John Everson

  • Das freut mich, dass dir das Buch doch so gut gefallen hat, Creed. Und wie schon mal gesagt, probier es ruhig auch mal mit "NightWhere". Und auch "Ligeia" ist richtig gut - mich hat der Plot damals auch erst mal so gar nicht angesprochen, aber ich fands im Endeffekt richtig klasse...

  • Habe das Buch jetzt auch halb durch und bin begeistert! "NightWhere" war ja schon großartig!
    Hab "Ligeia" noch hier liegen... Wird evtl. direkt danach gelesen... oder "Feuertod" mal sehen...
    Freue mich auf weitere Titel von John Everson!

  • Nach dieser Lektüre überlege ich, ob ich mir Eversons "Nightwhere" nicht doch noch zulegen soll. Der Mann hat definitiv erzählerisches Potential.


    Anschaffen, lesen und "verzaubern" lassen :D

    Rezensionen im Blog...
    Festa-Sammlung im Forum
    "Ihr seid Ka-tet, eins aus vielen. So wie ich. Wessen Ka-tet das stärkere ist, werden wir jetzt herausfinden müssen."

  • habe von unserem ältesten :love: heute jim thompsons roman "die verdammten" und
    von john everson "die dreizehnte" geschenkt bekommen
    in rotem milchstraßenpapier verpackt. vorfreudealarm!

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • "die menschheit ist ganz schön durchgeknallt." john everson
    john everson: die dreizehnte
    festa, tb, nov.2015, übersetzung: michael krug. 395 seiten.


    meine everson-bilanz bisher:
    erstlesung von - ligeia - am 9.5.2013
    erstlesung von - nightwhere - am 27.1.2015
    erstlesung von - die dreizehnte - am 24.1.2016


    die dreizehnte war ein 1.klasse - horrorroman mit astarte & baal -
    mythoselementen. wunderbar übersetzt, teils modern poetisch (hut ab herr krug!).
    mein zweitliebster everson nach dem, mich betörenden, dt.erstling "ligeia".
    als antimärchen in den tiefschichten von beklemmender eleganz.
    ganz mein ding!

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Schöne Sache mit HARD HEART, nur mit der "Originalsprache" hapert es dann bei mir. Ist genauso wie Kaffeesatz auskippen und daraus lesen - der Effekt ist bei mir der gleiche. 8|

    "Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln ... nur eben später!":D



  • John Eversons "Die Dreizehnte"... Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben, warum mache ich es jetzt doch?


    Wir haben hier eine Geschichte die ruhig anfängt und sich wirklich Zeit lässt, einen Plot zu kreieren, den man anfänglich in keinster Weise vermuten würde. Everson streut in der ersten Hälfte so viele Hinweise, dass man einfach in eine völlig andere Richtung tendieren muss. Aber bin ich ihm deshalb böse? Nein, ich danke ihm für diese kleine Perle :love:


    Es gibt zwei Handlungsstränge, die später zueinander finden.
    David ist ein Highschoolschüler, der in den Sommerferien bei seiner Tante Elsie untergekommen ist und die Zeit nur für sein Training als Radprofi nutzen möchte um die Qualifikation fürs Olympiateam zu schaffen. Eines Tages trifft er eine junge Schönheit namens Brenda in einer Kneipe und lässt sich von ihr abfüllen. Besoffen wie er ist, pennt David in der Kneipe ein. Als er vom Barmann geweckt und rausgeschmissen wird, ist Brenda längst weg. Allerdings taucht sie auch nicht mehr auf. Was ist mit ihr geschehen?
    Christy ist eine junge Polizistin, die erst kürzlich ihren Job angetreten hat. Teils übermotiviert, teils tollpatschig versucht sie das Verschwinden mehrerer junger Frauen aufzuklären, obwohl sie keine Rückendeckung von ihrem Vorgesetzten bekommt. Dabei gerät das neu eröffnete Sanatorium außerhalb der Stadt in ihr Fadenkreuz. Was geschieht dort mit den Patientinnen?


    Everson bastelt in diese Geschichte sogar Witz und Humor mit ein, zumindest wenn David und Christy im Handlungsverlauf immer wieder aufeinander treffen. Zum Vergleich fand ich Ligeia durchweg melancholisch und depremierend, NightWhere durchweg verstörend (auf die gute Art und Weise ;) ). Meint man, man liest in der ersten Hälfte einen gut erzählten Coming-of-Age Roman, anders kann ich das echt nicht beschreiben, wendet sich ab der Mitte das Blatt und es offenbart sich eine richtig böse Handlung, mit jeder Menge Obszönität und Gewalt. Der Spannungsbogen nimmt ab diesem Zeitpunkt rasant zu und verlangt, dass man Seite um Seite weiterschmöckert. Besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen!


    Everson hat mich mal wieder begeistert und ich vergebe 9 von 10 möglichen Punkten für die Geschichte. Buchcover und Verarbeitung sind mal wieder top! Ich hoffe wir bekommen noch mehr von Everson im Festa-Verlag serviert. Die Kost mundet mir nämlich sehr! ;)

  • Wo gelesen ?? Was für Titel ???

    Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –


    Der Mann mit dem goldenen Colt


    Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"


    Man lebt nur zweimal, 1967

  • Yayyy. Danke Euch !

    Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –


    Der Mann mit dem goldenen Colt


    Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"


    Man lebt nur zweimal, 1967

  • Seine Festabücher haben mir sehr gut gefallen!

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"