Hobbyautoren - Wer schreibt hier denn selbst?

  • Mal einfach so dazwischen eingeworfen ...

    wäre es nicht erst einmal wichtig, wer und ob jemand mitmachen will und das dieser dann auch das schreibt, was ihm oder ihr gerade im Kopf umgeht? Und in welchem Zeitrahmen sollte dann auch eine Kurzgeschichte vorliegen? Auch da muss man auf die eingehen, die eben einige Zeit benötigen.

    Also übergeordnet würde ich nur das Genre sehen, denn je mehr man ins Detail geht/fordert, um so weniger machen dann mit, weil das recht straff gezogene Thema sie vielleicht eh nicht so interessiert. Und klar, sollte es kein vierhundert Seiten Werk werden, aber auch da sollte man locker sein so zwischen 10 bis maximal 50 Seiten.

    Aber das ist von mir eben so mal dazwischen geworfen, bevor man mit festen Themenbereichen und Seitenzahlen gleich mögliche Interessenten verschreckt bevor man überhaupt angefangen hat. ;)

    "Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden, werden begehren zu sterben, und der Tod wird vor ihnen fliehen." (Offenbarung 9:1 - 11)

    Manchmal ist Liebe nicht genug, um die ganze Welt in ihrem Blut zu ersäufen

  • Mitmachen könnte ich schon. Da würde ich mal ein Kapitel meines neuen Buches schicken. Habe aktuell 4 Kapitel.

    Sonst bin ich mit Werbung beschäftigt. Da gebe ich Lucifer recht. Wird hart, aber hey, wenn ich es nicht versuche, kann ich es auch nicht schaffen :)

  • Also, wenn ihr das tatsächlich machen wollte, dann zieht es von Anfang an vernünftig und professionel durch. Kein halben Sachen. Sonst lasst es.

    Fünf bis sechs Leute, die ein oder zwei Kurzgeschichten schreiben.

    Aber die Geschichten sollten schon vernünftig geschrieben sein, die Rechtschreibung muss stimmen und wenig oder gar keine Fehler darin vorhanden sein. Aber dafür gibt es ja die Word-Korrektur. Natürlich sollte schon jemand korrektur lesen, etc.

    Als Thema vermutlich Horror. Die Kurzgeschichten sollten eine Länge von(10 bis 20 oder 30 Standardseiten haben.

    Setzt Euch ein Ziel, wann die Geschichten fertig sein sollten, so wie es bei Ausschreibungen der Fall ist. Damit ihr eine Deadline habt, an die ihr Euch ortientieren könnt. Die kann man ja immer noch verlängern, wenn bis dahin die Geschichten nicht fertig sind...


    Natürlich müsst ihr Euche auch überlegen, wer die Zielgruppe Eurer Geschichten sein soll. Nur die Leute in diesem Forum oder auch andere.

    Wie sollen die Geschichten angeboten werden? Nur online und oder per PDF? Und wo sollen sie erschieinen?

    Einmal editiert, zuletzt von Darkstone (23. Februar 2026 um 17:43) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Darkstone mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Mit übergeordneten Thema habe ich sowas gedacht wie zb "Schöpfung" da könnte man sich austoben.


    Aber ja wir gesagt macht auch nur Sinn wenn 5 Leute mit machen und deswegen würde ich sagen, lassen wir das Thema ruhen bis genug Leute dabei sind. Wenn wir 5 Leute haben, dann können wir die Details ja in privat Nachrichten klären.

  • Guten Morgen in die Runde,

    ich habe mich jetzt zum ersten mal bei Instagram angemeldet um mein Buch zu bewerben. Nun bin ich gespannt ob das irgendetwas bringt. Meine Hoffnung ist, dass Reichweite mir die Tür ein wenig mehr öffnet.

    Euch allen ein schönes Wochenende.

  • Denn mal viel Glück Scuzzlebud

    ... und auch ein schönes Wochenende. ;)

    "Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden, werden begehren zu sterben, und der Tod wird vor ihnen fliehen." (Offenbarung 9:1 - 11)

    Manchmal ist Liebe nicht genug, um die ganze Welt in ihrem Blut zu ersäufen

  • Ähm da das ganze leicht unübersichtlich ist, wie wäre es wenn ich ein Gruppenchat mache und da mal alle einladen, die bei dem Projekt mit machen würden, dann könnt man dort gezielt planen und besprechen, wär das okay für euch?

