Michel Houellebecq

  • Lese gerade ein paar negative Rezensionen zu Unterwerfung und kann nur den Kopf schütteln.
    "...Das Buch handelt letztendlich von einem alkoholabhängigen Hochschulprofessor der es ganz im Sinne eines
    Antagonisten mit seinen Studentinnen treibt.


    Die Pädophilie und die ausgeschmückten sexuellen Handlungen waren alles andere als das, was
    ich mir von dem Buch und der Mediendiskussion erwartet hatte..."
    Warum reden so viele von "Pädophilie", wenn es um Studentinnen geht? :S Pädophil sind Menschen, die auf Kinder stehen, also auf solche, die die sexuelle Reife noch nicht erreicht haben. Junge Frauen attraktiv zu finden ist keine Pädophilie und auch sonst keine Krankheit. Das ist der natürliche Zustand, wie man ihn auch in der übrigen Tierwelt findet.
    Das heißt nicht, dass man etwas reifere Frauen nicht auch attraktiv finden kann. Aber diese Vorwürfe der Pädophilie kommen meistens eben von den älteren Frauen, die es nicht ertragen können, dass Männer (auch) auf Frauen unter 20 stehen. Aus Eifersucht und Minderwertigkeitskomplexen mit solchen Begriffen um sich zu werfen ist echt erbärmlich. Wenn man die Bedeutung eines Wortes nicht kennt, benutzt man es besser gar nicht.

  • "Unterwerfung" wird das Muttertagsgeschenk! Ungewöhnlich! Meine Mutter ist für ihr Alter auch ungewöhnlich!

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • a: Völlig verdienter Preis...


    b: Musste gerade an Schirrmacher denken, wurde auch nur 55 Jahre alt...
    Hätte mich sehr über seine Komentare zur aktuellen Situation (Brexit, Flüchtliche, Syrien, Türkei, Russland...) gefreut :-(

  • "Unterwerfung" hat meiner Mutter gut gefallen und geschockt zugleich!


    Ich werde mich in absehbarer Zeit auch an dieses Buch wagen!

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • ausgelesen:
    volksfeinde. ein schlagabtausch.
    - michel houellebecq / bernard- henri lèvy

    (dumont, tb, 2016, übersetzung: bernd wilczek, 320 seiten,
    erschien bereits 2009 ab hc in dt., 2008 in frankreich)


    wir voyeure des gedruckten wortes, wir leser von büchern, haben selten die
    gelegenheit einen offenen briefwechsel zwischen lebenden autoren mitzube-
    kommen.
    hier findet der "schlagabtausch" zwischen den berühmtesten, französischen
    provokateuren statt. ein politischer, religiöser und sehr privater austausch, als
    wären diese 2008 verfassten briefe nie für eine veröffentlichung vorgesehen
    gewesen.
    sie erzählen darin von ihrem leben, den anfeindungen, den erfahrungen, die sie
    machen mußten. sie gehen respektvoll und erfreut über die resonanz des anderen,
    -miteinander- , um.
    hier gibts kein phrasendreschen, keine dummschwätzerei, - sondern nuanciertes,
    wirklichkeitsfindendes antworten.
    lohnende lektüre mit tiefgang! :thumbsup:

  • Roman "Unterwerfung" wird für TV verfilmt
    Michel Houellebecqs viel diskutierter Roman "Unterwerfung" kommt ins Fernsehen.
    Die Produktionsfirma NFP hat im Auftrag des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) mit der
    Verfilmung begonnen.
    Die Hauptrolle des Literaturwissenschaftlers François spielt Edgar Selge.
    Die Fernsehfassung kombiniert Ausschnitte von Katrin Beiers Theaterinszenierung am
    Deutschen Schauspielhaus in Hamburg mit Filmszenen.
    Als Sendetermin ist Frühjahr 2018. geplant .
    Für Drehbuch und Regie ist Titus Selge verantwortlich.
    quelle: deutschlandfunk.

  • Michel Houellebecq auf der Buchmesse
    Der Patriarch im einstündigen Monolog
    Von Ludger Fittkau
    Obwohl der französische Starautor Michel Houellebecq die deutsche Presse lobte,
    sprechen wollte er mit ihr nicht.
    Seine Rede in Frankfurt war eine Hommage an den Roman.
    Für seine deutschen Schriftstellerkollegen hatte er einen Tipp parat.
    ...
    "... vielleicht sollten die Deutschen sich mit dem erotischen Roman beschäftigten."


    ...
    Gut die Hälfte seiner Rede war eine Hommage an die Romanform, die in gewisser Weise
    in der heutigen Gesellschaft die Rolle übernommen habe, die die Tragödie in der griechischen
    Antike gehabt habe.
    Selbst Soziologen oder Wirtschaftswissenschaftler sollten versuchen, die Romanform zu wählen,
    wenn sie wollen, dass die Menschen ihre Botschaften erhalten, legte Houellebecq nahe ...
    http://www.deutschlandfunkkult…ml?dram:article_id=398029

  • https://www.buchmarkt.de/mensc…er-niemanden-kalt-laesst/


    Welche Leserschaft soll angesprochen werden?


    Es ist ein Buch für Leserinnen und Leser, die sich für Houellebecq interessieren, für die Person und für das Werk – wobei man kein Fan sein
    muss. Man kann ihn auch ablehnen. Wenn er den Islam „die bescheuertste Religion der Welt“ nennt, oder die Prostitution als eheerhaltende
    Maßnahme preist, lässt das ja niemanden kalt.