1984, das Orwell Jahr. 24. Januar: Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz bestätigt, dass Computerlisten mit dem fast vollständigen Beschaffungsprogramm der Bundeswehr in einem Straßengraben gefunden worden sind. Gleichzeitig erscheint im Bastei Kriminal-Roman (Taschenbuchreihe) der erste Krimi mit Jupp Malkowski, nachgedruckt wurde der Band 1990.
Jupp Malkowski, unschuldig verurteilter ehemaliger Polizeikommissar, sitzt die sechs Jahre, zu denen er verurteilt wurde, bis zum letzten Tag ab. Er hat jegliche Haftverschonung abgelehnt und auch kein Gnadengesuch gestellt, was man ihm wahrscheinlich gewährt hätte, denn er will frei sein und keine Auflagen erfüllen müssen, wenn er wieder draußen ist. Doch die Freiheit, in die er entlassen wird, ist ohne Zukunft. Denn er hat ein kaputtes Herz. Der Anstaltsarzt gibt ihm höchstens noch ein Jahr – die Frankfurter Unterwelt jedoch nur drei Tage, wenn er dort weitermacht, wo er vor sechs Jahren aufgehört hat. Aber Malkowski will seine Ehre zurück, die man ihm genommen hat, als man ihn als Totschläger verurteilte. Darum muss er den Mann finden, dem er diesen Makel verdankt – und der seine Tochter Jeannette ermordet hat …