  • Horror Forum,

    in diesem Posting erklärt, wie das oben erwähnte auch in der Praxis funktioniert. Wegen der 20 Jahre Erfahrung, weis ich, wovon ich rede.

    Beispiel:

    Ein ambitionierter Nachwuchsautor hat es mit drei Testlesern zu tun. Er erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass Tacheles geredet werden kann. Und braucht dafür keine Modmama. Den Testlesern wird garantiert, dass ihre Arbeit nicht zensiert wird. Es ist ihnen, wie weiter oben erwähnt, ausdrücklich erlaubt, öfters mal mit dem Daumen runter zu gehen.

    Zwei Welten stoßen aufeinander:

    Ein Horrorautor, krank im Kopf und kaum noch einen Bezug zur Realität. Und doch mit Leidenschaft bei der Sache. Er will in Edward Lees Liga dabei sein und ist bereit, hart dafür zu arbeiten. Er weis, dass er die ehrliche Meinungen der Leser braucht.

    Aus der anderen Welt, die Leser. Launisch, verwöhnt und undankbar. Und doch die Hoffnung noch nicht aufgegeben einem Autor zu helfen, ein großartiges Werk zu schaffen. Sie wissen, dass sie bebraucht werden.

    Wie der imaginäre Autor oder Autorin so tickt, das soll sich der Forennutzer sich in aller Ruhe in seinem geistigen Augen vorstellen.

    Nun zu dem ersten Testleser: einen Kriminellen. Stets eine Schwäche für eine gute Story. Er ist berüchtigt den leichtesten Weg zu gehen und lügt sich oft durch. Doch weil er so gut lügen kann, hat er auch Gespür, dass seine Ausflüchte oft nah an der Wahrheit bleiben müssen und somit auch dem vorherrschenden Zeitgeist. Er weis aber auch, dass die Lügerei auf Dauer in eine Sackgasse führen kann. Und somit weis er meistens auch, wann die Stunde Wahrheit und ein der Tag Abrechnung gekommen ist und er es nicht nötig hat, eine Maske auf zu behalten. Durch seine Erfahrung kennt er die Straßen gut und weis welche Gangs echt gefährlich sind. Und weil so manche Autoren wegen ihrer Weltfremde so exzentrisch sind, ist genau dieser Typ sogar ein wertvoller Verbündeter.

    Wo ein erster Leser ist, da ist ein zweiter oft nicht weit. Diesmal eine Sie. Eine arbeitslose Deutschlehrerin. Weist ein hohes Gespür für den Klang der Muttersprache auf, und kann treffend Zensur lesen. Für die Kids wahr sie ein Albtraum. Es ging lange das Gerücht um, dass sie Kinder quält und darum ist sie heute nicht mehr gefragt. Auch draußen fällt sie immer wieder mit ihrer besserwisserischen Art unangenehm auf. Eines Tage wird sie tot sein und niemand wird sie vermissen. Für einen angehenden Horrorautor ein echter Glücksgriff. Den sie nimmt sich für ein Manuskript richtig Zeit und durch sie kann er sein Können immer mehr perfektionieren. Und mal ehrlich, würde ein Softie sich nicht auch mal einen King reinziehen, wenn der wüsste, dass das Buch exzellent geschrieben ist?

    Ein drittes Beispiel, dass unterschätzt wird. Eine Schülerin. Trägt die neueste Mode, ist unkompliziert und verträgt sich fast mit jedem. Doch sie hat eine dunkle Leidenschaft. Wenn sie ein Buch aufmacht, dann will sie Blut sehen. Sie mag aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung auf dem ersten Blick keine große Hilfe sein, doch sie ist auch der anderen Seite unvoreingenommen und kann so einen frischen Blickwinkel liefern. Sie hat die Gabe ehrlich zu sein, ohne zu verletzen. Und das Blut im Buch ist ja nicht echt, oder?

    Dann kommt dazu, dass jeder von den drein auf seine eigene Art Recht hat. So manche Autor weist eine hohe Beratungsresistenz auf. Doch jeder Kritiker sollte immer einsehen, dass der Autor das letzte Wort hat. Die Rezis, Kommentare, harte Kritiken und wie man das zur Zeit nennen mag, sollten nie ein Muss sein. Vielleicht erreicht man den Autor selbst nicht, doch andere können sehr wohl was den Kritiken anfangen.

