Bücher Preis / Leistung

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    Der Inhalt ist ja immer subjektiv, aber allgemein bin ich mit Preis/Leistung der Festa Bücher recht zufrieden. Ausnahme sind die Festa Extrem Bände, welche ich als zu teuer empfinde, aber im Abo kosten sie dann "nur" wieder 10 €, was einigermaßen in Ordnung geht.


    Gerade die Verarbeitung der TB weiß zu überzeugen. Natürlich sind sie etwas teurer als die TB der größeren Verlage, Gründe dafür hats Du ja schon angeführt, außerdem verkauft der Festa Verlag wahrscheinlich nicht die selben Stückzahlen wie andere Verlage mit den Ausgaben gerade populärer/gehypter Schriftsteller. Das Gleiche gilt aber auch für die HC Bände.


    Insgesamt kenne ich mich allerdings zu wenig im Buchgeschäft aus um da groß mitreden zu können, Frank selber kann dazu ja vielleicht was sagen :whistling:

    • Offizieller Beitrag

    Wenn also jemand wie im - Eingangspost erwähnt - sich bloß auf einen kleineren Verlag einschießt, statt sich der Thematik anders zu nähern, find ich das nicht gerade fair.


    Spricht aber auch nicht unbedingt für den Verfasser dieser Rezensionen. Wenn ohne Recherche und Hintergrundwissen ein Produkt (oder hier Verlag) schlecht gemacht wird, so sollte man solche Leute auch nicht wirklich für voll nehmen.


    Schade nur, wenns die Leser der Rezi einfach so hinnehmen und dann den Festa Verlag gleich von vornherein "boykottieren" und da nichts kaufen.

  • Ich finde den Bücherpreis bei Festa durchaus angemessen, denn durch solche unabhängigen Verlage habe ich ja erst die Möglichkeit, englischsprachige Autoren kennenzulernen und in meiner Muttersprache zu lesen, die bei herkömmlichen Großverlagen nicht erscheinen würden.


    Die von Harry angesprochenen Paperbacks großer Verlage empfinde ich dagegen auch als Frechheit. Und das allergrößte Raubrittertum findet sich beim derzeitigen Trend, seitenstarke Romane in zwei Bänden heraus zu bringen, angeblich, weil die Bücher sonst zu dick und unhandlich sind. Ich denke eher, das doppelte Abkassieren wird die größere Rolle spielen, zumal die Originale ja in einem Band erscheinen... Das kann man zum Beispiel immer wieder bei der "Game of Thrones"-Serie beobachten.


    Merkwürdig, "Krieg und Frieden" von Tolstoi hat runde 1500 Seiten und wurde schon immer als einzelnes Werk verkauft... ?(

  • Ich finde, dass gerade alles mit Softcover ein gutes Stück besser verarbeitet ist, als es bei Heyne der Fall ist. Deren Produkten sieht man an, dass es sich um Massenware handelt. Gibt natürlich auch hier Ausnahmen. Das war auch schon vor der Lederoptik so. Die ist zwar nett, aber meines Erachtens keinesfalls eine Notwendigkeit.


    Dass es bei einem Kleinverlag etwas teuerer ist, ist mir als Leser von vorneherein klar. Da ist es natürlich schmerzlicher als bei Heyne, wenn man an einen Titel gerät, der einem nicht gefallen hat. Aber so ist das Leben. Kein Verlag veröffentlich Bücher, die allen gefallen und die wenigsten dürften so viel Glück haben, nie an einen ungefälligen Titel zu kommen. So spielt's Leben.


