Die besten/interessantesten Buchzitate

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    "... Armut ist ein relativer Zustand in einem reichen Land voller wohlhabender Menschen, die armselig herumjammern..."


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    ..."Es hätte der Sommer sein sollen, in dem wir unser Examen machten; der Sommer, in dem wir als Rucksacktouristen durch Europa reisten; der Sommer, in dem ich meine Unschuld an Brian Rusconi und nicht an Cates Vater verlor.
    Stattdessen war es der Sommer, in dem sie fortging und ich zu Hause auszog - ein Sommer, der nicht groß genug war für das alles, was damals geschah.
    Jetzt will sie mich wiedersehen. Manchmal spürt man den Moment, wenn eine Geschichte anfängt..."


    "Todeskampf" - Michael Robotham


    Der letzte Satz klingt irgendwie doof, "Manchmal spürt man den Moment, in dem eine Geschichte beginnt..." wäre irgendwie poetischer gewesen, aber dafür kann der gute Herr Robotham ja nix...

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • "Wenn ich mich in meinem Alter noch über Menschen wundern würde,
    käme ich nicht einmal mehr zum Zähneputzen."
    Alina Bronsky (*1978)

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • "Es gelang ihm eine Sendung vom Planetensystem eines Doppelsterns aufzufangen, der von Alters her Schwan 61 genannt wird. Auf dem Bildschirm zeigte sich eine Gestallt - dem Menschen nicht ähnlich, doch zweifellos ein denkendes Wesen- und wies auf eine aus den Zeichen des großen Rings gebildete Inschrift. Erst nach neunzig Jahren konnten wir die Inschrift entziffern. Heute schmückt sie das Denkmal Kham Amats:


    "Gruß Euch Brüdern die ihr in unsere Famile eingetreten seid. Durch Raum und Zeit getrennt, vereinen wir uns durch den Verstand im Ring der großen Kraft"


    Ivan Jefremow, "Das Mädchen aus dem All" aka "Andromedanebel"

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    "...Ich habe eigentlich nie über den Tod nachgedacht. Selbst als ich im Krankenhaus lag und mein Rückgrat von Nadeln und Nägeln zusammengehalten wurde, kam mir der Gedanke nicht in den Sinn. Ich habe Verdächtigen ins Auge gesehen, Autos verfolgt, Häuser gestürmt und verlassene Gebäude betreten, aber ich habe nie gedacht, dass ich sterben könnte. Vielleicht ist das einer der Vorteile von mangelndem Selbstwertgefühl..."


    "Todeskampf" - Michael Robotham

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • "Lesen ist das einzige Mittel,
    mit denen wir unfreiwillig, oft hilflos in eine andere Haut schlüpfen."
    Joyce Carol Oates (*1938)

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • "Zweimal schoß er beim Näherkommen über den Kopf des Niggers weg und einmal zu niedrig. Er traf einen Autoreifen, denn ich sah Staub auf der Straße aufwirbeln, als die Luft rauskam, und auf zehn Fuß schoß ihn der Nigger mit dem Tommygewehr in den Bauch, und das war wohl der letzte Schuß, der drin war, denn ich sah, wie er sie wegwarf, und Freund Pancho setzte sich hart hin und fiel vornüber. Er suchte hochzukommen; er hielt immer noch seine Luger fest, aber er konnte seinen Kopf nicht hochkriegen, als der Nigger die Schrotflinte nahm, die an einem Rad vom Auto neben dem Chauffeur lag, und die eine Hälfte seines Kopfes wegschoß. 'ne Nummer, dieser Nigger."


    Ernest Hemingway "Haben und Nichthaben"

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    "...Zu viel Dunkelheit mag tödlich sein, aber zu viel Licht kann das Auge erblinden lassen. ..."


