Ghoule - Ghouls - Leichenfresser

  • meine englischlehrerin trug nicht nur die kürzesten miniröcke, sondern
    trug uns in freistunden grusel- und horrorgeschichten aus schwarzen, dicken
    büchern vor. ihre sexy stimme konnte dabei gekonnt das vorgelesene
    untermauern. neben anderem faszinierendem brachte sie mich mit den
    ghoulen zusammen, jenen lichtscheuen wesen, die in friedhofserden
    ihre wohnungen graben und menschenfleisch schmausen.
    brian mcnaughton und hp lovecraft konnten liedchen davon pfeifen,
    alice cooper sang "ghouls gone wild", in kino und anime-serien
    treiben sie ihr unwesen....
    was könnt ihr mir an büchern und stories über diese wesen empfehlen ?

  • danke frank, da habe ich auch geschaut, gute übersicht.
    wüßte gerne von wem die story damals war, die frau sch.
    vorlas. da ich nicht mehr weiß, wo sie jetzt wohnt, schwierig
    rauszukriegen...


    bin auf jede mit-teilung gespannt.

  • Ich wollte vor Jahren eine Anthologie zum Thema Ghoule/Ghouls zusammenstellen, habs dann aber aufgegeben, weil ich glaube, dass sich eine solche Sammlung nicht so gut verkaufen wird. Hier eine ungeordnete Sammlung von Stories, die ich damals notiert habe:


    1001 Nacht – Einige Geschichten, u. a. The Story of Sidi Nonman
    Alexander Sethonius: Der Ort am Meer
    Aubrey Davidson: The Edinburgh Landlady
    Auszüge aus Masudis Goldwäschereien
    Barry N. Malzberg: Indigestion
    Bill Pronzini: Memento Mori
    Brian Lumley: Diverse Geschichten, u.a. The Picknickers
    Brian McNaughton: diverse Stories, u.a. in The Throne of Bones
    Charles L. Grant: Quietley Now
    Chelsea Quinn Yarbro: Disturb not my slumbering Fear
    Clark Ashton Smith: diverse Stories, u.a. Der Leichengott
    E. L. White: Ghula (Gedicht)
    E. T. A. Hoffmann: Cyprians Erzählung: Die Hyäne
    Edward Lucas White: Amina
    Frank Belknap Long: Grab Bags are Dangerous
    Frank Belknap Long: It Will Come to You
    Guy de Maupassant: The Unknown (aka The Stranger or The Woman of the Streets
    Vivian Meik: The Two Old Women (or more vampiric?)
    Arthur Porges: Mop-up
    Seabury Quinn: Diverse Geschichten, u. a. Children of Ubasti
    E. C. Tubb: Fresh Guy
    Manly W. Wellman: The Undead Soldier ???
    Frederic Brown: The Spherical Ghoul
    H. P. Lovecraft/Eddy: The Loved Dead
    Hanz Watzl: Der Bärwolf (1962, deutsche Werwolf- und Ghoulstory)
    Henry S. Whitehead: Der persische Ghoul/The Chadbourne Episode
    Hugh B. Cave: Murgunstrumm
    Hugh Clifford: The Ghoul
    Robert E. Howard: The Jewels of Gwaluhr
    Joe R. Lansdale: The White Rabbit
    Johann Wilhelm Wolf: Die Leichenfresserin
    L. Sprague de Camp/Flecher Pratt: Corpus Delectable
    Peter J. Summers: Ghoul-Boy
    R. B. Johnson: Far Below
    Robert Bloch: The Grinning Ghoul
    Robert E. Howard: Shadows in Zamboula", auch als "The Man-Eaters of Zamboula
    Fritz Leiber: Einige Stories über Fafhrd and the Grey Mouser
    Bob Leman: The Tehama
    Robert Louis Stevenson: The Body-Snatchers
    Ronald Chetwynd- Hayes: diverse Stories
    Sindbads 4. Reise: Sindbad in der Stadt der Ghule (1001 Nacht)
    Stephen King: Gray Matter
    Tim Curran: Maden, u.a. Stories
    William Beckford: Vathek (Auszug)


    Und natürlich Brian Keenes Roman LEICHENFRESSER (Ghoul). Wurde auch verfilmt.

