Ich lese gerade...

  • mein 85. buch dieses lesejahres war der zweite teil der kinderfinderin naomi - reihe "das schmetterlingsmädchen"

    (teil 1 las ich am 16.04.22 zuende) der großartigen rene denfeld.

    die frau weiß wovon sie schreibt und ihre menschenliebe, gerade zu kindern, die auf der straße

    gelandet sind, tut so richtig gut. - dabei ist das buch klasseklasseklasse erzählt, spannend und extrem vielschichtig.

    ich wünschte ihr alle wurdet die beiden bücher der heldin des jahres 2017: rene denfeld (lt. new york times) lesen können.


  • "der nachbar. kriminalroman" - patricia melo.

    tropen, hc, 2018, übersetzung: barbara mesqita, 159 seiten.

    frau melo schreibt ungewöhnliche bücher. hat richtig spaß gemacht

    den nachbarn zu lesen. zitat: "Sich in ehrenwerte Männer zu verlieben" schloss er,

    "wird nur noch etwas für perverse Frauen sein."

    das war mein 86. buch des lesejahres. :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:<3<3<3<3<3


    aktuell lese ich noch gemütlich "der zentaur" von algernon blackwood.


    .... und was ist vor euren leseraugen, liebe mituser*innen ??? :?:

  • Nach dem Ich von Matt Shaw "Extrem Bizarr" quasi inhaliert habe, mache ich weiter mit "Der Auktionator" von Joan Samson, "Die Kolonie" von Palahniuk als Reread, und "Chaising the Boogeyman" von Chizmar

  • Ich hänge momentan noch bei King fest. Nachdem ich "Cujo" ganz gut fand, bin ich gerade in den letzten Zügen von "Todesmarsch", danach lacht mich hier gerade "Der Auktionator" an. Oder ich nehm noch was von King. Es ist furchtbar: Wenn ich erst ein Buch von ihm lese, greife ich meist automatisch zum nächsten. Soviel noch auf dem SUB...

    Einmal editiert, zuletzt von Pat ()

  • Pat

    tja, so sind wir lesefolks. ;):thumbup: unberechenbar.



    meine aktuellen lektüren:
    der zentaur. roman - algernon blackwood.
    anrufung des großen bären. gedichte (salzburger edition. band 6 / werksausgabe) - ingeborg bachmann

  • Ich habe gestern "Der Auktionator" gelesen. Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat gut Spannung aufgebaut. In der Mitte war mir vielleicht ein bisschen viel hin und her, was die Familie jetzt machen soll. Aber ich hätte gern mehr von ihr gelesen, wenn sie nicht so früh verstorben wäre.

    Weiter gehts mit "Der weiße Schrecken"

    Every hour wounds. The last one kills.


    It gets easier. Every day it gets a little easier. But you gotta do it every day. That's the hard part. But it does get easier.

  • They all died screaming ...


    ...beendet : schöne Apokalypse Story, der Twist am Ende (obwohl es mehr als offensichtlich war) kam trotzdem echt überraschend


    Matt Shaw - "Dissing D*sney" (signiert aus Matts etsy Shop)...


    ... beendet: Kurzgeschichten aus dem "Märchenuniversum" jeweils mit ner bösen Wendung am Ende.. Ein neuer Blick auf altbekannte Geschichten


    Matts Sammlerausgabe..


    ...mittendrin.

  • "Todesmarsch" habe ich vor 2 Tagen beendet, richtig guter Roman! Ich weiss, da folgt mir wahrscheinlich niemand bei der Deutung, aber ich halte ihn für eine konsequente "Was wäre, wenn"-Geschichte zum Thema Vietnam. Auch am Ende hatte ich nix zu mäkeln.


    Nun geht's doch erstmal weiter mit "Amok". Ich bin noch nicht mal mit seinem Zeug aus den 70ern fertig, aaarrrggghhh!!! =O

  • Ich bin eben mit "Der weiße Schrecken" fertig geworden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, wobei man bei mir mit Coming - Of - Age - Geschichten nicht viel falsch machen kann ;) . Und dadurch, dass ich selbst in einem bayerischen Dorf aufgewachsen bin, hat mich das Ganze doch auch an meine Jugend erinnert ^^ . Auch die Aufmachung ist sehr gelungen, die ganzen Einleger machen die Geschichte einfach lebendiger, auch wenn ich beim ersten Durchblättern vom Himbeerkuchenrezept verwirrt war :)


    Weiter gehts mir Ted Chiang "Die große Stille".

    Every hour wounds. The last one kills.


    It gets easier. Every day it gets a little easier. But you gotta do it every day. That's the hard part. But it does get easier.

  • buch 87 & 88 des laufenden lesejahres bendet:


    "anrufung des großen bären. gedichte"- ingeborg bachmann.

    hrsg. dieses band 6: luigi reitani.

