Tim Miller

  • Auch dieser Autor hat definitiv einen eigenen Bereich verdient.
    Tim Miller schreibt abartig … abartig gut! Heißt es. Ich bin für ein anderen Slogan.
    Böse
    ganz böse
    abartig böse
    Tim Miller


    Gestern ausgelesen: Familienmassaker. Sein zweites Buch das ich lese nach Willkommen in Hell, Texas
    Familienmassaker hat mich wieder total begeistert. Kurze Kapitel. Geht unheimlich zur Sache und sehr intensiv. Musste manchmal die Augen zukneifen, um mir das Vorgestellte aus dem Kopf zu spülen. Und dieser böse Tim Miller setzt hier noch gezielt Kinder ein.
    Besonders der Schluss war für mich sehr überraschend und hätte ich so nicht erwartet. Saugut
    Bitte mehr von dem Mann :thumbup:

  • Ich habe von Miller zwar erst "Willkommen in Hell, Texas" gelesen ("Familienmassaker" hängt ja immer noch in der gottverdammten postalischen Warteschleife), das Festa-Debüt des Autors hat mir aber schon mal recht gut gefallen. Dementsprechend gespannt bin ich auf sein zweites Werk, welches mich vom Plot her noch mehr anspricht als der Erstling.
    Miller erfindet das Horror-Extrem-Rad natürlich auch nicht neu, aber dafür besitzt er einen rasanten Schreibstil und macht härtetechnisch wirklich keine Gefangenen...mit anderen Worten, weitere Werke des Autors dürfen gerne folgen! ^^

  • Ach, Ocean, ich bin guter Hoffnung, dass das Werk noch bei mir eintrifft, verzögert sich eben etwas, aber der Streik wird ja nicht ewig dauern...und Vorfreude ist die schönste Freude! ^^
    Davon abgesehen kann ich mir durchaus vorstellen, dass "Familienmassaker" (schon von der Story her) beklemmender ist als "Willkommen in Hell, Texas"...

  • Beide Festa Extrem von Miller haben mir sehr gut gefallen! :thumbsup:


    Ich hoffe auch auf Nachschub. Miller kommt wohl gut an und daher kommt der Nachschub wohl in absehbarer Zeit!

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • So, ich fand "Familienmassaker" besser als den Vorgänger, wo mir das Ende etwas aufgestoßen ist.
    Gern mehr von Miller, sehr gut geeignet für nen entspannten Abend auf der Couch.
    Volle Punktzahl kriegen aber beide von mir nicht, dafür fehlt mir einfach das gewisse Etwas, auch wenn ich selbst nicht sagen kann, was genau das ist :)

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • Bin ja kein großer Miller Fan, aber interessant was er da erzählt (und ich verstehe) und ein sehr symphatischer Typ wie es scheint :)


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • Das erste Video kannte ich schon (wurde hier, glaub ich, schon mal gepostet), aber die anderen beiden sind auch interessant. Ist ein cooler Typ und ich freue mich auf seine weiteren deutschen Veröffentlichungen.
    Hat er eigentlich etwas zu Familienmassaker gesagt (also der deutschen Ausgabe)? Würde mich interessieren.

  • Miller scheint ja richtig einzuschlagen und dies ist auch gut so! Mehr von ihm! :thumbsup:

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  • Ausgelesen: "Familienmassaker" von Tim Miller.


    Und auch in seiner zweiten Veröffentlichung in deutscher Sprache zeigt Miller, wo der Extrem-Hammer hängt...viel Blut, viel Tod...und wenn es nicht den Begriff "Folter" und dessen Ausübung in unserer Gesellschaft gäbe, wären Tim Millers Bücher durchschnittlich 6-8 Seiten lang...
    Vorab sei bemerkt, dass ich seinen Erstling "Willkommen in Hell, Texas" recht unterhaltsam finde, keine Neuerfindung des Rades, aber solide und rasant erzählte, harte Horrorkost. "Familienmassaker" gefällt mir sogar noch deutlich besser, da hier jegliche Skurrilität oder makaberer Humor zuhause bleiben und Miller eher die düstere, komplett gnadenlose Schiene fährt. Der Plot ist gar nicht mal so unrealistisch und erzeugt sehr unschöne Kopfkino-Bilder.


    Millers Schreibstil ist auch hier sehr rasant, einfach gehalten, aber wirklich spannend zu lesen. Auf die übersichtliche Seitenzahl gerechnet existieren sehr viele kurze und knappe Kapitel. Bis zum Schluß ist man sich als Leser nicht wirklich sicher, wer von den Protagonisten eventuell noch buchstäblich über die Klinge springt. Und auch das Ende finde ich gelungener als bei "Willkommen in...", ein konsequenter und überraschender Abschluß. Nach Genuß dieser Novelle ist unverständlich, warum Tim Miller sich noch nicht in Sicherheitsverwahrung befindet und noch keine hübsche Jacke trägt, deren Ärmel man auf dem Rücken zubinden kann...solch kranken Kram muss man sich erstmal ausdenken!


    Fazit: Für zarte Gemüter natürlich nicht im Geringsten zu empfehlen, für Freunde der wirklich extremen Kost jedoch unbedingt geeignet. Bei mir persönlich wandelt dieses Buch auf jeden Fall im oberen Drittel der Festa-Extrem-Ausgaben.


    Bewertung: *****

  • Gestern Nacht hab ich mir noch Welcome to Hell auf den Kindle geladen und ein gutes Stück gelesen.
    Schreibstil kommt etwas simpel rüber und irgendwie find ich Miller sollte ausführlicher schreiben, mehr erzählen...Lässt sich schwer beschreiben aber es fühlt sich alles recht kurz abgehandelt an.
    Der Härtegrad ist beachtlich und kam dann teilweise doch überraschend plötzlich was sicher auch daran liegt dass vorher wenig Atmosphäre und Spannung aufgebaut wird.
    Klingt jetzt sicher erstmal recht negativ aber so schlimm isses nicht. Das Buch schafft was ich mir erwarte. Es löst Gefühle aus und zwingt mich Anteil zu nehmen.
    Ich bin gespannt wie mir der Rest gefällt.

  • Tim Miller ist bei Festa wohl gut eingeschlagen und wir können daher sicherlich auch weitere Bände hoffen!

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