  • Yepp..


    Auch ich bin ein großer Ghoul Fan.


    Schließlich bin ich der Herr der Ghouls siehe User-Name.


    Her mit der Anthologie, Frank.


    @ Frank


    Ist aus der Liste noch etwas verfügbar oder ist das eher antiquarisch.


    Yes Sir

    Bond: Wer würde wohl für meinen Tod eine Million Dollar bezahlen? M: Eifersüchtige Ehemänner, wütende Chefs, verzweifelte Schneider…die Liste ist endlos! –


    Der Mann mit dem goldenen Colt


    Tanaka: "In Japan kommen die Männer zuerst, die Frauen als zweite!" Bond: "Hier werde ich mich einmal zur Ruhe setzen!"


    Man lebt nur zweimal, 1967

  • Die einzige bewußte Konfrontation mit Ghouls war bei John Sinclair.
    Ich fand die von Jason Dark geschilderten Ghouls damals immer extrem grauenhaft (in meiner Phantasie).
    Seitdem sind sie mir nicht mehr über den Weg gelaufen.
    Ghoul-Kurzgeschichten und noch besser Ghoul-Romane: Immer her damit!

    Bücher 2015


    Wird momentan gelesen:


    Tony Ballard 29 - Im Namen des Bösen - Morland, A.F.


    1.Satz: "Kevin Madigan und Amy Doorman schlenderten Hand in Hand durch den großen, düsteren Park."

  • meine englischlehrerin hat auch texte direkt aus dem englischen übersetzt
    und uns auf deutsch vorgelesen. ich bin mir bei der ghoul-geschichte nicht sicher,
    ist über 40 jahre her ... ;)


    edit: werde mir 1001 nacht u. vathek vornehmen...

  • Mir geht's wie Count, meine erste (und im Prinzip auch meine einzige) Begegnung mit der Spezies "Ghoul" fand in den seligen 80er-Jahre-Sinclair-Heften statt...und diese Storys waren (für Heftromane) wirklich gelungen...ich erinnere mich gerade an den schmissigen Titel "Ghouls in der U-Bahn"...das waren noch Zeiten! ^^

  • In meiner Erinnerung sind das auch so gallertartige Wesen, die sich ihre Opfer amöbenhaft einverleiben.


    Hammergruselig.


    nur eines: die welt wimmelt nur so vor Ghouls.


    Du meinst eher Zombies...


    Allerdings frage ich mich immer, ob es etwas bringen würde, ihnen in den Kopf zu schießen, wenn doch kein Hirn vorhanden zu sein scheint...

    Bücher 2015


    Wird momentan gelesen:


    Tony Ballard 29 - Im Namen des Bösen - Morland, A.F.


    1.Satz: "Kevin Madigan und Amy Doorman schlenderten Hand in Hand durch den großen, düsteren Park."

  • Also bis jetzt sind mir nur einmal Ghoule über den Weg gelaufen. Und das im besten Brian Keene-Werk ever: Leichenfresser! Geht genauso um ein Ghoul, wie du ihn beschrieben hast. Im Friedhof unter der Erde wohnen und von Leichen ernähren.


    Und im Buch Das Reich der Zombies wurde manchmal das Wort für die Zombies benutzt, was natürlich totaler Schwachsinn war.


    LG

  • für mich sind ghoule: dürr, ziemlich menschenähnlich,
    mehr als blass und fast blind, dafür riechen ihre nasen alles,
    sie sind sozial und scheu, ihre kultur beruht auf wörtlicher überlieferung
    z.b. fabeln über uns menschen.


    muß beizeiten keene lesen. hinter die ohren schreib. :rolleyes: