F. Paul Wilson

  • ausgelesen: f.paul wilson: twins-schritte ohne spur *****+
    349 seiten / goldmann 1996 / übersetzung: joannis stefanidis


    klappentext der obigen tb-ausgabe:
    new york. kara wade hat diese stadt schon immer gehasst. jetzt muß sie dorthin,
    um den leichnam ihrer zwillingsschwester kelly zu identifizieren. angeblich war kelly
    krank- ( eine multiple persönlichkeit )(1). der psychiater ihrer toten schwester warnt kara,
    daß es sich um eine erbliche krankheit handelt. und tatsächlich stellt kara kurze zeit später
    fest, daß sie unter dem namen janine dinge tut, an die sie sich nicht erinnern kann. sie hat
    angst. sie weiß nicht, wem sie trauen kann in dieser metropole des bösen. sie will nur eins-
    den tod ihrer schwester aufklären und den alptraum beenden...


    (1) hier ist beim klappentext "schizophren" angegeben.


    dieser non-handyman-jack zeigt eindeutig wilsons klasse und man merkt als leser von jacks welt
    auffällige verbindungen. grundsätzlich fliesst wilsons ärztliches wissen, sein interesse daran
    mit ein. es gibt einen coolen helden, eine starke, sympathische frau mit liebenswerter tochter
    (wilson hat zwei töchter!) und das böse ist ausgesucht verschlagen...
    höchstnote! :thumbsup:

  • gibt es unter den neuen
    im festa-forum begeisterte
    f.p.wilson-leser ?
    8o

    Jörg, ich oute mich mal negativ. Habe mir da z.B. die Leseproben bei FESTA reingezogen, kann aber nicht sagen, dass sie mich nun wirklich reizen. Vielleicht fehlt da auch der Kick für mich, der eben in der Leseprobe noch nicht auftaucht und erst später zum tragen kommt in den Romanen. Aber irgendwo muss ich auch Abstriche machen, denn die Lesezeit vergrößert sich leider nicht bei mir und schon der FESTA Verlag hat so viele tolle Bücher im Programm, wo ich schon mit dem lesen schwer hinterher komme.

    ~ ABANDON ALL HOPE YE WHO ENTER HERE ~

  • @ k.wolfram
    ich, für mich, bin froh ins wilson-meer zu tauchen.
    fürwahr: ein erzähler !

    bei wilson muß man schon geduld haben :)
    dann wird man mächtig belohnt.
    aber kein mensch kann alles lesen. ist auch wahr 8|

  • ausgelesen: f.paul wilson: die prüfung *****+
    412 seiten, goldmann 1996, übersetzung: wulf bergner


    klappentext der obigen tb-ausgabe:
    quinn cleary hat es geschafft. sie hat ein stipendium am ingraham bekommen,der
    exklusivsten medizinischen hochschule amerikas. doch schon bald wird ihr
    enthusiamus durch den verdacht gedämpft, daß hinter den gutbewachten mauern
    des instituts undurchsichtige dinge geschehen. quinn berichtet ihrem freund, tim
    brown, von ihren ängsten, doch dieser glaubt ihr zunächst nicht. bis er zufällig
    entdeckt, daß quinn abgehört wird. von da an geraten die beiden immer tiefer in
    einen alptraum aus lügen, intrigen und machtphantasien - ein alptraum, aus dem
    es vielleicht kein erwachen mehr gibt...


    das buch ist irre spannend, der showdown herrlich aufregend.
    es geht aber auch um ethik in der medizin, sei es von pharmakonzernen mit
    ihren geldinteressen, studenten die gehorsam sein sollen und ärzten ohne
    skrupel. wer krank ist liefert sich aus, kein wunder, daß viele thriller und horrorwerke
    in krankenhäusern und sanatorien spielen.
    bei der nervenaufreibenden lektüre dachte ich oft an das buch von peter
    bochnik "die mächtigen diener" ( rororo-tb, 1985) zu dieser thematik, die
    wirklich angst erzeugt...las es ende der 80er.
    das buch von wilson gibts oft noch preisgünstig bei amazon, booklooker, rebuy usf.

