Veröffentlichungs Wünsche

  • Der Typ für einen "Bettel-Thread" bin ich dann wohl eher nicht, ich bettel nicht ;) . Mich hat es eben in den letzten Jahren extrem geärgert, wenn ich eine Serie begonnen habe und diese dann nicht fortgesetzt wurde (damit meine ich nicht Festa, da war es nur ein Zombie-Buch und "Der Sommer als ich starb", die beide abgeschlossen waren. Die nachfolgenden Teile wären toll gewesen, aber kein Muss, weil es eigenständige Bücher waren).


    Aber es gab Bücher, die einfach mitten drin aufgehört haben und es dann nie einen weiteren Teil gegeben hatte. Da war auch durchaus mal ein richtig großer Verlag dabei. Und so etwas war dann extrem ärgerlich und haben mich dann eben umdenken lassen. Seitdem warte ich, bis eine Geschichte komplett erzählt (bzw. veröffentlicht) ist, bevor ich sie kaufe. Diese abwartende Taktik der Verkäufe hinkt eben, obwohl sie scheinbar aussagekräftig genug zu sein scheint, da diese ja weiterhin angewendet wird.


    Ein Beispiel von mir: "The Extinction Cycle". Dort wurden alle Teile recht zügig veröffentlicht. Dann habe ich mir auf einen Schlag alle 7 Teile gekauft. Der Verlag ist, aufgrund der raschen Veröffentlichung, sicherlich auch ein Risiko eingegangen, dass dann aber eben durch Käufer wie mich (damit habe ich aktiv etwas für den Erfolg getan, weil es auch noch Extinction Reihen danach gibt, wo man dann weiß, dass es Interesse gibt) belohnt wurde.


    Aber wer bin ich, um zu wissen, welche Taktik für einen Verlag am sinnvollsten ist? Ich handele einfach so, wie es mich meine Erfahrungen gelehrt haben. Ich denke, aber auch für einen Verlag, ist es wichtig zu wissen, wie die Käufer ticken und dass keine Taktik unfehlbar ist, um den Erfolg einer Reihe/Serie zu messen.

  • Der Typ für einen "Bettel-Thread" bin ich dann wohl eher nicht, ich bettel nicht

    War ja auch im Paniniforum.


    Ich kann verstehen, dass man sich darüber ärgert, wenn eine Reihe eingestellt werden muss. Den Rest von "Titus Crow" oder das eine fehlende Buch zu "Dreamlands" (um mal bei Lumley zu bleiben) hätte ich schon gerne gehabt. Sollte halt nicht sein. Muss aber nicht unbedingt so bleiben. Vor Jahren, auf der alten Website im Gästebuch, wurde ausgeschlossen, dass jemals wieder etwas von Thomas Ligotti kommt. Dann kam "Grimscribe" und der vorsichtige Plan, noch mehr zu bringen. Leider hat es wieder nicht geklappt. Aber manchmal gibt es halt doch eine zweite Chance.


    Warum welche Entscheidung getroffen wurde, muss von den jeweils Verantwortlichen beantwortet werden. Ich denke, dass sich die wenigsten leisten könnten, einfach mal sieben oder acht Bücher auf den Markt zu bringen, in der Hoffnung, dass es dann ganz oft verkauft wird. Da müsste der Verlag ordentlich in Vorleistung gehen. Im Fall von Festa sprechen wir halt trotz allem immer noch von einem Kleinverlag, nicht von Random House/Heyne. Davon abgesehen fiele es mir auch im Traum nicht ein, alle acht Teile auf einen Schlag zu kaufen. Am Ende gefällt mir die Sache nicht, dann stehe ich da mit sieben Büchern, auf die sich meine Lust in Grenzen hält.

  • Davon abgesehen fiele es mir auch im Traum nicht ein, alle acht Teile auf einen Schlag zu kaufen. Am Ende gefällt mir die Sache nicht, dann stehe ich da mit sieben Büchern, auf die sich meine Lust in Grenzen hält.

    Stimmt. Da gerade diese Reihe hier im Forum aber in den höchsten Tönen gelobt wurde, und mir das Thema zu 100% zusagte, war das Risiko abschätzbar;-)

    Ansonsten sollte man eben ein Buch kaufen, lesen und sich dann entscheiden, ob einem die Serie/Reihe anspricht. Aber man würde eben nicht Gefahr laufen, dass keine weiteren veröffentlicht werden. Ist vielleicht egoistisch dem Verlag/Autor gegenüber, aber so funktioniert der Markt der "Vorausschauenden" :/ , die eben nicht auf einer nicht zu Ende erzählten Geschichte hängen bleiben möchten ;) .


    Ich möchte da auch gar nicht so viel drüber diskutieren, das ist einfach meine (nach Erfahrungen) Taktik. Manche mögen die als falsch ansehen, andere teilen diese. Der Verlagsinhaber oder auch Autor hat natürlich komplett andere Ansichten darüber, was ja auch ok ist, wenn es für ihn funktioniert.

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    • Offizieller Beitrag

    Das ist auch wieder so ein Ourobos-Thema, bei dem man nie die perfekte Lösung findet und sich stattdessen im Kreis dreht.

    Ich gehöre eher zu denen, die erst Reihen vervollständigen (soweit möglich) und dann lesen. Also Blindkauf, was das Gefallen und die eventuelle Vollständigkeit angeht.

    Was ich an begonnenen übersetzten Trilogien zustehen habe, die nie komplettiert werden...meh.

    Und da sind es nur 3 Teile. Rest hole ich mir dann auf Englisch, falls sie mir gefallen.


    Was ich allerdings schade finde, ist die Kommunikation, bzw die nicht vorhandene.

    Bestes Beispiel vor einiger Zeit hier im Forum nach der Weiterführung von HELLDIVERS gefragt wurde, kam dann ein beiläufiges '...wird nicht weiter gemacht'. Sowas sollte als kleiner Satz vom Verlag kommen, dass eine Reihe eingestellt wird. Vielleicht wurde es ja irgendwo erwähnt und ich habe es nicht mitbekommen...dann bitte ich um Entschuldigung.

    (nach Wade H. Garrett traue ich mich gar nicht fragen...hab ich innerlich schon mit abgeschlossen).

    Ist aber bei vielen anderen Verlagen auch so. Da werden Bücher angekündigt, von meiner Seite vorbestellt...und wenn man dann mal nach einem Jahr nachfragt; "Nein, das wird nicht mehr veröffentlicht.")

    Kommunikation ist wichtig... für beide Seiten.

  • Bei Helldivers erkenne ich mich grad wieder. Kann Dir nur absolut zustimmen. Das hätte man klar kommunizieren müssen. Ich hab nirgendwo gelesen, dass es an fehlendem Erfolg lag. Sondern an der Kommunikation mit dem NSS -Management. Da versteh ich es allerdings nicht. 6 Bände waren geplant und beim letzten geplanten Band wird die Verhandlung mit dem Management schwierig?


    Schade um den tollen Autor, der viele gute Serien auf dem Markt hat. Aber auch die Großen lassen die Finger davon. Siehe Orbs bei Heyne.


    Ich bin in der Regel aber auch der Typ fürs erst Reihe kaufen, später lesen. Aber liegt auch am SuB.

  • Vielleicht ist es irgendwann möglich, eine Sammlung mit den von Lovecraft inspirierten Stories von C. Hall Thompson in der "Bibliothek des Schreckens" unterzubringen. Sofern es da genug Material gibt. Ich habe zwei Geschichten aus dem "Weird Tales"-Schuber gelesen, und fand die sehr gut.

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