Ich lese gerade...

  • lese weiterhin in den aktuellen romanen von brett j. talley

    und michel houellebecq . beide bücher gefallen mir sehr, jedes

    auf seine ur-eigene weise.

    talleys "was nicht leben darf" ist ein waschechter horrorroman bester qualität

    und houellebecq kanns einfach. er ist der chronist unserer zeit.

  • "Die Rostjungfern" habe ich vorgestern beendet. Mein neues Lieblingsbuch aus dem Festa Verlag. Ich habe wirklich jeden Satz genossen. So ein wundervoller, melancholischer Schreibstil 🤍. Hoffentlich werden noch weitere Bücher von Gwendolyn Kiste erscheinen 💘.


    Jetzt lese ich "Vollgas" von Joe Hill.

  • "Joyland" von Stephen King gestern ausgelesen. War sehr unterhaltsam, wie man es eben von King kennt. Allerdings ist mir irgendwie zu wenig passiert und nach der letzten Seite hatte ich irgendwie das Gefühl "DAS war es jetzt?". Die "Schreibe" war wieder erstklassig, weswegen ich es auch nicht bereue, den Roman gelesen zu haben. Hätte ein anderer das Buch geschrieben, wäre ich aber eher gelangweilt gewesen. Das spricht absolut für King, das er es schafft, aus einer eher mittelmäßigen Story trotzdem ein Erlebnis zu machen.


    Ich beginne nun mit dem 5. Band der "Zombiecalypse"-Reihe von Andreas Kohn. Das ist der vorerst letzte Band. Macht Spaß und ich freue mich darauf.

  • Habe vorhin während einer Zugfahrt meinen ersten Manga gelesen. "Gyo - Der Tod aus dem Meer" von Junji Ito. War ein Experiment für mich, da ich nicht wusste ob mir sowas tatsächlich zusagt. Bin aber tatsächlich überrascht wie gut mir das gefällt, einzig und allein die Umgewöhnung, dass man das Buch tatsächlich von hinten nach vorne, sowie die Bilderfolge von rechts nach links liest war für mich anfangs ungewohnt, das hatte sich aber nach ein paar Seiten schnell wieder. Lag wohl auch in diesem Fall an der schön "trashigen Art" von Herrn Ito. Die Story: Ein heftiger Gestank weht durch die Küstenregionen Japans, verursacht von verwesenden Fischen auf Beinen die aus dem Meer direkt in die Städte ziehen und sich Menschen und Tiere als neue Wirte und Körper zu holen... Und so trashig wie die Story klingt so ist sie auch. Schön absurd, mit teils eklig-absurden Illustrationen bei denen ich das ein oder andere Mal laut auflachen musste im Zug, manche Situationen sind auch tatsächlich soweit hergeholt und kurios das ich vor unglauben teils heftig mit dem Kopf schütteln musste, das hat den Unterhaltungswert für mich aber eigentlich nur erhöht. Das Ganze war für mich wie ein wirklich guter Schlefaz (Filmreihe auf Tele 5 über die Schlechtesten Filme aller Zeiten). Auch die paar kleinen Kurzgeschichten am Schluss (die wie ich finde sogar besser als die eigentliche Geschichte waren) konnten mich wirklich überzeugen. Junji Ito hat hiermit für mich einen tollen Einstieg in die Manga Welt geschaffen, und wird somit in Zukunft vermutlich öfter in meinem Regal zu finden sein.


    Parallel lese ich gerade als "Hauptbuch" "Der Unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky und bin sehr angenehm an "Es" von King erinnert (ohne das es allzu viel abkupfert) bin bisher auf Seite 300 von 900 und wenn es auf diesem Niveau weitergeht könnte es das wohl beste Buch seit langer Zeit für mich werden.


    Habe dann heute noch mit "Dead Inside" von Chandler Morrison angefangen und werde es vermutlich auch heute noch beenden. Schön flüssig zu esender Extrem Band, der an den Extremen Szenen nicht spart, dabei aber auch nicht die Charakterzeichning aus den Augen verliert. Sollte es bis zum Ende so weitergehen werde ich mir auch sein nächstes Buch "Along the Path of Torment" , das ja 2022 hier erscheint, anschaffen.

  • Gerade fertig gelesen: "Der Hornbrecher" von Edward Lee.


    Nun beginne Ich "Geschichten aus dem Cthulhu-Mythos" von Jeffrey Thomas,

    da OOP behandle Ich das Buch nun wie eine Sammlerausgabe.

    Schmerz und Ekel gehören zum Leben dazu, Ohne gewisse Würze wäre es doch Langweilig, oder?