    Und wenn das mal wieder nicht so geklappt hat, kann man doch für ihre Zeit bedanken, die sie sich genommen haben.

    So, jetzt kann es passieren, das der Kriminelle sich mehr Action wünscht, die Lehrerin wieder macht immer noch Druck wegen Schönschreiberei und die Schülerin wiederum steht immer wieder im Wald und kann nirgendwo Blut sehen. Und sie alle haben Recht. Dann trifft der Autor seine Entscheidungen. Und bei den anderen drein kann es sein, dass dann jemand von ihnen selbst zur Feder greifen wird.

    Okay, Mitgefühl gibt es auch bei unseren Horrorconnections. Darum kann es im schlimmsten Fall bedeuten, dass ein ambitionierter Autor eine Veröffentlichung echt vergessen kann. Auch die begabten sind sich da nicht immer so sicher, dass das so rund läuft. In Familienbetrieben müssen auch harte Entscheidungen getroffen werden. Ganz richtig, es wird verhindert einen Bock zum Gärtner zu machen und doch kann er Familie sein.

    Auch Verlierer werden geliebt.

    So, lasst euch von diesem Geschreibsel nicht völlig überwältigen. Vieles braucht seine Zeit.

    Euer Mad Bull

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

    Stellt sie in meinem Profil.

  • Ich bereite gerade meine Xenofiction zur Veröffentlichung vor. Lasse Texte sechs Monate in Ruhe, dann lese ich sie wie irgentein Buch, bearbeite und layoute. Dann raus damit. Da ich einfach nur schreibe um mit Ideen zu spielen, mach ich mir aus Kritiken wenig. Viele meiner Lieblingsbücher haben schlechte Bewertungen auf Seiten wie Goodreads.

    Xenofiction ist Fiction aus der Sicht von nicht-menschlichen Wesen.

  • Ich bereite gerade meine Xenofiction zur Veröffentlichung vor. Lasse Texte sechs Monate in Ruhe, dann lese ich sie wie irgentein Buch, bearbeite und layoute. Dann raus damit. Da ich einfach nur schreibe um mit Ideen zu spielen, mach ich mir aus Kritiken wenig. Viele meiner Lieblingsbücher haben schlechte Bewertungen auf Seiten wie Goodreads.

    Xenofiction ist Fiction aus der Sicht von nicht-menschlichen Wesen.

    Wenn die Kritik konstruktiv ist, ist es okay.....aber am Ende ist eben alles Geschmacksache....ich finde auch Dinge toll, die von der Mehrheit als schlecht gebrandmarkt sind. Beispiel: den Film Return to silent Hill, viele halten den für n Unfall, mir gefällt er und so ist es eben auch mit Literatur es wird sich immer eine Zielgruppe finden. 😁

  • Lasse Texte sechs Monate in Ruhe,

    Das ist ein guter Einwurf, tentacle. Auch Stephen King soll das mal gesagt haben.

    Wenn die Kritik konstruktiv ist, ist es okay

    Und wie Okay sie ist, werter Sascha. Sie wird leider immer so missverstanden. Für Narzissten ist Kritik Majestätsbeleidigung.:rolleyes:


    Nun zur konstruktiven Kritik aus der Praxis:X(

    Stellt euch mal vor, ihr steht vor einem wunderschönen Schloss. (Zum Glück nicht von Vampiren bewohnt) Doch was war vorher? Vielleicht eine schöne Wiese. Doch damit dieses Schloss überhaupt entstehen konnte, gab es da eine Baustelle. Und worauf will ich hinaus? Baustellen sind alles andere als gemütliche Orte. Wenig Schutz vor schlechtem Wetter, viele der Bauarbeiter sind asozial, schwere Arbeit im Dauerstress mit steigenden Unfallrisiken. Und mit dem logistischen Albtraum will ich erst gar nicht anfangen.

    Na, schreckt das etwa echte Kerle ab? Den wie ein Bauherr, als auch ein Autor wissen sie, was am Ende dabei rauskommt. Unwissende bleiben leider auf der Strecke. Nur wer stark ist, kommt auch weiter. Darum machen wir uns schlau um weitere Stärke anzuziehen.

