Howard P. Lovecraft

  • Mir ging es bei den ersten Werken zum Cthulhu Mythos auch so. Man kann es nicht mit modernen Autoren vergleichen und es dauert eine Weile, bis man sich daran gewöhnt hat. Die ersten Bücher die ich gelesen habe waren "Die Operung" und " Die Eishölle". Ich finde die Texte "anspruchsvoller" als die der meisten modernen Horrorautoren. Auch ist das Level der Brutalität nicht so hoch wie es heutzutage ist, aber das braucht es auch nicht. Diese Geschichten ziehen einen genauso in seinen Bann.

  • Wobei "Die Opferung" als auch "Die Eishölle" ja an Lovecraft angelehnt sind. Ich wühle mich erst durch das Original, bevor ich mich an die "Umgebung" heranmache, denn es nützt mir nichts, wenn ich zwar eine Fortsetzung oder eine Geschichte mit Anlehnung an ein Lovecraft-Werk kenne, das Original aber noch nicht in Augenschein genommen habe. Das ist auch der Grund, weshalb ich "Den Besudler" von Lee noch nicht gelesen habe. "Die Eishölle" habe ich auch zu Hause. War nen Zufallskauf für günstig.

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    "Ihr seid Ka-tet, eins aus vielen. So wie ich. Wessen Ka-tet das stärkere ist, werden wir jetzt herausfinden müssen."

  • Ich hab die Eishölle vor Kurzem in der Stadtbücherrei entdeckt. Erst dachte ich das wäre ein Kultist mit Kapuze auf dem Cover, aber kuckt mal näher hin. Ich meine das ist anscheinend eigentlich dieser Tentakelkopf-Diener von Jabba the Hut aus Star Wars. :D

  • "Namenlose Kulte" (Band 2) der Lovecraftschen Werke gelesen, und hat mir sogar besser gefallen als der erste Teil. Das mag daran liegen, dass ich sowohl "Der Tempel" (aus dem Gruselkabinett als Hörspiel) sowie "Aus dem Jenseits" und "Re-Animator" jeweils als Film kannte, wodurch sich diese Geschichten dann natürlich leichter aufnehmen lassen, auch wenn sie sich teilweise von Grundauf unterscheiden, sowohl im Vergleich zum Hörspiel als auch zum Film.


    Beste Geschichte aber fand ich aber "Das Grauen von Dunwich". Diese Geschichte zu kennen, bevor man Edward Lee's Monstersperma gelesen hat, lässt einen besseren Eindruck darauf zu, was für eine Stadt Dunwich ist und auch wer "dort" haust. Diese Geschichte ist dabei grundlegend anders als es die modernen Geschichten sind, aber sie hat mir trotzdem gefallen.


    Außerdem gut war "Der Ruf des Cthulhu", denn dann wird einem zumindest ein Stück weit näher gebracht, was es mit den ganzen Namen als auch der seltsamen Sprache auf sich hat. Weiterhin war für mich erfrischend, dass nicht immer die Ich-Perspektive verwendet wurde, sondern manchmal auch aus der persönlichen Erzählweise geschrieben wurde.

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  • Hatte ja mal erwähnt das ich mir den Meister in der Haut verewigen lasse....is langsam fertig :)

  • Englische Büchernews bekomme ich praktisch kaum mit. Das Cover kommt mir aber sehr bekannt vor, kann es sein, dass es schon länger angekündigt ist? Interessant sind die ganzen Fotos und Illustrationen und die Zusatzartikel, aber wegen der Geschichten macht es kaum Sinn zu kaufen, das haben wir ja schon auf Deutsch vom Papa. ;) :D

  • Holmes habe ich halt schon doppelt. Deutsch von Haefs und Co. und englisch in einer übergroßen Gesamtausgabe mit Illustrationen von Sydney Paget. Und bei HPL ist es nicht viel anders. Wobei ich da schon schwach werden könnte.

  • King ist eh Pflichtlektüre ;-)


    Wird ja eigentlich auch mal Zeit, daß sich King Lovecraft widmet, oder gabs da schon mal was ? Mir ist da jetzt nichts bewußt.


    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


  • King ist eh Pflichtlektüre ;-)


    Wird ja eigentlich auch mal Zeit, daß sich King Lovecraft widmet, oder gabs da schon mal was ? Mir ist da jetzt nichts bewußt.


    Ich glaube, in der Lovecraft-Anthologie "Hüter der Pforten" war eine Story von Stephen King dabei. Bin mir aber nicht sicher, weil es einige Jahre zurückliegt.
    In größerem Maßstab gibt es meines Wissens kein Buch von King, das sich mit dem Cthulhu-Mythos beschäftigen würde.