Vorschau-Planung-News 2020

  • Sind bis jetzt vier Bände.


    Hier mal das Statement von NSS auf Goodreads zur Reihenfolge:


    "READER NOTE: You don’t have to read the first 7 books of the Extinction Cycle to jump into Book 1 of Extinction Cycle: Dark Age. This new season is a self-contained storyline. For returning readers, this book takes place after book 7, Extinction War.



    READING ORDER:

    Season 1:

    Book 0 - Extinction Red Line (official prequel)

    Book 1 - Extinction Horizon

    Book 2 - Extinction Edge

    Book 3 - Extinction Age

    Book 4 - Extinction Evolution

    Book 5 - Extinction End

    Book 6 - Extinction Aftermath

    Book 7 - Extinction War



    Season 2:

    Book 1: Extinction Shadow

    Book 2: Extinction Inferno

    Book 3: Extinction Ashes

    Book 4: Extinction Darkness (Coming June 2020)
    "

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Meine 5ct zur HPL-Gesamtausgabe:


    Wahnsinnig schön!!! :love:


    Und auch wenn ich bereits die Hardcover und die anderen Lovecraft-TPB schon habe, wird das natürlich auch noch gekauft. Vielleicht sogar zweimal - damit ich beide Seiten präsentieren kann...

    Natürlich würde ich mich noch mehr freuen, wenn das ein Schuber mit Hardcover-Bänden wäre. Eine entsprechende Ausgabe mit dieser Optik wäre wirklich der absolute Traum!!

    Na, vielleicht in ein paar Jahren? Und dann wirklich mit Kommentaren von Marco Frenschkowski zu allen Geschichten?


    Frank Festa

    "Neuübersetzung" meint hier die bisherige Festa-Neuübersetzung, ja? Da ist nicht nochmal Hand angelegt worden, oder doch?

    Und basieren die eigentlich auf den von Joshi redigierten Fassungen oder auf den "alten"?


    P.S.

    So ein Schuber mit den von Lovecraft inspirierten Werken Edward Lees - mit besonders delikaten Covern - wäre übrigens auch ein absoluter Hammer. Ich weiß, da steht die Limitierungsphilosophie im Weg, mit der ich genau deshalb hadere. Aber ich musste es mal wieder erwähnen... :whistling:

  • "Neuübersetzung" meint hier die bisherige Festa-Neuübersetzung, ja? Da ist nicht nochmal Hand angelegt worden, oder doch?

    Und basieren die eigentlich auf den von Joshi redigierten Fassungen oder auf den "alten"?

    Es sind unsere bisherigen Übersetzungen. Es sind nicht die von Joshi redigierten Fassungen - die sehe ich skeptisch und als unnötig an.

  • Es sind unsere bisherigen Übersetzungen. Es sind nicht die von Joshi redigierten Fassungen - die sehe ich skeptisch und als unnötig an.

    Vielen Dank für die Info, Frank! :)

    Deine Expertise dazu würde mich sehr interessieren. Meine Situation ist nämlich wie folgt:

    Ich habe Lovecraft in den 1980ern für mich entdeckt - in Form der Suhrkamp-Ausgaben. Seit dem war es um mich geschehen und ich habe keine Entwicklung/Ausgabe ausgelassen. Die alten Übersetzungen schätze ich durchaus auch (vielleicht auch nur aus Nostalgie) und die Phantasia-Edition würde ich auch nie missen wollen... Aber ich kann ganz klar sagen, dass die Festa-Übersetzungen heute meine favorisierten Fassungen sind, weshalb ich interessierten "Neulingen" auch stets die entsprechenden Hardcover-Ausgaben - und demnächst sicher den Schuber - empfehle. Nun ist es aber so, dass ich in meiner gut 30jährigen Lovecraft-Historie die Texte nur selten im Original gelesen habe. Eigentlich nur dann, wenn ich an einem entsprechenden Projekt (BD-Booklet etc.) gearbeitet habe, um die Recherche auch wirklich fundiert zu gestalten. Und wenn es um Sachtexte ging (Joshi-Kommentare, Biographie, Essaysammlungen) kam man ja eh nicht um diverse engl. Werke herum. Entsprechend habe ich auch die verschiedenen Fassungen der Lovecraft-Prosa bereits vorliegen und trage mich mit dem Gedanken, das Oeuvre mal chronologisch im Original durchzuarbeiten. Diesbezüglich stehe ich nun vor der Wahl der Fassung - und eine vergleichende Lektüre, bei der ich beide lese, sollte es nun nicht direkt werden. Nun weiß ich ja, welche Fassungen du empfiehlst. Würde mich halt noch interessieren, warum du den anderen skeptisch gegenüberstehst. Joshi würde ja wohl entgegen halten, dass "seine" mehr dem Wunsch des Meisters entsprechen. Daher würde ich brennend gerne erfahren, warum die anderen Fassungen diesem Argument gegenüber erhaben sind.

  • Würde mich halt noch interessieren, warum du den anderen skeptisch gegenüberstehst. Joshi würde ja wohl entgegen halten, dass "seine" mehr dem Wunsch des Meisters entsprechen. Daher würde ich brennend gerne erfahren, warum die anderen Fassungen diesem Argument gegenüber erhaben sind.

