Edward Lee

  • Nächste Woche dürfte das Büchlein dann wahrscheinlich eintreffen, freu mich

    Gestern gekommen und gleich am Abend gut ein Drittel gelesen. Es hat was, nur mache ich mir da etwas Sorgen wegen einer Rezension des TERATOLOGE. Der Stoff ist ein wenig dünn für eine Rezension, wenn man nicht viel spoilern will. :S

    "Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln ... nur eben später!":D



  • Bin beim "Teratologen" jetzt etwa in der Mitte angelangt und muß sagen, dass mir die Novelle besser gefällt als "Das Schwein", weil ich den Plot ein wenig handlungsreicher empfinde als das erste Extrem-Werk von Lee...


    Der Schweinskram- und Perversitätenlevel ist wie erwartet wieder recht hoch (wie fast immer), also konzentriere ich mein Interesse erstmal auf die Handlung...wenn die mich bis zum Ende überzeugt, dann ist alles schick! :D

  • Ja, scheint wieder mal eins für zwischendurch zu sein. Bin zwar gerade am Lesen (Herr der Moore), aber da kann ich das Lee Büchlein dann mal schnell dazwischen schieben. Irgendwie komme ich aber zur Zeit extrem wenig zum Lesen :S


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • So, gerade eben habe ich den "Teratologen" ausgelesen...für mich persönlich der bisher überzeugendste Beitrag der Extrem-Reihe.


    Lee und White haben handlungstechnisch das Beste aus der Kürze dieser Novelle herausgeholt. Wie immer bei Lee prallgefüllt mit Perversitäten aller Art, es würde mich jedoch interessieren, wie hoch der schriftstellerische Anteil von Wrath James White war...


    Auch die Arbeitsweise solcher Autoren-Duos finde ich faszinierend...wie geht der Prozess vor sich? Schreibt jeder abwechselnd ein Kapitel? Oder hocken sie nebeneinander und diskutieren und formulieren jeden Satz gemeinsam?
    Fest steht für mich, dass einer der beiden Protagonisten der Geschichte von Wrath James White kreiert worden ist (im Buch ist James Bryant ein 2 Meter großer, imposanter Schwarzer mit kahlrasiertem Schädel...und wenn ich mir das Foto von Wrath James White am Ende des Buches so anschaue... ^^ ).


    "Der Teratologe" ist ein kurzweiliges Werk, nicht weltbewegend aber spannend und pervers zu lesen...und jetzt warten wir, was uns im Dezember mit "Der Höllenbote" erwartet!

  • Solche Zusammenarbeiten finde ich auch interessant. Talisman/Black House von King/Straub war auch so ein Werk. Ich fand beide super, aber interessieren würde mich auch mal wie so was funktioniert und wer welchen Anteil an der Geschichte hat.


    Vom Teratologen erwarte ich eigentlich genau das, was Du beschrieben hast Creed. Eine kurze, kranke Geschichte ^^


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • zusammenarbeiten können beflügeln.
    ich muss noch hoffen den teratologen
    bald zu bekommen... ^^
    ich muss nicht immer dicke wälzer lesen.
    in der kürze liegt die würze... :thumbup:

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Ja, Alex, genau das war es...eine kurze, kranke Geschichte! :D


    Mich würde ein gemeinsames Interview von Edward Lee und Wrath James White interessieren, sofern ein solches existiert. Und White, der ja in diesem Jahr für mich der am meisten erwartete Autor ist, wird nach dem kurzen Lebenslauf am Ende vom "Teratologen" noch interessanter:


    Laut Festa schrieb Wrath (Zorn) "mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütternsten zählen, die jemals in Amerika erschienen."


    Klingt vielversprechend, finde ich... :)


    @ Jörg: Vollkommen meine Meinung, Jörg, manchmal sind kurze Werke spannender und interessanter als dicke Wälzer!

  • auf lee unbedingt anwendbar:


    oscar wilde:
    "es gibt kein unmoralisches buch. entweder
    ein buch ist gut geschrieben oder schlecht.
    das ist alles."
    8o

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • So, heute den Teratologen ausgelesen. Puh, was soll man dazu sagen ???


    Wie immer eine abgefahrene Geschichte, recht kurz. Irgendwie hätten Lee/White da durchaus einiges mehr rausholen können. Ging dann ziemlich flott dem Ende zu, war aber beim Schwein auch irgendwie so, von mir aus hätten da noch einige Seiten folgen können. Inhaltlich, na ja. Sex in extremen Varianten mit extrem verkrüppelten Menschen. Gewalt und etwas Mystik. Wenn man will kann man da Kritik an den Religionen bzw. deren irdischen Vertretungen, der Macht des Geldes und dem Größenwahn des Menschen im Allgemeinen herauslesen.


    Insgesamt eine abgefahrene, abartige, aber eben auch ziemlich kurze Geschichte. Nicht schlecht, hat mir gefallen, war aber eben auch nichts Neues. Würde mal 3,5 - 4 von insgesamt 5 Sternchen vergeben. Für Lee Fans sowieso ein Muß ;)


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)