  • ausgelesen: f.paul wilson / steve lyon : nacht ****+
    318 seiten, portobello-verlag 2002, übersetzung: manes h. grünwald


    klappentext obiger tb-ausgabe:
    jake nacht ist ein mann, der kein risiko scheut und an die
    gerechtigkeit glaubt, auch wenn er davon seine eigene
    vorstellung hat. denn jake ist profikiller - und er ist nicht
    nur für seine opfer eine bedrohung. als er aussteigen will,
    wird er verraten und so schwer verletzt, daß nur noch einer
    helfen kann: ein brillianter arzt, dessen merhoden allerdings höchst
    gefährlich sind, vielleicht tödlich. doch jake riskiert alles, denn
    er will nur noch eins: rache...


    jake ist ein "verwandter" handyman-jacks. jeder der die serie
    kennt, wird dies beim lesen feststellen... besonders der anfang
    mit jakes adoptivvater ist wilson-pur. 8)

  • ausgelesen: f.paul wilson: leiser verdacht *****+
    403 seiten, goldmann-verlag 1999, übersetzung: ulrike röska


    klappentext obiger tb-ausgabe:
    amerika ist in heller aufregung. der präsident hat die freigabe aller
    drogen angekündigt. was wie ein fortschrittliches gesetz aussieht, ist der
    verzweifelte versuch der us-regierung die macht der drogenkartelle zu
    brechen. doch die drogenbosse wollen auf ihre pfründe nicht verzichten.
    sie beschließen, den präsidenten zu beseitigen. wer wäre dafür besser
    geeignet als sein leibarzt dr.john van duyne ? und die drogenmafia hat
    auch bald das mittel gefunden, wie sie diesen zur zusammenarbeit zwingen
    können...


    drogenkartelle versus drogenpolitik, entführung, ein negativer handyman-jack:
    snake (verbeugung vor john carpenter ?), hinterwäldler in new jersey, eine
    tolle weibliche hauptfigur und und und...
    ich hab ja schon meine besetzung hier ( siehe thread "besetzungscouch") kund-
    getan. das buch sollte verfilmt werden... ;)

  • ausgelesen: f.paul wilson: der schwarze wind *****
    475 seiten ( kleine schrift, wohl 650 seiten ), bastei-lübbe, brosch. 1989, übersetzung: w.m.riegel


    klappentext obiger ausgabe:
    der japanische überfall auf pearl harbour 1941 traf die vereinigten staaten völlig unvorbereitet.
    doch als der schlafende riese einmal erwacht war, reagierte er mit aller härte – der weg führte geradewegs nach hiroshima.
    das ist der dramatische hintergrund dieses romans:
    drei Menschen erleben, wie eine welt zusammenbricht, und versuchen, sich in diesem chaos zu behaupten…
    *matsuo okumo, ein in den usa aufgewachsener japaner, der zwischen alle fronten gerät;
    *frank slater, sein einziger amerikanischer vertrauter, der sich zwischen freundschaft und vaterlandsliebe entscheiden muß;
    *meiko, die matsuo mehr liebt als ihr leben und die längst einem anderen versprochen ist.
    ein unvergeßliches epos, das geballte spannung mit großen gefühlen verbindet, ein lebendiger und bewegender roman um menschliche schicksale.


    von oktober 1985 bis september 1987 schrieb wilson an diesem großangelegten roman
    der 1988 in seiner heimat usa erschien und vor "detailgetreu recherchiertem historischen
    hintergrund" eine story um freundschaft, liebe, verrat und der mystik eines gefährlichen
    mönchsordens erzählt... wer sich für japan begeistert, sollte dieses buch unbedingt lesen... :thumbsup:

  • So gerade "Das Kastell", meinen ersten Wilson ausgelesen. Die Geschichte hat mich total gefesselt, obwohl ich einen langweiligen Vampirroman erwartet habe. Also meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Denn die Geschichte und ihre Protagonisten waren so liebevoll und spannend geschrieben, dass ich förmlich an den Zeilen klebte. Da kann ich Koontz nur zustimmen, Wilson zaubert wirklich mir Worten. Mir hat wirklich jede Person gefallen, egal ob böse oder lieb. Keiner konnte mich langweilen, so wie ich es aus vielen anderen Büchern kenne. Kennt ihr sicherlich auch, dass immer mal wieder ein Kapitel mit einer unbeliebten Person folgte und man sich förmlich durch die Seiten quälen musste. Das traf in diesem Buch überhaupt nicht zu. Was auch klasse war, das hier keine klassichen Vampire auftreten, das Böse ist hier ganz was anderes. Also wer so wie ich Angst vor einem Vampirroman hat, den kann ich beruhigen, ihr bekommt was ganz anderes geboten. ;) Will natürlich nichts verraten, das müsst ihr schon selber lesen.