    - salzburger bachmann edition / werksausgabe.

    hrsg. irene fußl + uta degener, mitarbeit: silvia bengesser. vorwort: hans höller.

    piper/ suhrkamp, hc, 2022, 335 seiten.


    zitat ingeborg bachmann: "Auf dem Grund ist Dunkelheit genug und Unsagbares, und

    Schreiben ist neben anderem ein stetes Zurückdrängen von Dunkelheit."

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::


    "tagebuch. gedichte 1981 - 2015" - steven uhly.

    secession verlag für literatur, hc, 2015, 108 seiten.


    zitat steven uhly: "Die Sprache sagt die Wahrheit über die Welt, und die Dichtung sagt die Wahrheit über die Sprache."

  • lese immer noch "der zentaur" von algernon blackwood, welches frühromantische

    naturphilosophie (novalis) und einige magische schulen, nebst philosophien zu einem universalen

    gedanken- und gefühl-buch vereint.

    mein besonderer dank gilt der übersetzerin usch kiausch, die sich viel mühen

    gemacht hat, zitatquellen blackwoods aufzuspüren.

    meine eigenen recherchen haben blackwoods auseinandersetzung mit der theosophie für mich belegt.

    helena blavatskys kult-lehrbücher "isis entschleiert" und "die geheimlehre" hat blackwood verinnerlicht.


    des weiteren beginne ich heute mit steven uhlys roman "finsternis".

    inhalt: "Abid Malik, ein junger Kriminalbeamter, folgt der dringenden Empfehlung seines Vorgesetzten, sich einer Therapie zu unterziehen.

    Ein Sexualverbrechen greift, so scheint es, seine Psyche an. Die Indizien verweisen auf einen sadomasochistischen Hintergrund - doch die Identität der Leiche kann

    nicht festgestellt werden.

    Ein Video, anonym zugespielt, entfaltet seine infame Wirkung.

    In den zwölf Gesprächen zwischen Malik und seiner Therapeutin zeichnet sich ab, wie das Verbrechen sämtliche Betroffenen aus ihren gewohnten Bahnen wirft,

    obwohl sie weiterhin versuchen, die Augen vor einer Wirklichkeit zu verschließen, die von Macht, Ohnmacht und Loyalität geprägt ist.

    Nach und nach wird deutlich, dass es hier nicht nur um einen kriminalistischen Fall geht, sondern um Zusammenhänge, die tief in unserer Gesellschaft und in uns selbst

    verwurzelt sind.

    Steven Uhly hat mit Finsternis einen Thriller geschrieben, dessen Protagonisten immer wieder daran scheitern, ihre Rollen zu spielen.

    Er zeigt ein Panorama der Unfreiheit, der Abhängigkeiten und Verstrickungen, das tiefer und tiefer in eine ohnmächtige Welt führt.

    Bis zur letzten Zeile zeichnet Steven Uhly das Porträt einer Gesellschaft, deren Herrschaftsmechanismen unauffindbar bleiben, weil jeder, ob nun willentlich oder nicht,

    zu deren Erhaltung beiträgt."


    edit: die kühlere hälfte des jahres steht bevor < decke, buch, kaffee oder tee sind bald wieder mächtig im trend. ;)

  • Gestern Nacht "Amok" beendet, ein etwas merkwürdiges Buch von King. Ich hatte bei dem Titel eher einen Actionthriller erwartet und weniger einen Plot um vernachlässigte Kinder. Der Schluss erschien mir auch einigermaßen skurril.

    Weiter geht es mit "Sprengstoff", einem weiteren Bachman.

    Und weil ich gerade bei King bin: Lese gerade nebenher: Renato Casaro - The Art of Movie Painting. Casaro ist einer der grossen Plakatmaler des Kinofilms und hat u.a. auch die stimmungsvollen Poster zu den Verfilmungen von "Running Man", "Misery" und "Creepshow" entworfen. Ich finde, er gehört zu den ganz Großen wie Drew Struzan, John Alvin oder Bob Peak, wird aber nur selten mit ihnen zusammen genannt. Wenn ihr Euch für Filme und Kunst interessiert, schaut ihn Euch mal an, es gibt einige Bücher über ihn.

  • Sascha


    Passend dazu;-): War übrigens ein gutes Buch (nicht mehr und nicht weniger;-)):


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  • "Der Zentaur" von Algernon Blackwood (Für Anspruchsvollere Titel brauche Ich gefühlt ewig)

    "Lückenfüller 2" von Claudia Rapp

    "Extrem Bizarr" von Matt Shaw

    Man darf nicht vergessen das Leben ist vergänglich, deswegen genieße jeden Tag als wäre es dein letzter (Ja, mir ist die Abgedroschenheit dieser Phrase durchaus bewusst), leider Entwickeln sich einige Menschen und Staatsoberhäupter nicht weiter, sodass Ich nicht mit Sicherheit sagen kann ob Ich in einem Jahr noch auf dieser Welt wandeln darf um Natur und Literatur zu genießen.