Ich lese gerade...

  • Endlich durch mit "Killing for Culture"...


    650 Seiten "Lexikon" über Todesdarstellungen / Snuff in Film und Medien... angefangen von Thomas Edisons auf Film genannten Elektrokutionen von Elefanten, über den 70er Film, der Snuff seinen Namen gab, über Mondos, Shockumentaries, Deathploitation Filme... Fake Snuff, wie ..... (keine Werbung für "Meerschweinchen") über Literatur, Videogames mit dem Thema... bis hin zu den Auswirkungen des Internets (Kartell oder IS Propaganda... "1 irgendwas 2 was anderes" sicko Videos ) über Manson Hype bis hin zu Sehgewohnheiten.... und wie sie im Wandel der Zeit von Zelloloid über VHS , Laserdisc, DVD hin zum www verändert wurden & die Rezeption sich dadurch geändert hat...


    Sehr wissenschaftliche & ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema, z.T. empfand ich die seitenlangen Inhaltsbeschreibungen der Deathploitation Sachen sehr runterziehend. Früher musste man sich bewusst solche Filme besorgen, wusste worauf man sich "einlässt " ... heute finden Kinder das in den "noch nicht mal" Tiefen des Internets, völlig ungefiltert & "was du gesehen hast, kannst du nicht mehr ungesehen machen..."

  • habe bereits in

    verena stössinger: "die gespenstersammlerin. roman".

    194 von 269 seiten gelesen.

    selbst erlebtes oder gelesenes ... was ist sammeln ?


    beginne nun mit ungebremster vorfreude meinen ersten platzgumer:

    hans platzgumer: "bogners abgang. roman".

    zsolnay, hc, 2021, 143 seiten.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • mein 60. erlesenes buch im lesejahr 2021 war mein erster platzgumer:

    hans platzgumer: "bogners abgang. roman".

    zsolnay, hc, 2021, 143 seiten.

    "platzgumer ist ein meister darin, extremsituationen fühlbar zu machen.", weiß profil über

    den musiker hans platzgumer , ---der nach unzähligen musiktaten, international beachtet,---

    < seit etwa 2000 seine art in bücher fließen läßt, zu berichten.

    seit einigen jahren umkreise ich dessen bücher und die jetzige lektüre zeigt: mein gespür war

    richtig, diese geschichte hat das gewisse etwas ,- alles, was ich von einem text erwarte, der mich

    total abholt. ;)8):thumbup::evil::saint:<3=O

    bin froh fast alle bücher hans platzgumers hier liegen zu haben.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Nachdem mich Sea Caummisar - Punkins for Sale kurz mit 2 Halloween Stories in die Welt intelligenter Maden, die die Weltherrschaft an sich reißen möchten & die Liebe zu einem Plastik Skelett entführt hat nun wieder etwas gewohntere Kost:


    Jon Athan - Butcher Road

  • musik aus dem radio, so die berühmte prä-techno-gruppe kraftwerk aus düsseldorf, in einem frühen interview,

    sei musikalische hirn-verschmutzung, weil man nicht wählt, sondern ungefiltert überrannt wird ...


    "musik = müll. essay", buch von musiker und autor hans platzgumer mit didi neidhart.

    limbus, hc, 2012, 127 seiten.

    setzt sich u.a. auch mit musikwahrnehmung auseinander. beginne dieses büchlein gleich.

    zu "bogners abgang" sei noch angemerkt, je weniger man vorher über das buch forscht, desto besser.


    edit: morgen werde ich wohl beenden:

    verena stössinger: "die gespenstersammlerin. roman".

    bücherlese, hc, 2017, 269 seiten.

    feinfühliges buch über eine expertin, die vor ort, um-denken muß ...

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Jörg du wolltest letzte Woche wissen, was ich aktuell (Juni) lese oder gelesen habe:

    Momentan: Darkblades Schlachten 3-5/Dan Abnett-Mike Lee

    danach: Die Königreiche Gottes 1-5 / Paul Kearney

    Dazwischen evtl. eine aktuelle Lieferung 14.6. : The Chill- Sie warten auf dich/ Scott Carson

    Davor habe ich aktuell gelesen: Sothern Gods, Dark Age 1, Imperator-Kai Meyer, Die Seevagabunden 1-2 Paul Kearney,

    Planet 86>Dan Abnett, Verschwundene Menschen 2>Leonard Löwe

  • Slayer danke dir. :thumbup:

    kannst du ein wenig über "seevagabunden" berichten ? das wäre prima. ;)


    ich durfte heute mein 61. buch dieses kalenderjahres abschließen:

    verena stössinger: "die gespenstersammlerin. roman".:evil::saint:;)8):thumbup::thumbup::thumbup:

    bücherlese, hc, 2017, 269 seiten.