    Bei Geschichten geht es mir gar nicht Abartig genug, auch wenn sich mir mal der Magen umdreht bei einigen Passagen.

  • Parallel lese ich gerade als "Hauptbuch" "Der Unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky und bin sehr angenehm an "Es" von King erinnert (ohne das es allzu viel abkupfert) bin bisher auf Seite 300 von 900 und wenn es auf diesem Niveau weitergeht könnte es das wohl beste Buch seit langer Zeit für mich werden.

    Das klingt interessant. Kannst du deine Meinung berichten wenn du durch bist? Einige waren scheinbar von der zweiten Hälfte nicht so begeistert. Da im Zusammenhang oft Stephen King erwähnt wird könnte es für mich einen Blick wert sein.

  • Mache gerade eine kurze Pause bei "The Only Good Indians" um die beiden Bibliothek des Schreckens - Bücher einzuschieben. Angefangen hab ich mit "Der Wahnsinn aus der Gruft". Soweit find ich das Buch ganz gut. Kurzweile Unterhaltung, aber nichts Herausragendes.

    Every hour wounds. The last one kills.


    It gets easier. Every day it gets a little easier. But you gotta do it every day. That's the hard part. But it does get easier.

  • Habe "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky inzwischen fertig gelesen. Die Erste Hälfte des Buches war echt grandios und erinnert an Stephen King in seinen besten Zeiten (Es). Was als eine tolle und, im Rahmen der Welt, glaubhafte Comig of Age Geschichte beginnt, verstickt sich immer mehr ins obskure und verliert sich in Kleinigkeiten (Viel zu viele Baustellen auf einmal, zwar alle gut geschrieben, aber teil unnötig und verzerrt den Fokus auf das eigentliche) Auch verhalten sich die Protagonisten, vor allem die Kinder (Zweitklässler) inkonsistent und teils vollkommen unglaubwürdig. Teils sind die Kinder mit ihren Ängsten und Verhaltensweisen so echt so nah am Leben geschrieben und auf der nächsten Seite schreiben sie Perfekte Tagebucheinträge in bester Grammatik mit Schwierigen Worten oder bauen ein Perfektes Baumhaus auf einen Hohen Baum ohne Hilfe von Erwachsenen in nur wenigen Tagen... Auch sollte man meinen das gerade die Vorkommnisse im Letzten Drittel des Buches für Kinder höchst traumatisch und problematisch sein sollten, unsere Protagonisten aber tun so als ob es das natürlichste auf der Welt wäre wenn jemand vor ihren Augen abgestochen werden würde... Auch das Mysterium das sehr spannend anfängt nimmt ab der Mitte des Buches eine Wendung, die man von Anfang an vorhersehen kann und nimmt eine Haltung in eine Richtung ein die mir nicht besonders Zugesagt hat.



    Auch gibt es Am Ende des Buches noch viele Motive die nicht aufgelöst/erklärt werden. Nicht falsch verstehen ich finde es nicht schlimm wenn etwas nicht aufgeklärt wird, ich mag z.B. auch offene Enden sehr allerdings haben hier die Erklärungen für etliche Motive gefehlt (Beispiel: Warum passieren alle Albträume und schlimme Begegnungen der Bewohner um 2:17? Warum immer zu dieser Uhrzeit?) um nur mal ein Beispiel zu nennen. Diese Uhrzeit ist im Buch allgegenwärtig. Auch der Showdown des Buches ist mindestens 200 Seiten zu lang. Man kann nun mal keinen Showdown über 300 Seiten ziehen ohne das es an Spannung verliert, redundant wird oder sich wiederholt.


    Schade, da mir die Ersten 500 Seiten des Buches wirklich sehr gut gefallen haben und auf 5 Sterne Niveau waren. Allerdings verliert sich das Buch in Kleinigkeiten künstlicher Spannung und einem etwas zähen Ende. Trotzdem habe ich das Buch aufgrund des Schreibstils sehr gerne gelesen und aufgrund der Stärken des Buches gerade am Anfang würd ich trotzdem 3,5 von 5 Sternen vergeben wenn ich müsste.


    Hoffe das hilft die weiter Perrish

  • So hab jetzt Die Rostjungfern und Tote Titanen, Erwacht! Haben mir gut gefallen, auch wenn mir die rostjungfern fast etwas zu melancholisch war. 😅


    Als nächstes kommt Die Elementare von Michael McDowell.

    “There are not many persons who know what wonders
    are opened to them in the stories and visions of their youth; for when
    as children we learn and dream, we think but half-formed thoughts, and
    when as men we try to remember, we are dulled and prosaic with the
    poison of life.”
    -H. P. Lovecraft