Michel Houellebecq

  • Mit Serotonin habe ich mich dann einmal dazu entschlossen, Houellebecq eine Chance zu geben. Bisher ist er immer ein bisschen an mir vorbeigekommen und letztlich war es mehr ein spontaner Entschluss. Habe ich ihn bisher bereut? Ganz und gar nicht.
    Es ist überaus erfrischend zu sehen, mit welcher Präzision Houellebecq es versteht, die kleinen und großen Probleme des Lebens und Strebens in doch eindringlicher und zugleich überraschend amüsanter Leichtigkeit von einem Satz in den nächsten zu übertragen und immer so fort. Dass ich um ihn bisher einen so großen Bogen gemacht habe, ist erstaunlich. Von ihm werde ich künftig noch das eine oder andere Werk lesen - wenn Serotonin nicht noch massiv absacken sollte.

  • Ritterorden für Michel Houellebecq
    Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq ist in die französische Ehrenlegion
    aufgenommen worden.
    Staatschef Macron verlieh ihm den Orden eines Ritters der „Légion d'honneur“, wie der
    Elysée-Palast mitteilte. Unter den Gästen der Zeremonie war auch der frühere Staatschef
    Nicolas Sarkozy.
    Houellebecq ist einer der erfolgreichsten und international bekanntesten Schriftsteller
    Frankreichs – und zugleich einer der polemischsten.
    info: deutschlandfunk kultur.

  • Es ist in Frankreich eine Auszeichnung, wenn einem Schriftsteller schon
    zu Lebzeiten ein Cahier de L’Herne gewidmet wird.
    Ein Cahier ist ein Sammelband mit Beiträgen von Journalisten und Schriftsteller-
    kollegen sowie Texten des jeweiligen Künstlers.
    Michel Houellebecq zählt zu diesem Kreis der Auserwählten.
    Das von Agathe Novak-Lechevalier, einer ausgewiesenen Kennerin des Werks

    von Houellebecq, herausgegebene Cahier enthält unveröffentlichte Texte von
    Michel Houellebecq über Kunst, Kino, Musik und über sich;
    Gespräche mit literarischen Größen wie Bret Easton Ellis; Texte von Freunden wie
    Frédéric Beigbeder und Bernard Maris, von Schriftstellerkollegen wie Salman Rushdie
    und Yasmina Reza; von Philosophen, Musikern, von französischen wie ausländischen
    Journalisten. Ergänzt wird die Sammlung mit Fotos von Houellebecq, Gemälden u. a.,
    die auf ihn und sein Werk verweisen.
    Alle Texte versuchen das Phänomen Houellebecq zu fassen und zu erklären, spiegeln

    die Komplexität seines Denkens und die Aktualität seines literarischen Werkes wider.
    Ein Muss für jeden, der diesem Schriftsteller, einem der wichtigsten unserer Gegenwart,

    auf die Spur kommen will.
    dumont-info.


    das buch "MICHEL HOUELLEBECQ" erscheint im mai 2020 bei dumont, ist broschiert und hat 432 seiten.

  • Houellebecq: "Unser Fortschritt endet in Selbstzerstörung"

    Seine "Interventionen" sind selten geworden, doch jetzt hat sich der französische Stardenker abermals geäußert

    und den Hang seiner Heimat zur "Selbstgeißelung" kritisiert. Der "Fortschritt" werde weltweit unweigerlich in der Vernichtung enden.

    ...

    https://www.br.de/nachrichten/…selbstzerstoerung,SZmZ8Pc

  • die kritiken zum erscheinen von houellebecqs "vernichten" sind legion.

    hier eine, als beispiel ...


    "Unter dem Deckmantel des angehenden Thrillers strickt der Autor seine Gedanken über den Tod fort,

    ein oft bei ihm bestimmendes Thema. Und über die Liebe.

    Denn Paul findet wieder mit seiner Frau zusammen und mit seinem Vater.

    Doch der Titel des Buchs lautet „Vernichten“ und Houellebecq ist kein Autor, der auf ein Happy End setzt."


    https://www.rnd.de/kultur/houe…PZVND7GF4625UUZ2MNDI.html