Ich lese gerade...

  • Bukowskis "Hollywood" habe ich durch. Sehr guter Bukowski, wie eigentlich immer, wenn man halt in der entsprechenden Stimmung ist.


    Ich will als nächstes einen Simenon lesen und erbitte von den Kennern hier einen Tipp, welcher von meinen vorrätigen "Maigrets" am ehesten zum Einstieg taugt.


    Maigret im Haus des Richters
    Mein Freund Maigret
    Maigret verteidigt sich
    Der verstorbene Monsieur Gallet
    Madame Maigrets Freundin

  • @ Dekkard: Tja, da kann vermutlich Jörg besser Auskunft geben, ich persönlich habe von Deinen Beispielen bislang lediglich "Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet" gelesen, ein sehr früher Roman. Da sich Simenons Schreibstil im Laufe der Jahre doch etwas gewandelt hat, würde ich als Einstieg auf jeden Fall einen späteren Maigret wählen...in Deinem Fall "Madame Maigrets Freundin", der 34. von 75 Maigret-Romanen, also gutes Mittelfeld.
    Außerdem erfährt man in den Büchern, in denen Maigrets Gattin eine etwas größere Rolle spielt, oftmals kleine private Details, die das Bild des Charakters Maigret abrunden.

  • Nein, nein, abschreckend natürlich nicht, die Bücher sind (jedenfalls für mich) genauso interessant und spannend wie die späteren Werke Simenons. Allerdings ist die Figur des Kommissars im Laufe der Jahre abgeklärter und ruhiger angelegt...mir kommen die späteren Romane psychologisch tiefgründiger vor.

  • so jetzt versuch ich es nochmal mit edward lee. ich werde ja immer noch nicht so richtig warm mit seinen bücher. naja vielleicht änderst sich das ja nach dem buch. ich traue mich jetzt einfach mal und lese "bighead". bin ja mal gespannt 8o

  • schon erstaunlich, dass du es immer wieder versuchst weasley :thumbsup:
    creed versuchts ja immer wieder mit laymon ;)


    Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
    aber nicht für jedermanns Gier.


    Mahatma Gandhi

  • Im Moment bin ich bei Michael Slade " Der Kopfjäger ". Gefällt mir gut. Komme aber leider nur abends dazu und dann ist nach ein paar Seiten Schluß weil die Augen schwer werden. Ich freue mich daher auf die nächste Woche; mit Brückentag ein laaanges :love: Wochenende und neben zwei Kinobesuchen ( X Men und Godzilla ) wird viel gelesen.



    Als ich die Treppe hab erklommen
    traf ich einen Mann der war nicht dort
    auch heute ist er nicht gekommen
    ich wollt er blieb für immer fort


  • Vor Kurzem gelesen:



    Stephen King -Schwarz- 6/10
    Brett McBean -Buk und Jimmy ziehen nach Westen- 8/10
    Tim Curran -Der Leichenkönig- 9/10
    Edward Lee / John Pelan -Muschelknacker- 7/10



    Lese gerade...


    Dick Francis -Weinprobe-


    Mein erster FRANCIS! Bisher ungefähr 50 Seiten gelesen. Durch seinen tollen, schnörkellosen und intelligenten Schreibstil wunderbar geradezu einzuatmen. Sehr melancholische, berührende Geschichte bisher. ;( :thumbup:

    "Bow down: I am the emperor of dreams" -Clark Ashton Smith-

  • schon erstaunlich, dass du es immer wieder versuchst weasley :thumbsup:
    creed versuchts ja immer wieder mit laymon ;)


    ja ich weiß aber edward lee wird hier immer überhäuft mit lob, deswegen versuch ich es halt noch ein drittes mal. irgendwas muss ja dran sein sonst würde es nicht so vielen gefallen. ich hab nur noch nicht rausgefunden was genau alle so gut finden :P :P geschmacksache halt mal wieder ;)

  • @Weasley: Keine Angst, ich komme auch nicht so recht klar mit Lee. Hab zwar schon einiges von ihm gelesen, aber so richtig Fan werde ich wohl nie. Hab hier noch DER HÖLLENBOTE ungelesen zu stehen, werd ich bei Gelegenheit mal versuchen. Und wenn dann auch diesmal der Funke nicht überspringt, dann werd ich mir auch nichts neues mehr holen :|

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • @ Klarkash-Ton: Prima, freut mich sehr, dass Dir Dein erster Francis bisher gefällt, "Weinprobe" ist ein hervorragendes Buch in meinen Augen...ich bin schon sehr gespannt auf Dein Gesamturteil! Viel Spaß weiterhin! :)

    Dank' Dir Creed! Der Hauptcharakter ist einem aber auch wirklich sofort, nach nur wenigen Seiten bereits ans Herz gewachsen. Und der "Vorfall" während des Zeltfestes, den empfand ich als sehr bedrückend. Dazu die (momentan noch) traurige Grundstimmung. :love:
    Das hat mich bisher, da ich weder den "Klappentext" noch irgend eine andere Inhaltsangabe zu diesem oder einem anderen Buch von Dick Francis gelesen habe, alles sehr überrascht! Im positiven Sinne! Auch habe ich mich gewundert, dass ich bisher mehr über Whiskey (ich glaube ich muss demnächst 'mal einen "Laphroaig" probieren :rolleyes: ) als über Wein erfahren habe. :)

    "Bow down: I am the emperor of dreams" -Clark Ashton Smith-

  • ja ich weiß aber edward lee wird hier immer überhäuft mit lob, deswegen versuch ich es halt noch ein drittes mal. irgendwas muss ja dran sein sonst würde es nicht so vielen gefallen. ich hab nur noch nicht rausgefunden was genau alle so gut finden :P :P geschmacksache halt mal wieder ;)


    Mit "Bighead" wird sich Deine Meinung über Lee wahrscheinlich aber nicht ändern ^^


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)