    Als ich den Verlag entdeckt habe, gab es in den Büchern recht viele Rechtschreib- bzw. Tippfehler. Das Problem wurde beseitigt. Natürlich kann man so etwas nie gänzlich ausschließen, aber in dem Bereich hat sich einiges getan. Um es mal möglichst neutral auszudrücken. :P


    Insofern, Preis-Leistung ... passt. Da nehme ich auch mal das eine oder andere schlechte Buch in Kauf. ;)


    EDIT:


    Und eine persönliche Anekdote: Ich hatte mal einen Fehldruck (bzw. eine Fehlbindung) erwischt. Im Laden gekauft. Ich habe per Mail nachgefragt, wie ich am besten vorgehen soll. Mir wurde umgehend ein neues, fehlerloses Exemplar geschickt. Gehört ja durchaus ebenfalls zur Leistung ...

  • ich finde das preis/leistungs- verhältnis bei den festa-büchern voll in ordnung!


    alle argumente sind dabei relativ. wer alles geschenkt möchte, findet auch beim
    billigen was zu meckern. wer eine bestimmte schokolade gut findet, sie ihm aber
    zu teuer ist, wird er dann eine billige marke holen ?


    wenn großverlage, bei riesigen auflagen, ähnliche preise haben
    hat der festa-verlag es für mich preiswert gemacht.


    die extrem-reihe und sammler-stücke sind was besonderes.
    gerade da sehe ich die festa-liebe zum thema.
    selten! exklusiv! für liebhaber!

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    • Offizieller Beitrag

    Ein schöner Vergleich sind in meinen Augen die Festa-Ausgaben, mit denen von Amazon-Crossing.......heilige Scheiße, das ist vielleicht ein Plunder, die Örtlichen Telefonbücher sind angenehmer :evil:
    Billiger als ein TB bei Heyne sind sie trotz ihrer "Quallität" auch nicht :thumbdown:


    PS: Das soll keine Schleichwerbung sein, ist nur eine Feststellung meinerseits.....

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe die Zufriedenheitsgarantie tatsächlich schon mal in Anspruch genommen, obwohl so was eigentlich überhaupt nicht mein Ding ist.


    Da kam ich mit dem "Ghoul" überhaupt nicht klar, obwohl mich der "Kopfjäger" absolut begeistert hatte.
    Laut Herrn Plogmann wurde diese Möglichkeit auch bis zum damaligen Zeitpunkt recht wenig in Anspruch genommen, was ja auch ganz gut ist.


    Ein super Angebot des Festa Verlages, welches der geneigte Leser aber nur im Notfall nutzen sollte :)

  • Die Bücher kosten zwischen knapp 10,- (Abo) und knappen 14,,- € pro Buch. Sie sind etwas größer als Taschenbücher, was wiederum eine angenehme Schriftgröße mit sich zieht. Viele haben mittlerweile dieses Lederhautimitat, was die Cover definitiv unempfindlicher macht. Die Autoren und Bücher sind "handverlesen". Sollte jemandem diese Qualität dennoch zu teuer sein, so ist Festa dahingehend entgegenkommend und bietet die entsprechenden ebook-Ausgaben für nur 4,99 € an.
    Passt. Perfekt.


    Sammlerstücke und Sonderausgaben sind etwas komplett anderes - dennoch stimmt auch dort für mich das Preis-/Leistungsverhältnis. Limitierte Auflagen, signiert etc. = höhere Kosten.


    Von daher bin ich vollstens zufrieden. Vergleicht das dochmal mit der Abzocke von Kings Anschlag bei Heyne.26,99 € für die gebundene Ausgabe? 1000 Seiten hin oder her - das ist zuviel, da ist weder eine Signierung dabei, noch ne Grußkarte vom Meister des Horrors persönlich. Das ebook gibts stattdessen dann für "schlappe" 21,99 €. Mahlzeit. :thumbdown:

    "Freaks and fiddles, banjos and beasts: writing redneck horror" - Weston Ochse -

    • Offizieller Beitrag

    Also, wenn Du ein von King signiertes Buch haben möchtest, wirste wohl mehr als 26,99 € ausgeben müssen.