    "City of lost Souls" - Cassandra Clare

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • "Im allgemeinen ging es selten über Fummeln und Tasten durch etliche Schichten Kleider hinaus, doch unter den Studenten war das Verlangen selbst nach so dürftiger Befriedigung schier grenzenlos. Da Petting ohne Höhepunkt der Evolution ein Greuel ist, konnte der obwaltende Sexualkodex zu physisch äußerst quälenden Zuständen führen. Lang anhaltende Erregung, die sich nicht in einer orgasmischen Entladung lösen konnte, machte aus kräftigen jungen Männern verkrümmt umherhinkende Krüppel, bis der sengende, stechende, krampfartige Schmerz der weitverbreiteten, unter dem Namen blaue Hoden bekannten testikularen Tortur sich nach und nach legte und schließlich ganz verschwand. Samstagabends waren in Winesburg blaue Hoden die Norm, Dutzende fielen diesem Phänomen etwa zwischen zehn und Mitternacht zum Opfer, während die Ejakulation, jenes angenehmste und natürlichste aller Heilmittel, in der erotischen Karriere eines Studenten auf dem Gipfel seiner sexuellen Leistungsfähigkeit ein Ereignis darstellte, das zu erleben ihm verwehrt zu sein schien."


    Philip Roth "Empörung"

  • In BREED geht es um ein eigentlich ernstes Thema, aber Chase Novak versteht es, eine gute Prise Humor an den richtigen Stellen zu verstreuen ^^
    Für mich ist das beste Verhütungsmittel (von meiner jetzigen Situation mal abgesehen), einen Tag/Abend mit Neu-Eltern zusammen zu sein. Danach weiß ich dann, wie und was ich NICHT sein will!

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    ...Die Kaminskys zum Beispiel(er ist Kardiologe, sie Lichtgestalterin am Public Theater) haben letztens wieder ein jammervoll klagendes Duett über ihre Schwierigkeiten angestimmt, den heißgeliebten kleinen Henry in einen vermeintlich phantastischen Kindergarten zu schleusen, wo der Orangensaft wahrscheinlich mit einem speziellen, den kindlichen IQ verdoppelnden Elixier versetzt ist, die Legosteine von einem streng geheimen, in einem Schweizer Berghang verborgenen Labor entworfen worden und Peterchend Mondfahrt nicht nur vorgelesen, sondern auch mit einer echten Reise zum Mond veranschaulicht wird.


    Die fand ich auch gut:

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    ...Der Vater ergreift die kleine Hand, die aussieht wie ein Stern, führt sie an seine Lippen und macht laute Nam-nam-nam-Geräusche, als wäre das völlig normal, ja als wäre es ein Zeichen höchster Zuneigung, Kannibalismus an seinem eigenen Kind zu üben.


    Ja, ich habe Spass an dem Buch...bis jetzt... :whistling:

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Johannes Robert Becher (1891-1958):
    ---Auch unter den Schriftstellern gibt es Schauspieler, nämlich solche,
    die so tun als ob . . ., die den Schriftsteller spielen.
    ---Was ist das Glück? Nichts anderes als zu fühlen: Man ist ganz da . . .
    und in diesem Gefühl der Ganzheit scheinen wir uns erlöst zu fühlen und frei.
    ---Der Idiot.
    Er schwirrte nächtens durch der großen Städte Flucht.
    Das traf ihn schwer.
    Auf hohlen Plätzen tosten Glitzer-Feste.
    Staubwirbel bliesen ihn durch grünen Abendhimmel flaches Meer.
    Er hockte heulend nachts auf Kuppeln brennender Paläste.
    Und seine Straße warf sich steil empor und schraubte
    Sich hoch hinaus bis an vergilbten Mondes Zackenrand,
    Wo bog sie um und sprang zum Abendstern, der schnaubte,
    Spie Feuer, riß rückwärts sie, daß stöhnend sie sich niederwand.
    Er schlug: die Augen grün, Schaum dick ums Maul,Auf heißes Pflaster.
    Säule ward sein Schrei!
    Ganz leise sang ein Droschkengaul -
    Und weiße Schleier wehten dicht vorbei.
    Es stürzten Türme groß und Mauern drob zusammen.
    Auf allen Dächern tosten Flammen laut.
    Die Dome knieten nieder.
    Berge schwammen
    Zur Stadt herein, von Regenbogen kreuzweis überbaut.
    Da fuhr ein greller Strahl durch sein Gehirn.
    Es gellte.
    Möwenschwärme schreckten auf.
    Blütenwälder weiß begruben ihn.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)