    nachdenkliches buch über volks-aber-glauben.

    einfühlsam läßt stössinger ihre protagonistin ihr buchwissen und die realität vor ort durchatmen,

    stellt wirklichkeit den interpretationen gegenüber. - und, jeder hat das recht auf seine story. ...

    für mich sehr lohnender text.


    man möchte heutzutage kein musiker sein, wenn man das bissige buch von platzgumer liest, der ja

    seit 2000 von der musik zum schreiben kam:

    "musik = müll. essay" - hans platzgumer mit didi neidhart.

    limbus, hc, 2012, 127 seiten.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Jörg, ich nehme an das du auch schon die Königreiche Gottes 1-5 von Paul Kearney gelesen hast.

    Ich selbst habe vor Jahren die Bastei Ausgaben gelesen. Qualitativ Fantasy vom Feinsten daher habe ich mir

    die Bände von Atlantis noch einmal besorgt und lese die noch einmal. Mache ich eigentlich so gut wie nie, aber

    hier habe ich mal ein Ausnahme gemacht (Übersetzer ist Michael Krug)

    Zu den Seevagabunden wäre zu sagen: Hat mir inhaltlich nicht so zugesagt wie

    die Königreiche Gottes, obwohl auch hier sind die Protagonisten gut getroffen, die Geschichte ist schon spannend und kurzweilig, es

    gibt einige Wendungen. Im großen Ganzen Fantasy Hausmannkost, nicht außergewöhnlich. Würde ich aber trotzdem empfehlen.

    Band 1> Das Zeichen des Ran Band 2 > Die vergessene Schöpfung.

  • Slayer

    ich habe kearney, in meiner dritten fantasy-phase versäumt zu lesen. heute hab ich nicht mehr

    so recht lust aufs "königreich". danke für deine einschätzung der "vagabunden", irgendwie klangen

    sie mir sehr reizvoll....

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Jörg vielleicht solltest du eine vierte Fantasy Phase einläuten und zu mindestens die Königreich Bände 1-5 lesen. Lohnt sich vielleicht doch.

    Ich lese seit 60 Jahren Phantastik und muss einfach sagen, diese Geschichte war einfach exellent!

    Dazu muss ich natürlich sagen, mein Geschmack bewegt sich zwischen den Genres Horror /Thriller/Fantasy und eine Prise SF, aber mit den anderen

    von dir gelesenen un d vorgestellten Autoren kann ich einfach nicht viel anfangen. Sorry!

    Genauso wenig mit der Extremliteratur, für mich sind das Fäkalienphoesien!!!

  • Slayer

    jeder geschmack ist eben, im idealfall, eigen.

    man hat unterschiedliches erlebt, kennengelernt & verarbeitet das leben eigentümlich.

    ich war und bin neugierig auf gute texte, aber auch ich lese schon sehr lange nicht mehr wahllos.

    lebenszeit ist kostbar und an kunst verschenkt man sie.

    herrlich wenn man, durch bücher, bereichert wird. das ist mir wohl das wichtigste, bei all meinen lektüren. ;):thumbup:<3:love:


    edit: und immer wieder, im leserleben, begegnet man neuen autoren & autorinnen, die einem etwas spezielles geben, eine neue sicht

    der dinge...

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • mein 62. erlesenes buch in diesem lesejahr ist:

    "musik = müll. essay", buch von musiker und autor hans platzgumer mit didi neidhart.

    limbus, hc, 2012, 127 seiten.

    zitat (s.121): "Nicht nur Musik wird Müll.

    Alles Zarte, Verspielte, Schöngeistige

    wird von der Technik eingeholt und an den Rand gedrängt,

    wird sinnentleert, wertlos. ...

    Die Künste mögen der Zerstreuung dienen,

    aber Macht haben sie keine mehr."

    ;(X(8):S;):!::thumbup::thumbup:

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    Yves Klein (1928-1962)

  • beginne mit einem roman in dem böse träume in die realität wachsen... :

    "der traum des richters. roman" - carlos gamerro ( * 1962, argentinien).

    septime, hc, 2015, übersetzung: tobias wildner, 181 seiten.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • alleine schon das gespräch mit einem schamanen, darüber, was träume sind (seiten 41-48),<3:sleeping::whistling:

    rechtfertigt "der traum des richters" von carlos gamerro zu lesen.

    habe begonnen das trotz allem - werk "willkommen in meiner wirklichkeit" von hans platzgumer

    zu studieren. ich mag seine vielseitige sicht der dinge, gerade auch, weil er an vielen orten war,

    die die meisten nur von fotos kennen. :thumbup:

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)