    Ich denke Wilson könnte zukünftig zu meinen Lieblingsautoren gehören. Aber so früh will ich das noch nicht fest behaupten. Erstmal müssen weitere Wilson-Bücher folgen.


    Freue mich auf weitere Bücher von Wilson. :) Als nächtes Buch wird "Die Gruft" von Wilson gelesen. Aber erstmal kommen andere Autoren dran, denn ich lese grundsätzlich keine Bücher vom gleichem Autor hintereinander. Finde da geht schnell die Luft raus und es wird langweilig. :D


    LG

  • @ power
    prima!


    also ich könnte wilson am stück lesen,
    hab ich ja auch bei handyman-jack und dem
    widersacher-zyklus, vorher, gemacht.
    bei ihm geht, fragt mich nicht warum, "die
    luft nicht raus" und langeweile hat nix mit diesem
    doktor zu tun ;)

  • als alter sf-fan habe ich gestern mit der lektüre des
    lanague-föderation (lanague federation) - zyklus von f.paul wilson begonnen.


    -healer. 1976. (f.p.w.s erster roman!)
    der heiler. bastei-lübbe, 1982.
    -Wheels within wheels. 1978.
    mein vater starb auf jebinos. bastei 1983.
    -an enemy of the state. 1980.
    der staatsfeind. bastei 1983.
    -dydeetown world. 1989.
    detektiv im cyberland. bastei 1990.
    -the tery. 1979.
    der tery. bastei-Lübbe, 1982.


    man merkt bei "der heiler" den wilson. auch wenn er deutlich lockerer, lustiger agiert
    als zum beispiel bei ähnlicher thematik in "die gabe" (widersacher-zyklus).
    ein wenig bin ich an einen john brunner-roman erinnert, aber an einigen punkten
    merkt man den arzt wie er schreibt und lebt. ^^

  • ausgelesen: der heiler - f.paul wilson *****
    1.teil / von 5 des la nague - zyklus
    218 seiten, bastei-lübbe tb 1982, übersetzung: barbara heidkamp


    klappentext obiger ausgabe:
    eine schreckliche seuche bedroht die menschen. sie ist zwar nicht tödlich,
    doch wer von ihr infiziert wird, endet im wahnsinn. Nur der
    geheimnisumwitterte HEILER kann der psycho-seuche entgegenwirken.
    er ist ein symbiote, ein mensch mit einem zweiten – fremden – bewußtsein.
    er ist unsterblich, ein telepath, doch auch noch ein mensch. für die einen der erlöser,
    für andere ein gefährlicher mutant, versucht er verzweifelt, der rätselhaften
    seuche auf die spur zu kommen. trotz seiner reichen erfahrungen, die er in den
    (1200 (1) ) jahren seines lebens sammeln konnte, steht er vor einem schier
    unlösbaren rätsel.


    (1) beim klappentext steht 218 jahre
    übrigens stimmt das mit telepath auch nicht so...


    mit einer gigantischen spaceopera die locker mit startrek und babylon 5 mithalten kann, begann
    die schriftstellerische arbeit des arztes f.paul wilson 1976. das heiler-motiv greift er
    als vollblut-doktor immer wieder in seinem werk auf, hier vereint sich ein mensch mit einer
    außerirdischen lebensform zu etwas besonderem...
    gleichzeitig erleben wir die, den weltraum besiedelnde menschheit, religion
    und politik, und eine fremde krankheit und geheimnisvolle außerirdische ...


    hermann hesse schrieb mal, bei guten autoren ziehe sich ein motiv
    durch ihr ganzes werk. ist es bei wilson die gesundheits-thematik ?


    ich weiß nur, ich freue mich auf den 2.teil des sf-zyklus "mein vater starb auf jebinos" ;)