Stephen Graham Jones

  • Erstaunlicher Weise gibt es gar keinen Eintrag zu diesem Autor. Von daher werde ich das jetzt mal ändern. Wobei ich gerade feststelle, dass das gar nicht so einfach ist, weil ich nur wenige Infos über ihn finde. Er ist am 22.01.1972 in Texas geboren worden und lebt und arbeitet mittlerweile in Colorado. Außerdem gehört er dem Stamm der Blackfeet an, was er auch immer mal wieder thematisiert in seinen Romanen.

    Er hat mehrere Literaturpreise verliehen bekommen. Z.B. den Ray Bradbury Award, den Bram Stoker Award, und den Shirley Jackson Award. Er hat mittlerweile mehr als 30 Bücher geschrieben.

    Ins Deutsche übersetzt und erhältlich sind im Moment aber gar nicht so viele.

    - Die Nacht der Schaufensterpuppen

    - Die Kartographie des Inneren

    - The only good Indians

    - Don't fear the Reaper

    - My Heart is a Chainsaw

    - The angel of Indian Lake

    - Mongrels

    - I was a teenage Slaher

    - The Buffalo Hunter Hunter (wird im Frühjahr erscheinen)


    Beim recherchieren habe ich mehrmals gelesen, dass Graham Jones für einen anspruchsvollen, teilweise auch experimentellen Horror steht. Und in Amerika sehr bekannt sein soll. Ich selber habe bisher nur "Die Nacht der Schaufensterpuppen" von ihm gelesen, eine Coming-of-age Horror-Novelle, die mir sehr gut gefallen hat. Sie war spannend und im Grunde genommen mein erste Versuch abseits von S. King und H.P.Lovecraft und ähnlichen und hat mich, als ich es gelesen hatte, echt begeistert.

    Das Ganze ist auch schon wieder ein Jahr her, aber ich werde jetzt mit Kartographie des Inneren weitermachen und hier weiter darüber berichten. Vielleicht gibt es ja noch jemanden, unter euch, der hier etwas beitragen will. Nur zu. :)

  • SGJ - sehr starker Autor. Herausfordernder Schreibstil, der einen zwingt, mit voller Aufmerksamkeit dabei zu bleiben.

    Aber die Mühen werden auch belohnt, starke Charakterzeichnung, Spannung und im Hintergrund merkt man den Horrorfan.

    Gerade im Bereich des Slasher mit immensen Fachwissen gesegnet - was sich auch in der Indian Lake Trilogie und dem Teenage Slasher zeigt.

    Daher wäre ich sooo gerne auf der LBM dieses Jahr, wo Dr Jones dieses Jahr Teil nimmt.

    Den Buffalo Hunter Hunter habe ich schon im Original gelesen und freue mich immens auf die hochwertige deutsche Ausgabe.

  • Ich bin gespannt, wie dir die Trilogie gefällt. Ich werde sie mir bestimmt auch noch irgendwann kaufen.


    Habe jetzt „Kartographie des Inneren“ https://www.buchheim-verlag.de/stephen-graham…es-inneren.html zu Ende gelesen und muss sagen, dass Buch hat mir wahnsinnig viel Freude gemacht. Es ist spannend, aber nicht superspannend, aber was mir richtig gut gefallen hat, war die Figurenzeichnung. Ich konnte mich in den Protagonisten, einen 12 jährigen Jungen hervorragend hineinversetzen. Gerade die manchmal schwankenden Gedankengänge des Jungen, fand ich klasse gemacht. Besser als bei King, würde ich für mich jetzt festhalten. Das war definitv kein idealisierter 12jähriger.

    Das einzige was für mich ein ganz bisschen abfällt, war der zweite Schluss. Für mich hätte es den nicht gebraucht, aber gut.

    Es ist ein literarisches Horrorbuch, dass sollte klar sein, und ich musste manchmal eine halbe Seite zweimal lesen, bis ich es richtig geblickt habe, aber das war es mir locker wert. Das ist schon mal ein Buch, dass ich mit Sicherheit noch mehrmals lesen werde. Und was besseres kann ich über ein Buch eigentlich gar nicht sagen.

    Einmal editiert, zuletzt von Mika (19. Februar 2026 um 08:28) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Mika mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich werde dir berichten, wie die Reihe mir gefallen hat, aber das wird noch ein wenig dauern, im Moment habe ich noch einige andere Leseprojekte in der Warteschlange! Wahrscheinlich werde ich die Reihe nach dem Lesen wieder verkaufen, da ich nicht alles aus Platzgründen horten kann.

    Wenn du dann Interesse hast, können wir dann ja einen venünftigen Gebrauchtpreis vereinbaren, aber bis dahin dauert es wie bereits gesagt noch ein wenig!

  • "Mongrels", das dritte Buch von Stephen Graham Jones in meiner Reihe, habe ich letzte Woche schon zu Ende gelesen. Es war wieder eine Coming-of-Age Geschichte. Sie hat mir wieder saugut gefallen. Der Schreibstil, der von einigen moniert wird, gefällt mir ausnehmend gut. Ich mag es direkt im Kopf des Protagonisten zu sein und auch die Gedankenströme, die SGJ zwischendurch einbaut, gefallen mir, weil sie Abwechslung bieten und die Geschichte ein bisschen aufbrechen. Ich geb zu, ich würde es auch gerne selber können. ;-))

    Ein Buch ganz ohne Längen und mit vielen verrückten Ideen bezüglich eines modernen Werwolfmythos. Coole Sache und ich denke, wenn mein Sohn noch zwei Jahre älter ist, werde ich es ihm mal zum Lesen geben. Es geht ja nicht nur um den Werwolf, es geht auch darum, dass man sich für manches entscheiden muss ... Coming-of-Age. :)

    Also ein wirklich tolles Buch. Ich freue mich schon drauf, es irgendwann ein zweites Mal aus dem Regal zu holen.

  • Ein bisschen beneide ich dich!. Aber die LBM ist von hier aus einfach zu weit.


    Das nächste Buch gelesen. Diesmal "Only a good indian" von SGJ. Ich fand es sehr mutig und auch sehr spannend, den Roman so aufzubauen, wie er es gemacht hat. Ich beschreibe es hier mal nicht weiter, um nicht zu spoilern. Aber tatsächlich hat es bei mir nicht so gezündet. Es war okay. Und es hat auch Spaß gemacht den Roman zu lesen, aber dieses "mehr", was ich bei den anderen, bisher von mir gelesenen Büchern von SGJ hatte, dass fehlte mir hier.

    Einmal editiert, zuletzt von Mika (23. März 2026 um 11:35) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Mika mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ein bisschen beneide ich dich!. Aber die LBM ist von hier aus einfach zu weit.


    Das nächste Buch gelesen. Diesmal "Only a good indian" von SGJ. Ich fand es sehr mutig und auch sehr spannend, den Roman so aufzubauen, wie er es gemacht hat. Ich beschreibe es hier mal nicht weiter, um nicht zu spoilern. Aber tatsächlich hat es bei mir nicht so gezündet. Es war okay. Und es hat auch Spaß gemacht den Roman zu lesen, aber dieses "mehr", was ich bei den anderen, bisher von mir gelesenen Büchern von SGJ hatte, dass fehlte mir hier.

    Müsste auch 430 km fahren, war es mir aber im gesamten auch Wert.

    Only good Indians hab ich gestern zum 2. Mal beendet, fand den sogar besser als bei Erstlesung.

  • Beitrag von Mika (25. März 2026 um 09:13)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (25. März 2026 um 11:52).