Hobbyautoren - Wer schreibt hier denn selbst?

  • Ich bereite gerade meine Xenofiction zur Veröffentlichung vor. Lasse Texte sechs Monate in Ruhe, dann lese ich sie wie irgentein Buch, bearbeite und layoute. Dann raus damit. Da ich einfach nur schreibe um mit Ideen zu spielen, mach ich mir aus Kritiken wenig. Viele meiner Lieblingsbücher haben schlechte Bewertungen auf Seiten wie Goodreads.

    Xenofiction ist Fiction aus der Sicht von nicht-menschlichen Wesen.

    Wo wird man deine Geschichten lesen können?

    Möge das Wissen um das Unvorstellbare uns befreien, um unser Schicksal selbst zu bestimmen.

  • Ich bin gerade auf diesen Thread gestoßen. Ich schreibe selbst Kurzgeschichten im Genre HORROR (wie könnte es auch anders sein? :)) und möchte diese zukünftig auf meinem Blog veröffentlichen.

    Mir geht es beim Schreiben nicht darum, Geld damit zu verdienen, sondern einfach darum, dass meine Geschichten ein paar Leser finden und vielleicht dem ein oder anderen gefallen. Und natürlich weil mir es Spaß macht!

    Ich habe meine erste Kurzgeschichte hochgeladen. Vielleicht hat ja jemand aus diesem Forum Lust und Zeit, einmal reinzulesen.


    Trink den Rauch
    Ein besessener Botaniker entfesselt düstere Kräfte durch eine vergessene Pflanze, die das Gleichgewicht der Welt bedroht.
    amandus94.de
  • Ich habe mal Military-SF via Selfpublishing versucht, ist aber nicht so gut geworden und aktuell ist von meinem Mitschreiber nichts mehr zu hören. Ich fürchte das Schlimmste bei ihm, zumal er ja schwerkrank war.

  • Dieses Posting ist für die Kritiker und die, die es werden wollen.:!:

    Es mag nicht der dankbarste Job auf Erden sein, doch umso wichtiger ist er. Wo ich zugange bin, ist nach wie vor ein Text zum Abschuss freigegeben. Darum ist schonungslose Ehrlichkeit das oberste Gebot. Autor braucht nicht beleidigt werden, doch schlechte Arbeit wird gnadenlos angekreidet. Checkt vorweg wie die Mods drauf sind.

    Habt ihr es mal wieder mit einem dieser Friedensstifter zu tun, sofort das Board wechseln. Sie meinen es gut, halten aber den Fortschritt auf. Wir verbreiten Schrecken und der Erlebnishunger der Leser ist gewaltig.

    Natürlich prüft ein gewissenhafter Autor sein Schriftstück, bevor diese es auf die Menschheit loslässt. Nur weis der Erfahrene bescheid über seine eigene Betriebsblindheit. Kenne das von meiner Schreibschwäche. X/Darum werdet ihr gebraucht. Die Schreiberlinge können dies aber nicht immer zugeben.;)

    Auch sollte, nach wie vor, klar sein, dass man als Feind wahrgenommen wird. Vernichtung ist zwar nicht vorgesehen, doch es wird von Zartbesaiteten oft als sehr bedrohlich aufgefasst. Doch darauf wird keine Rücksicht genommen.=O Die geleistete Arbeit ist das, was wirklich zählt. Kultiviertheit haben wir in Literaturkreisen im Überfluss.


    Nun zur Herangehensweise:

    Lest den Text und macht euch Notizen. Prüft, auf was ihr selbst wert legt. Es gibt kein "Wir die Kritiker". Die sind sich oft auch nicht grün, das könnt ihr mir glauben. Lest sich der Text glatt oder holprig? Was könnt ihr im geistigen Auge sehen? Oder spüren?

    Mögt ihr den den Protagonisten oder kriegt er von den anderen die Show gestohlen.?

    Habt ihr Mut zur Schäbigkeit? Habt es mit der Angst zu tun bekommen?

    Habt ihr das Gefühl in einer anderen Welt zu sein?

    Was vermisst ihr in dieser Story.

    Stören euch Rechtschreibfehler?

    Was es auch ist, wir brauchen diese Stunden der Wahrheit und Tage der Abrechnung um weiter zu kommen.

    Gruß Mad Bull8)


    Agoyon Du schaffst es nur aus zwei Gründen nicht. Entweder noch nicht angefangen oder zu früh aufgehört. Erfolg baut auf Misserfolg.

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

    Stellt sie in meinem Profil.

  • Letztes Posting für Kritiker und für die, die es werden wollen. :!:

    Ihr habt alles wissenswerte weiter oben schon erfahren. Dieses Posting betrifft toxische Arbeitsbereiche.

