lebendig zu schildern und ihrer kaputten seele flügel wachsen zu lassen...
    hat sie das fliegen verlernt ?

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • habe mein drittes andreas-laufhütte-buch dieses jahres begonnen.
    wieder ein pageturner !


    "das ewige spiel" - andreas laufhütte.
    eldur, tb, 2019, 188 seiten.
    klappentext:
    "Mein Name ist David Riemschneider. Ich bin 48 Jahre alt, 1,85 Meter groß,
    und ich habe einen Hirntumor.
    Mit diesen Worten beginnt eine zunächst gewöhnlich anmutende Schicksals-
    geschichte, die aber im weiteren Verlauf zunehmend groteskere Züge annimmt,
    insbesondere, was die Halluzinationen des Icherzählers angeht.
    Und irgendwann stellt einer der behandelnden Ärzte die Frage aller Fragen:
    Was, wenn das gar keine Halluzinationen sind?
    Ist dann aber stattdessen das ganze bisherige Leben Davids eine Einbildung,
    inklusive seiner über alles geliebten Frau?
    Die nächtlichen Schreie, die er während seines Klinikaufenthaltes aus einem
    Nachbarzimmer hört, sagen ihm etwas anderes.
    Dieser Roman ist eine hochspannende Mixtur aus Horror, Thriller und Science-Fiction.
    Von dieser Sorte gibt es nicht viele, es lohnt sich also auf jeden Fall, einen Blick zu riskieren."



    und was lest ihr so ?

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Dank der in letzter Zeit (meist nachts) vorherrschenden Schlaflosigkeit, habe ich DIE SIEBEN TODSÜNDEN von Corey Taylor beendet.
    Eine sehr unterhaltsame Lektüre, in der Corey jede einzelne der Todsünden auseinanderpuzzelt und sie zu dem macht, was sie sind...menschliche Eigenschaften. Mit vielen Erzählungen aus seiner Vergangenheit und entsprechenden Beispielen wird daraus ein Werk, welches erstaunlich gut geschrieben ist.
    Es ist hochgradig amüsant, aber auch erschreckend ehrlich und sehr schmutzig :D


    Auch wer mit ihm als Person oder seiner Musik nichts anfangen kann, sich aber für einen Blick ins Menschsein interessiert, der stellenweise sehr kritisch ist, dem kann ich dieses Buch empfehlen.
    Ich hatte jedenfalls meinen Spaß in Form von 5/5 Pünktchen.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • REVIVER habe ich mal weiter unterbrochen, da die Handlung zwar sehr interessant ist, aber vom Autor Seth Patrick doch ziemlich in die Länge gezogen wird.
    Dafür habe ich in einem Rutsch aus dem Double von Tim Curran die Novelle mit dem Titel MUTTER inhaliert. Hübsch eklig, so das ich mit Begeisterung von Seite zu Seite auf der Schleimspur der dämonischen Sau gleiten konnte. :whistling:
    Werde daher auch direkt mit der Novelle DIE MINE weitermachen.

    Ist es erst in deinem Kopf, wird es sich einnisten und von deinem Geist zehren. Sich an deinem Verstand satt essen, bis nichts mehr bleibt als Wahnsinn. :evil:

    Zitat: Die Heimsuchung der Ivy Good/Seite 100


  • "warum konnte ich mich an alle meine visionen, nicht aber an das angeblich
    reale leben erinnern ? "

    "das ewige spiel" - andreas laufhütte. :thumbsup:
    eldur, tb, 2019, 188 seiten.
    dieser genre-cross-over-roman war mein 102. erlesenes buch
    in diesem lesejahr. - laufhütte schreibt wieder souverän und sehr, sehr spannend,
    ich konnte dieses werk kaum beiseite legen, wollte wissen, was da weiter enthüllt wird.
    wirklichkeit, erinnerungen, was ist echt ? hinterfragt dieser vor
    phantasie - übersprudelnde roman aufs beste. TIPP




    garry dishers
    "bitter wash road. kriminalroman."

    unionsverlag, tb, 2017, übersetzung: peter torberg, 344 seiten.
    wird mein nächstes buch, und da mein urlaub am montag vorbei ist. auch meine
    arbeitsweglektüre. es ist mein erster disher, bin sehr gespannt...


    einige lyrikbände und egners "traumdüse" warten auch auf mich.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • @Glenraven:
    Berichte mal kurz, wenn du KILL CREEK fertig hast. Da schleiche ich nämlich auch noch vor her. Nur leider konnte mich die Leseprobe noch nicht wirklich aus der Reserve holen.

    Ist es erst in deinem Kopf, wird es sich einnisten und von deinem Geist zehren. Sich an deinem Verstand satt essen, bis nichts mehr bleibt als Wahnsinn. :evil:

    Zitat: Die Heimsuchung der Ivy Good/Seite 100


  • Ich beginne ich mit „ Doors – Vorsehung“ – Markus Heitz

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • Hab mal mit DIE HERZEN DER VIER von Vladimir Sorokin begonnen.
    Ja, doch ganz schön heftig.


    Bei der Internetrecherche für einen Eintrag bei Goodreads, gab es zwar nicht viele Informationen zu diesem Buch, aber dafür ein paar Artikel, die das Werk ziemlich zerreißen. Macht mich ja nur umso neugieriger.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Ja, mach ich gerne. Dauert allerdings ein Weilchen, nachdem das Wochenende mehr im filmischen Bereich liegt ("Der Goldene Handschuh", "Dragged Across Concrete").

    Nur nicht überstürzen. ^^
    KILL CREEK ist ja erst kürzlich erschienen und solange es dieses Buch als Printausgabe gibt, ist es für mich ja nicht verloren. :thumbup:

    Ist es erst in deinem Kopf, wird es sich einnisten und von deinem Geist zehren. Sich an deinem Verstand satt essen, bis nichts mehr bleibt als Wahnsinn. :evil:

    Zitat: Die Heimsuchung der Ivy Good/Seite 100


  • Nun beginne ich mit "Sie erwacht" von Jack Ketchum.

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • Snuff Killers im Urlaub gelesen, seehr gut, Bravo Festa Verlag!


    Jetzt das von vielen "Herren" und "Influencern" gelobte "Der Gentleman" von Bernhard Roetzel.
    Ein launig geschriebenes Sachbuch wie man ein englischer Gentleman wird, Lovecraft hätte es gefallen...
    Nur der Geschmack ist seeehr teuer, nein ich kaufe mir keine 2000 EUR Anzüge oder 500 EUR Schuhe... :)


    Mein aktueller Roman ist "Serotonin" von Michel Houellebecq in einer schönen Ausgabe der Büchergilde Gutenberg. Mein sechstes Buch dieses Autors. Wie immer bin ich sofort drin. Kann mich immer in die männlichen Hauptfiguren hineinversetzten. Ich denke dann immer: Mt dem Michel könnteste bestimmt gut einen saufen gehen...