Lesegewohnheiten...

  • @ nebelwolf
    ja, die füße müssen warm sein. alte indianerweisheit.
    im bett abends lange lesen geht bei mir nicht, es ist als bekäme ich ein gute-nacht-lied
    vorgesungen.
    ein buch muss auf jedem ausflug auch bei mir begleiter sein...

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Ich bemühe mich in der Woche 2-3 Bücher zulesen.Je nach dem wie es läuft geht mal mehr mal weniger.Wenn ein Buch wirklich gut und spannend ist muß es auch mal in einem Rutsch durch gelesen werden,egal wenn es dann bis 4Uhr morgens dauert.Lese gerne auch mal mehrere neben einander her.Manchmal flutscht es einfach nicht dann kommt das Buch auf den Stapel der noch zu lesenden,habe festgestellt manche Bücher brauchen ihre Zeit,einige liegen auch mal länger als ein Jahr bis "ihre" Zeit kommt.Und dann sind sie wirklich gut.Falls mal nix da ist und auch der Stapel der noch zu lesenden nicht reizt,werden in der Not auch mal diverse Werbeblättchen studiert.LESEN MUß SEIN!Mein Sohn ist 14 und hat mich sehr stolz gemacht als er letztes Jahr begonnen hat sich durch meine Pratchetts zu lesen. :thumbsup:

  • ja, die füße müssen warm sein. alte indianerweisheit.

    Nicht nur die Füße, am besten angenehme Zimmertemperatur, wenn es zu kalt macht das lesen auch keine richtige Freude.


    Mein Sohn ist 14 und hat mich sehr stolz gemacht als er letztes Jahr begonnen hat sich durch meine Pratchetts zu lesen. :thumbsup:

    Pratchett ist doch mal ein guter Einstieg :thumbup:


    Seltsam? Aber so steht es geschrieben …

  • am liebsten lese ich nachts,wenn alles liegt,keine geräusche,kein geschreie,kein nichts.
    wenn ich raus gehe in den park,wald,was auch immer,kann und möchte ich nichts lesen.das hat einen grund: ich möchte von meiner umwelt soviel wie möglich aufnehmen,erkunden,geniessen,lernen.da kann ich einfach nichts lesen.wenn ich in der natur bin,dann gehe ich dahin,weil ich eben die natur um mich haben will,und keine buchstaben auf papier.


    am liebsten zuhause lesen....NACHTS..........


    dazu ein kleines,feines RUM,BACARDI,usw,und ich blühe auf.aber nur eine miniportion,kein besäufnis....

  • Ich habe neulich irgendwo in den Weiten des World Wide Web einen interessanten Artikel über verschiedene Techniken des Schnelllesens studiert, Techniken, die z.B. Studenten benutzen, um bergeweise Fachliteratur für die Prüfungen durchzuackern...Auch bei Wikipedia gibt's dazu einen beinahe schon wissenschaftlichen Eintrag...Querlesen, "Überfliegen", Wort-für-Wort-Lesen, ineffektive Augenbewegung,Regression...komplexe Sache!


    Dabei kam mir die Frage, wie meine verehrten Forumskolleginnen und Kollegen an ihre Romantexte herangehen...lest ihr Wort für Wort? Überfliegt ihr einzelne Passagen? Nehmt ihr beim Lesen mit einem Blick mehrere Wörter (oder Wortgruppen) auf? Lest ihr quer?
    Ich bin gespannt! ^^

  • Dabei kam mir die Frage, wie meine verehrten Forumskolleginnen und Kollegen an ihre Romantexte herangehen...lest ihr Wort für Wort? Überfliegt ihr einzelne Passagen? Nehmt ihr beim Lesen mit einem Blick mehrere Wörter (oder Wortgruppen) auf? Lest ihr quer?
    Ich bin gespannt!


    Also mir fällt schwer zu glauben, dass man mit diesen Techniken dieselbe Menge an Informationen aufnimmt.
    Andererseits kann man in einem Text auch erstaunlich viele Buchstaben weglassen und das menschliche Hirn nimmt weiterhin die richtigen Wörter und Sätze wahr.


    Aber ich lese meine Bücher aus Lust & Spaß.


    Ergo lese ich weder quer noch überfliege ich etwas oder lasse gar etwas weg.


    Das wäre ja wie das Mittagessen durch den Mixer zu jagen, den Brei einzudampfen und dann das Konzentrat mit dem Strohhalm zu sich zu nehmen oder wie 30-Sekunden-Sex.


    Nee, die Schneligkeit meines Leseflußes ist bedingt durch äußere Umstände (Störungen der Umwelt) und die Spannung, die der Autor zu erzeugen vermag.

    Bücher 2015


    Wird momentan gelesen:


    Tony Ballard 29 - Im Namen des Bösen - Morland, A.F.


    1.Satz: "Kevin Madigan und Amy Doorman schlenderten Hand in Hand durch den großen, düsteren Park."