    Ich würde Joshi antworten, dass ich das nicht glaube. Das ich glaube, dass er sich gerne wichtig macht und die Texte des wehrlosen Lovecraft nach seinem Gutdünken benutzt .... Und das mir das nicht gefällt. Und da bin ich auch nicht der Einzige. Braucht man das wirklich?

    Zu den Übersetzungen:
    Die Festa-Übertragungen sind nicht die besten. Die von Suhrkamp auch nicht. Die von Fischer Tor auch nicht. (Die von der Edition Phantasia sind ja die Suhrkamp-Übersetzungen, also keine eigenen.) Jede hat Ihre Schwächen - aber auch ihre Stärken. Übersetzungen sind immer "Auslegungssache", Interpretationen. Da ist jeder Übersetzer in seinem Kopf gefangen und kann nur sein Wissen, seine Sprache und sein Verständnis der Ursprache nutzen.


    Die Festa-Übersetzungen könnten einen umfangreicheren Sprachschatz haben. Wobei ich allerdings mit BERGE DES WAHNSINNS sehr zufrieden bin. Das ist sicher die beste deutsche Übersetzung auf dem Markt. Der Übersetzer hat den eigentlich fertigen Text noch zig Monate lang immer wieder bearbeitet und bearbeitet, bevor er endlich zufrieden war, das weiß ich noch.

    Die Suhrkamp-Übersetzungen sind, je nach Übersetzer, teilweise gekürzt und teilweise durch Hinzudichtungen verfälscht (H. C. Artmann) ...

    Die Fischer Tor-Übersetzungen gehen in ihrem Bemühen, auch ja einen neuen Ton zu treffen, oftmals zu weit. Lächerlich ist die Übertragung von den Deep Ones, also den Tiefen Wesen, als Gründler ... Enten gründeln. ;)


    Die Übertragungen der Verlage Nikol und Anaconda fallen deutlich ab, finde ich. Und die Arbeiten von all den Hobbyübersetzern sind noch eine Stufe darunter.

  • Die Festa-Übersetzungen könnten einen umfangreicheren Sprachschatz haben. Wobei ich allerdings mit BERGE DES WAHNSINNS sehr zufrieden bin. Das ist sicher die beste deutsche Übersetzung auf dem Markt. Der Übersetzer hat den eigentlich fertigen Text noch zig Monate lang immer wieder bearbeitet und bearbeitet, bevor er endlich zufrieden war, das weiß ich noch.

    Das war Fischer, ne?!

    Die Suhrkamp-Übersetzungen sind, je nach Übersetzer, teilweise gekürzt und teilweise durch Hinzudichtungen verfälscht (H. C. Artmann) ...

    Nicht zu vergessen diese Frau von und zu irgendwas. Wobei diese Übersetzungen u. U. nur bei Insel erschienen sind. Bei der war es so, als würde sie die Sprache aufwerten, geradezu veredeln wollen. Also ein bissel wie Friedlich P. es auch gerne gemacht hat. ;) Ich denke, dass Lovecraft von einigen als schwülstig wahrgenommen wird, dürfte an solchen Kapriolen liegen.

    Die Fischer Tor-Übersetzungen gehen in ihrem Bemühen, auch ja einen neuen Ton zu treffen, oftmals zu weit. Lächerlich ist die Übertragung von den Deep Ones, also den Tiefen Wesen, als Gründler ... Enten gründeln.

    Ja, die Gründler fand ich auch unheimlich dämlich. Alles in allem hatte ich das Gefühl, dass die beiden zu sehr versucht haben, Lovecrafts Diktion ins Deutsche zu übertragen. Mein liebstes Beispiel ist der "Kenotaph". Da hätte man auch einfach beim "Grabstein" bleiben können. Oder ein "Ehrengrab" daraus machen können. Fand ich in dem Fall eher unnötig als verbessernd. Wobei ich nicht sagen will, dass dieser Anspruch vorhanden war. Alles in allem sind das schon schöne Übersetzungen. Trifft aber auch auf die von Festa zu. Allein die Suhrkrämpfe würde ich mir nicht mehr ins Regal stellen. Na ja, und die Versionen von den Billigverlagen auch eher nicht. Aber das liegt nicht an den Übersetzungen. Die sind mir eh unbekannt.


    Einen Band (oder mehrere) mit den Joshi-Versionen würde ich mir aber durchaus holen. Unabhängig von der Notwendigkeit derselben. Allerdings sind sie mir auch nicht wichtig genug, um auf die englischen Versionen zurückzugreifen. Da reicht mir der fette Band mit den unbearbeiteten Geschichten völlig aus. Muss bei Gelegenheit mal wieder ein Foto von dem ganzen Zeug machen …

  • Ich würde Joshi antworten, dass ich das nicht glaube. Das ich glaube, dass er sich gerne wichtig macht und die Texte des wehrlosen Lovecraft nach seinem Gutdünken benutzt .... Und das mir das nicht gefällt. Und da bin ich auch nicht der Einzige. Braucht man das wirklich?

    Nur mal zum Verständnis, da ich nicht so tief in der Materie drin bin: was hat Joshi denn genau mit den Lovecraft-Texten gemacht? Sie nach seinem Gutdünken be- bzw. überarbeitet?