    "Der Krieg ist der Vater aller Dinge", lehrte der Philosoph Heraklit.

    Darum braucht ein Kritiker die richtige Einstellung, um sich in einer toxische Community halten zu können. Da schonungslose Ehrlichkeit das oberste Gebot ist, ist es nicht nötig, dass ein souveräner Kritiker sich rechtfertigt. Wenn andere das nicht verkraften, ist das nicht sein Problem.

    Zwei Rechte wird ein harter Kritiker niemals verlieren, Das erste ist Recht zu schweigen und das zweite ist, jederzeit wieder gehen zu können.

    Prüft immer mal, ob die Moderation auch weiterhin grünes Licht für harte Kritik gibt. Sonst erneuter Wechsel. :/

    Freie Foren haben einen höheren Trollanteil, darum geht ein Kritiker da rein wie ein Gueriliakämpfer. Er gebt seinen Senf dazu und lässt sich nicht auf das Getrolle von Idioten ein.

    Für die Psychohygiene ist es von Vorteil, die toxischen Texte am vormittag zu lesen. Abends kommt der Lieblingshorror.

    Das wäre alles. An die Arbeit, Schreiberlinge. Ihr wisst, wo ihr uns finden könnt.

    Gruß Mad Bull8)

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

    Stellt sie in meinem Profil.

  • Bist du eigentlich "nur" Kritiker oder auch selber Hobbyautor?

  • Sascha diese Frage hatte ich auch schon im Gepäck! Was sind überhaupt diesbezüglich toxische Arbeitsbereiche?

    Ist allgemein interessant, kann man als nicht Schreiberling überhaupt Kritiker sein??

    Klar man kann Meinung äußern und auch warum etwas gefällt oder nicht aber so richtig fachliche Kritik, ich weiß nicht.

    Ich kann zb kein Klavier spielen aber ich kann sagen: gefällt mir wir Person x Spielt weil der wechsel von hohen & tiefen tönen usw. Aber ich kann Person x nicht absprechen oder zusprechen wie weit er/sie/es sein Handwerk, in diesem Beispiel Klavier spielen beherrst oder eben nicht. 😵‍💫


    Ich glaube mein Gedankengang ist wieder unnötig kompliziert an dieser Stelle hahaha sorry 😅✌️

  • Was sind überhaupt diesbezüglich toxische Arbeitsbereiche?

    Wo Schutzkleidung vorgeschrieben ist, wo giftige Dämpfe eingeatmet werden können.

    Wo der Anteil an Trollen außerordentlich hoch ist. Nicht nur irgendwelche Asis, sondern auch solche, die zwar von Fach sind, und leider auch mit ihrem Leben nicht im reinen sind. Schmutzige Leute eben.:(

    Klar man kann Meinung äußern und auch warum etwas gefällt oder nicht aber so richtig fachliche Kritik, ich weiß nicht.

    Korrekt Sascha,

    man muss kein Koch sein, um beurteilen zu können, wie das Essen schmeckt.:!:

    Autor bin ich, weil es mir so gefällt. Ich liebe das Kopfkino und möchte gerne Leser unterhalten. :)

    Kritiker bin ich, weil es zu wenige gibt und mir die meisten Kritiken zu soft sind. Kenne keinen im Horrorgenre und die anderen, die ich kenne, sind Spieser und Weicheier.:evil:

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

    Stellt sie in meinem Profil.

  • Ist allgemein interessant, kann man als nicht Schreiberling überhaupt Kritiker sein??

    Klar man kann Meinung äußern und auch warum etwas gefällt oder nicht aber so richtig fachliche Kritik, ich weiß nicht.

    Ich kann zb kein Klavier spielen aber ich kann sagen: gefällt mir wir Person x Spielt weil der wechsel von hohen & tiefen tönen usw. Aber ich kann Person x nicht absprechen oder zusprechen wie weit er/sie/es sein Handwerk, in diesem Beispiel Klavier spielen beherrst oder eben nicht. 😵‍💫


    Kann man Sascha

    ... wer nicht Klavier spielen kann, wird trotzdem falsche Töne heraushören können, also auch bestehende Schwächen anderer erkennen. Und "fachliche Kritik" gibt es z.B. bei Buch- oder Filmrezensionen eh nicht, denn das setzt voraus das man eine objektive Kritik verfasst, was wiederum absolut nicht möglich ist, weil Kritiken immer mehr oder weniger Subjektiv bleiben. Und man muss auch nicht selber Geschichten schreiben um solche zu kritisieren. Die schlicht dümmste Kritik wäre hingegen, wenn man schreibt, der Autor XY schreibt für mich einfach nur doof! Denn eine Geschichte/Roman muss mir nicht gefallen, aber wenn ich ihn kritisiere, dann muss ich auch gleichsam meine Kritikpunkte begründen können.