    Ich habe die limitierte Ausgabe von Black House signiert von King und Straub und habe da jedenfalls mehr bezahlt :D


    Aber Du hast schon Recht. Andernseits verkauft sich King natürlich auch trotz des hohen Preises bestimmt gut.

  • ...Aber Du hast schon Recht. Andernseits verkauft sich King natürlich auch trotz des hohen Preises bestimmt gut.


    Klar. Aber das Preis-/Leistungsverhältnis von Heyne ist hier nicht in Ordnung. Was ich bei Festa wiederum korrekt finde.

    "Freaks and fiddles, banjos and beasts: writing redneck horror" - Weston Ochse -

    • Offizieller Beitrag

    So extrem finde ich jetzt aber die 27 € auch nicht. Das "Grauen aus den Bergen", welches die Tage bei mir eintreffen sollte, kostet auch 24,80 €. Klar werden da nicht die Mengen verkauft wie von einem King Buch, aber gemessen an Aufmachung und Umfang geht der Heyne Preis für mich zumindest in Ordnung. Außerdem, warum sollte Heyne etwas "billig" verkaufen, von dem man schon vorher weiß, daß es gut läuft ;) ?

  • "Das Grauen aus den Bergen" hat zwar nicht den Umfang vom "Anschlag" und ist gemessen an der Seitenzahl auf den ersten Blick zwar teurer, aber dafür wird hier nicht die breite Masse, sondern eine gewisse Fangruppe bedient. Und hat mit Sicherheit eine niedrigere Auflage. Und wird vielleicht auch nicht nochmal aufgelegt. Du vergleichst hier quasi einen handgearbeiteten Kleinwagen mit einem Mittelklassewagen vom Band. ;)


    Ich gebe Dir recht: die führenden Verlage denken nur Gewinngesteuert - und an einem King kann man mit Sicherheit viel verdienen. Aber genau darunter leidet das Preis-/Leistungsverhältnis.

    "Freaks and fiddles, banjos and beasts: writing redneck horror" - Weston Ochse -

  • Bei Festa bleiben die Preise aber Gott sei Dank stabil... Was ich persönlich nicht leiden kann, ist, wenn aufgrund des Erfolges die Nachfolgewerke einer Serie immer teurer werden. Dieses Phänomen konnte man gut bei Harry Potter beobachten. Die ersten Bände hatte Preise, die für Jugendbücher angemessen waren.
    Mit steigendem Erfolg stiegen auch die Preise. Zugegeben, Mrs. Rowlings Bücher wurden auch immer dicker, aber am Schluß war man bei über 26 Euro, ein Preis, der für den Jugendbuchsektor etwas sehr extrem ist, finde ich. Da zieht man den Kindern richtig das Geld aus der Tasche.


    Aber na ja, haben ja meistens die Eltern gezahlt... :D

  • an sich bin ich mit den preisen von festa sehr zufrieden....anfreunden kann ich mich nur nich mit den preisen von über 10,00 euro für weniger als 200 seiten..... 8|
    aber ob 200 oder 400 seiten ein buch herzustellen kostet geld...also verständlich...
    ansonsten kann ich mich nich weiter in das thema einbringen :)

    "Zuerst die Worte... *räusper*... Klaatu... barata... nekti, Nektarine, Nickel, Nudel. Ein Wort mit "N", es war ein Wort mit "N"!" :cursing:

  • also ich finde die preise angemessen und wenn ma mal so schaut, gibts genug andere bücher auf dem markt mit weit weniger seiten und minderwertiger qualität die das selbe oder mehr kosten..... billiger bekommt ma se höchstens auf em wühltisch oder gebraucht oder was auch immer.... ich für mein teil bin zufrieden mit dem extrem abo :) es is einfach ne bequeme sache und günstiger sind se dann ja eh.
    wenn ma so sieht was manche bei ebay für die extrem bücher zahlen ^^da könnten die bücher auch mehr kosten und es gäbe noch abnehmer ;)..... von daher werd ich nicht meckern ..... das passt schon so wies is ;)