    Zurück zum Schloss. Worauf wird Wert gelegt? Zum Beispiel als eine Zuflucht, um sich vor bösen Menschen zu schützen. Dazu braucht es Macht und Wissen ist Macht. Darum lässt man sich mit unangenehmen Zeitgenossen ein, die einem genau sagen können, wie leicht es für sie ist, ins Schloss zu kommen.

    Wir müssen einsehen, das unsere Werke so fehlerhaft, wie angreifbar sind. Und Niccolo Machiavelli lehrte: "Es kann nützlich sein Feinde in den eigenen Reihen zu haben." Den diese Feinde können uns helfen mehr zu sehen und verstehen.

    Wir sehen uns.

    Euer Mad Bull:)

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

    Stellt sie in meinem Profil.

  • Viele Künstler haben eine leicht narzisstische Neigung. Aber ich kanns verstehen immerhin sind ihre Werke auch ihre Babys und es tut weh wenn jemand das Baby bemängelt. Ich glaube da muss man einfach reinwachsen. Nicht nur Kritiker müssen lernen wie man kritisiert auch der Künster muss lernen wie er Kritik filtert, damit er sinnvolle Kritik von sinnlosen schlecht machen weil man vlt ein Thema bedient das nicht beliebt ist oder so trennen kann.

  • Genau erkannt Sascha.

    Ein solch künstlerischer Werdegang wird genau in dem Balettdrama Black Swan erzählt.

    Schönheit aus der Hässlichkeit.

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  • Wer kreativ sein will, muss etwas Narzist sein, ich kenne Leute mit Begabung, aber ohne Selbstliebe. Da wird dann endlos immer weiter geändert, bis das Bild/der Text tot ist. Da behauptet man, nur Schrott zu schaffen, da wird die innere Zensur hochgefahren.

    Ich weiss nicht was andere wollen, ich habe Ideen und Geschichten im Kopf, und ich lese gern die Geschichten von Anderen. Also schreib ich, legs weg, damit ichs dann wie neu Lesen kann. Kritiken lese ich nicht, ich habe es ja eigendlich für mich gemacht. H.R.Giger erzählte, er möchte keine Bilder verkaufen. Möchte sie behalten.

    Mit self publishing kann ich meine Traumbücher haben und doch auch in die Welt entlassen. 😁

  • Wer kreativ sein will, muss etwas Narzist sein, ich kenne Leute mit Begabung, aber ohne Selbstliebe. Da wird dann endlos immer weiter geändert, bis das Bild/der Text tot ist. Da behauptet man, nur Schrott zu schaffen, da wird die innere Zensur hochgefahren.

    Ich weiss nicht was andere wollen, ich habe Ideen und Geschichten im Kopf, und ich lese gern die Geschichten von Anderen. Also schreib ich, legs weg, damit ichs dann wie neu Lesen kann. Kritiken lese ich nicht, ich habe es ja eigendlich für mich gemacht. H.R.Giger erzählte, er möchte keine Bilder verkaufen. Möchte sie behalten.

    Mit self publishing kann ich meine Traumbücher haben und doch auch in die Welt entlassen. 😁

    Korrekt tentacle, darum holt man sich auch ab und zu die Meinung von Außenstehenden. Der erfahrene Autor sah es, dass dieser nicht nur auf einem Auge blind ist. Narzissmus ist sogar ein wesentlicher Garant für Spitzenleistungen. Und niemand überzeugt so gut, wie ein Überzeugter selbst. Ein clever Autor weis, dass ihn besonders berüchtigte Kritiker zum Ruhm beitragen können.

    Nun zu den Gewissenhaften. Wo Kreativität ist, da sind auch jede Menge Zweifel. Da sagen sie sich: "Woa, wie kaputt ist den diese Gesellschaft? Kaufen die mir echt dieses Schrott ab?" Nein die Gesellschaft besteht bald aus zehn Milliarden Menschen und da hat jeder eine eigene Sicht der Dinge. Natürlich gibt es, auf Grund der menschlichen Natur, immer wieder gemeinsame Nenner. Weswegen Klischees nie ganz verschwinden dürfen.

    Hier ein Friedensangebot meinerseits: Steht doch dazu, dass es bei nicht wenigen einfach um Spaß geht. Mir sagte auch mal einer: "DOOM ist mir zu hart." =ODarum gibt es in Großbritanien das Vanity Publishing. Solltet ihr woanders harte Kritiker treffen schickt sie zu mir, und sonst alles locker.

    Gruß Mad Bull:)

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

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