    Ich z.B. schreibe auch keine eigenen Geschichten. Das liegt auch nicht unbedingt daran, das man es nicht kann (was aber wiederum nicht ich als Autor festhalten kann). In meinem Fall liegt es eher daran, das ich recht schnell das Interesse daran verliere bzw. ich auch kaum genug Lust dazu aufbringe, so ein Projekt einfach mal bis zum Ende durchzuziehen. Oder anders gesagt ... ich bin selbstkritisch in dem Punkt eine faule Socke.

    "Ich bin der Teufel, und was ich tue ist des Teufels Werk." (aus The Devil's Rejects)

    Manchmal ist Liebe nicht genug, um die ganze Welt in ihrem Blut zu ersäufen

  • Mir gefällt es ehrlich gesagt nicht, das es immer "hart" sein muss. Ich mein es darf gerne ehrlich sein aberan sollte respektvoll bleiben, weil immerhin hat sich jemand getraut etwas zu publizieren und schon deswegen ist es nicht fair jemand runter zu machen wie zb ein Dieter Bohlen oder so.

    Lieber konstruktiv und respektvoll.

    Und jede Kritik ist auch nur subjektiv, weil es immer jemand geben wird, der x mag.

  • Mir gefällt es ehrlich gesagt nicht, das es immer "hart" sein muss.

    Es gibt glaube ich nur einen wichtigen Aspekt im Leben, wo "Härte" immer gefragt ist. Denn wenn das dann nicht gegeben ist, muss man zur blauen Pille greifen oder mit dem eigenen Hänger klar kommen. ;):D

    Bei Kritiken jedenfalls gebe ich Sascha durchaus recht. Die sollten respektvoll gegenüber den Autoren erfolgen und auch durchaus konstruktiv sein.

    "Ich bin der Teufel, und was ich tue ist des Teufels Werk." (aus The Devil's Rejects)

    Manchmal ist Liebe nicht genug, um die ganze Welt in ihrem Blut zu ersäufen

  • Mir gefällt es ehrlich gesagt nicht, das es immer "hart" sein muss. Ich mein es darf gerne ehrlich sein aberan sollte respektvoll bleiben, weil immerhin hat sich jemand getraut etwas zu publizieren und schon deswegen ist es nicht fair jemand runter zu machen wie zb ein Dieter Bohlen oder so.

    Lieber konstruktiv und respektvoll.

    Und jede Kritik ist auch nur subjektiv, weil es immer jemand geben wird, der x mag.

    Es braucht auch nicht immer hart sein. Nur gehört die Härte bei mir dazu. Ein Kritiker muss schonungslos ehrlich seine Empfindungen mitteilen können, sonst werden seine Kritiken auf Dauer unglaubwürdig.

    Missverstehe es richtig. Bier und coole Sprüche haben wir doch überall, und wenn diese Art des Kritisierens nicht deine Wellenlänge ist, dann geht das für mich voll in Ordnung. Mach doch bei der Offensive mit. Ganz auf deine Art. Du sollst nur die anderen Kritiker in Ruhe lassen.;)

    Auch sollten wir nie vergessen, dass auf Grund von unterschiedlichen Wellenlängen, die Konstruktivität nicht immer verstanden wird. Man kann einen Verriss in einem großen Buch als ein schwarzes Kapitel sehen. Bin selber immer mal auf falschen Fuß erwischt worden, besonders bei Game of Thrones.

    Und doch wird es bleiben wie es ist. Alles was in meinem Kritikforum niederlegt wird, ist auch zum Abschuss freigeben. Ohne Ausnahmen!:!:

    Wir gehen können auch weiterhin einander respektieren und lieben. Ein Beisiel ist ein Kumpel von mir.Er war zweimal auf der Schwelle des Todes, und bei seinen Genesungen liesen seine Leistungen voll zu wünschen übrig. Er sagte zum seinem Lehrer: "Diesmal werde ich keine Sechs von ihnen kriegen! Darauf wette ich mit ihnen um eine Flasche Kognak." Der Lehrer nahm die Wette an. Mein Kumpel verlor sie und reichte später den guten Tropfen. Sie wurden Freunde.

    Splatterpunker Was ich bewegen will? Einen Ort schaffen wo wir alle ehrlich kritisieren können. Ist oben alles genau beschrieben. Les alles gründlich durch und falls noch Fragen da sind, ich bin da.

    So long

    Befasse mich schon bald 20 Jahre mit harter und ehrlicher Textkritik.

    Falls einer Fragen hat, ich werde da sein.

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