  • "Je besser man eine Sprache beherrscht, desto weniger achten man auf deren Worte."
    Soll heißen, wenn ich mich jetzt mal zu dieser Thematik als Beispiel nehme: Ich lese in Sätzen oder wie oben erwähnt, in Wortgruppen.
    Ich schaue auf den Text, und das Gehirn baut aus dem Gesehenen den Kontext zusammen.
    Kann man ausprobieren, wenn man etwas in einer Fremdsprache liest.
    Anfangs hab ich bei englischen Texten immer Wort für Wort gelesen, es innerlich übersetzt und dann verstanden. Mittlerweile ist es fast schon wie bei deutschen Texten. Der Teil mit der Übersetzung wird immer unnötiger, weil ich das Gelesene gleich verstehe.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Das ist alles eine Frage der Übung, Count.
    Gut, die Basis wurde in der Schule geschaffen. Dann gings weiter über das Hören (Musik, Filme, Hörspiele etc.).
    Meine Lehrerin hatte mir damals den Tipp gegeben, wenn ich daheim bin und irgendwas mache im Haushalt, einfach mal den Fernseher auf einen englischsprachigen Kanal stellen und unbewußt zuhören. Das verinnerlicht die Sprache im Unterbewußtsein.
    Und für die ersten Bücher hab ich echt eine gefühlte Ewigkeit gebraucht. Aber das trainiert ungemein.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich mir da noch nie einen Kopf gemacht habe, wie ich die Texte lese, daß verinnerlicht man wohl im Laufe der Zeit. Denke mal, daß ich auch eher der Wortgruppenmensch bin, nur wenn ich Passagen noch mal lesen muß, dann wohl eher Wort für Wort. Kapitel oder Absätze auslassen gibts bei mir nicht. Wenn das Buch langweilig ist, oder mich nicht interessiert, fliegts dann eher gleich in die Ecke ^^


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • ich lese jedes wort....wort für wort für wort....


    ich versuche JEDES wort zu begreifen....


    da ich oft, ein buch schnell durchgelesen habe, bin ich echt darin geübt, wirklich jedes wort zu lesen, und zwar schnell....


    manchmal ist mein lesen so schnell, dass ich den satz nicht begriffen habe.dann lese ich es nochmal, langsamer 8o


    wenns bilder dazu gibt, gucke ich mir das bild halbe bis ne minute an.beispiel: gregs tagebuch


    erst den text lesen, dann das bild angucken und mir das gelesene mit dem bild dazu zusammen vorstellen, die geschriebene und bebilderte situation "verstehen"


    dadurch mein lustgewinn am lesen.... :thumbup:

  • Ich lese eigentlich auch Wort für Wort. Habe bei mir selbst aber auch schon beobachtet, dass mein Lesetempo abhängig ist vom Erzähltempo des Buches. Geht es gerade Actionmäßig richtig rund, lese ich irgendwie auch schneller. Ist die Szene ruhiger, lese ich langsamer...

  • Was ist denn ein Täg und Tägging? - Ich kenne das nur von HTML und von Grafitti.


    Ich glaube sie meinte "tag" und "tagging". Also sowas wie verweisen auf oder verknüpft mit, so dass die Beiträge sich sinnvoll ergänzen. ?(

    Rezensionen im Blog...
    Festa-Sammlung im Forum
    "Ihr seid Ka-tet, eins aus vielen. So wie ich. Wessen Ka-tet das stärkere ist, werden wir jetzt herausfinden müssen."

  • Ich habs extra mit Ä geschrieben, weil ich im Video zuerst Tag (von Tag und Nacht) gelesen hatte. ;)
    Irgendwie bin ich aber noch nich so richtig schlau geworden was es bedeuten könnte. Werden beim Tagging nun Youtube Videos zusammen ergänzend getaggt oder vielleicht einfach nur drauf losgetaggt, um zu sehen, was was die Anderen so taggen, heh? :D

  • Der Anteil der Buchnerds dürfte hier im Forum sehr hoch sein... :D


    Wenn wir einfach so 500-600 Jahre alt werden könnten, dann würden wir vielleicht die wichtigsten Bücher lesen können! Natürlich nicht alle, dazu braucht es mindestens 1000 Jahre!

    Es gibt einen Grund unsterblich zu sein! Man kann die meisten wichtigen Bücher lesen!
    Real Music Fans: "God Give us Malcom Young back and we give you Justin Bieber!" God: "Fuck no!"

  • man muss halt lesen. und so kommt im leben einiges an erobertem zusammen.
    in meinem fall einige tausend werke + geliehenes - doppelt&dreifach gelesenes.
    das schöne ist: in jedem lesejahr kamen neue autoren, dieses jahr mccammon
    und mawer, ins blickfeld, die mich bereichern, die ich aber nicht aufm zettel hatte. :thumbup:

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)