Ich lese gerade...

  • Ich lese gerade "Schänderblut" . Inhaltlich ziemlich heftig, eigentlich sogar extrem. Einiges erinnert mich an die
    wahre Begebenheit des Kannibalen von Rotenburg.
    Der Schreibstil von Wrath James White ist im Großen und Ganzen düsterer und realistischer angelegt als die
    Edward Lee Romane.

  • Ich habe jetzt auch endlich mit "Schänderblut" begonnen, und stelle schon nach wenigen Seiten fest, dass (wie Horrorland schon ganz richtig geschrieben hat) White offenbar gänzlich ohne Ironie (die oftmals bei Lee durchblitzt) schreibt, was mir persönlich sehr gut gefällt.


    Scheint ein wirklich düsteres und bedrückendes Werk zu werden... :thumbup:

  • ZITAT S.C.:


    Grade am 3ten Band -Leviathan- der Illuminatus Triologie von Robert Shea & Robert R. Wilson angekommen.... 8|
    Die ersten beiden Bände sind wirklich wirr aber stellenweise ganz ok.



    hab ich in den 80ern begeistert gelesen. ;)
    spannende literarische schreibtechniken, vielfalt, mutige ideen!
    auch wilsons "schrödingers katze"-trio flasht die grauen zellen...

  • ... White offenbar gänzlich ohne Ironie (die oftmals bei Lee durchblitzt) schreibt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Scheint ein wirklich düsteres und bedrückendes Werk zu werden... :thumbup:


    Habs ja auch schon auf der vorherigen Seite geschrieben, aber hier gibts wirklich keinen Humor. Bin jetzt in der Mitte des Buches, es liest sich wie eine Studie/Bericht über einen kannibalistischen Serienmörder. Es wird wirklich gut auf die Psyche und Vergangenheit von Joe eingegangen und alles knallhart geschildert. Ein ernstes, hammerhartes Werk. Mal was ganz Anderes :)


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • Genau, Alex, Dein Vergleich, der Roman lese sich wie eine Studie oder ein Bericht, stimmt genau! Aber nicht, wie man befürchten könnte, sachlich und nüchtern, sondern packend und plastisch...


    White besitzt offenbar (soweit man das bei einer Übersetzung beurteilen kann) einen treibenden, rasanten und wirklich harten Schreibstil, der mir bislang ausgesprochen gut gefällt, sprachlich klar und nicht zu simpel...


    Wenn das Buch in diesem Stil fortfährt, dann bin ich mehr als gespannt auf weitere Veröffentlichungen dieser erstklassigen Festa-Neuentdeckung! :)

  • So, :)


    gerade "R. L. Stine - Die Babysitterin" zu Ende gelesen. War ein sehr kurzweiliges Buch. Eine einfache Geschichte, die man so ähnlich mal als Film gesehen hat. Aber hat mich unterhalten und war sogar bissel gruselig und Ende hatte ich so nicht erwartet.


    Jetzt lese ich mal wieder ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren. "Richard Laymon - Finster"
    Mal gespannt wie das Buch ist, bis jetzt hat mich Laymon nur einmal enttäuscht! :)


    LG

  • @ power
    ja. auf laymon ist verlass.
    er hat genug überraschend gutes geschrieben.
    und das hat mich immer überzeugt ihm die treue zu halten!
    "finster" hat für mich viel stimmung und ist auf
    sympathische art laymon untypisch! überraschend! ;)

  • Nein, ich werde wohl kein Laymon-Fan mehr. "Der Keller" liegt schon wieder an der Seite, irgendwie werde ich mit dem Mann nicht so recht warm.... jetzt geht´s mit V.M. Zito - "Return Man" weiter.

    “From even the greatest of horrors irony is seldom absent.”
    (H.P. Lovecraft)


    visit me @ stuffed-shelves.de

  • Ich bin schon wieder so Indie-mäßig unterwegs. :-) Habe neulich einiges an kostenlosen Ebooks bei amazon eingesackt. Jetzt lese ich "Route 666" von Martina Bauer. Drin sind drei "höllische" Kurzgeschichten. Die ersten beiden hab ich durch, jetzt bin ich mitten in der dritten. Die Autorin hat eine Menge Fantasie und einen angenehm zu lesenden Schreibstil!

    Leseempfehlung aus meiner Feder: Zwischenstopp - Dunkle Geschichten als Taschenbuch oder E-Book

  • so hab die letzten tage bryan smith Herrin des Blutes und von richard laymon finster gelesen
    beide waren extraklasse ....
    im moment lese ich shaun hutson scharfe klauen :)

  • "Scharfe Klauen" liegt auch noch recht weit oben auf meinem SUB. "Herrin des Blutes" werde ich bei Gelegenheit lesen (ich lasse mir etwas Zeit, da ich durch "Haus des Blutes" erstmal ein wenig 'Smith-müde' geworden bin)...


    Von "Finster" habe ich mir die Inhaltsangabe durchgelesen, und muß sagen, dass sie recht interessant klingt...vielleicht wähle ich dann dieses Buch, um es wieder mal mit Laymon zu versuchen... :)