H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens

  • Ich schließe mich dem Wunsch nach "klassischen Autoren" ganz an! August Derleth, Fritz Leiber, vielleicht auch Lyon Sprague de Camp - da gibt es definitiv einige, die ich mir in der Gesellschaft von Lovecraft, Howard und Smith gut vorstellen könnte. Von den etwas späteren fände ich die Mythos-Geschichten von Brian Lumley (z.B. "Haggopian") am interessantesten, da der mich schon mit "Necroscope" und "Invasion der Tiefen Wesen" begeistert hat.


    Ich habe jetzt gerade "Tote Titanen, erwacht!" gelesen. Dabei hat mir gerade auch das Nachwort mit den Hintergrundinfos gefallen, wobei dieses leider eine Frage offen lässt, die mich sehr interessiert hätte: Die Festa-Ausgabe basiert ja auf der ersten Fassung Wandreis. Inwiefern weicht diese denn von der später veröffentlichten Version ab? Welche Abschnitte/Aspekte wurden hinzugefügt bzw. weggelassen?

  • Fritz Leiber, Derleth, Lumley - da bin ich dabei.

    Robert Aickman oder Lyon Sprague de Camp haben jedoch nichts mit Lovecraft oder den Cthulhu-Mythos zu tun. Die müssten also in anderen Reihen eingefügt werden.

  • Hat Sprague de Camp überhaupt etwas geschrieben, das für den Festa Verlag interessant sein könnte? Mal von der HPL-Bio abgesehen. Ich kenne von dem eher Fantasy. Am ehesten wäre noch "The Purple Pterodactyls" denkbar, da er dort, ohne sie namentlich zu nennen, Lovecraft und Robert E. Howard auftreten lässt (in jeweils einer Geschichte der Sammlung wenn ich mich recht entsinne). Aber die gab es schon mal in Deutschland. Und über "ganz nett" kommen die nicht raus.

  • Lederoptik:


    Ich bin gerade an anderer Stelle auf die Frage gestoßen, ob manche der lieferbaren Bände der "Bibliothek des Schreckens" ursprünglich ohne Lederoptik erschienen sind. Allgemein ist natürlich zu sagen, dass die Reihe mit "normaler" Optik begonnen wurde. Die Lederoptik war mal eine Neuerung. Auch einige der noch lieferbaren Titel der Serie sind dementsprechend irgendwann ohne Lederoptik auf den Markt gebracht worden.


    Der erste Band in der Reihe mit Lederoptik war "Lovecrafts dunkle Idole II: Das rote Zimmer", erschienen im Jahr 2010 - dem Einführungsjahr der Lederoptik. Die wurde letztes Jahr also 10 Jahre alt. ;)


    Hier ist noch festzuhalten, dass der erste Band der gesammelten Werke von Clark Ashton Smith damals verschoben werden musste und erst 2011 auf den Markt kam. Er steht innerhalb der Reihe also vor "Das rote Zimmer", ist aber danach erschienen. Also schon immer in Lederoptik.


    "Der kosmische Schrecken" kam im Sommer 2005 auf den Mark. Die restlichen fünf Bände erschienen innerhalb der nächsten fünf Jahre, "Die Großen Alten" einige Monate vor "Das rote Zimmer" und daher auch ohne Lederoptik. In dieser Form habe ich alle sechs Bände bei mir. Inzwischen mussten meines Wissens alle nachgedruckt werden (einige schon öfter) und sind mit Lederoptik verfügbar.


    2009 erschien "Das Volk der Finsternis". Der einzige Band der Horrorgeschichten von Robert E. Howard, der jemals ohne Lederoptik auf den Markt kam. Die Schriftfarbe unterscheidet sich dadurch deutlich von den anderen vier Bänden. Ich werde bei Gelegenheit ein Foto machen und es hier präsentieren.


    Das heißt, dass von den lieferbaren Titeln der Reihe sieben (7) ursprünglich in "normaler" Optik gab.


    Bei den Sonderbänden ist ausschließlich "Das Geheimnis von Innsmouth" ohne Lederoptik erschienen. "Bis dass die Zeit den Tod besiegt" kam 2011 auf den Markt, also ein Jahr nach Einführung des Lederlooks.


    Es gab Nachdrucke von "Lovecrafts dunkle Idole", "Der Cthulhu-Mythos: 1917 - 1975" und "Der Cthulhu-Mythos" 1976 - 2002". Die kann ich leider nicht einordnen. Ich hatte die Bände schon in den ursprünglichen Versionen und musste daher nicht zuschlagen. Auch habe ich mir nirgendwo notiert, wann die genau erschienen sind. Gefühlstechnisch meine ich, dass zumindest die letzten beiden nach "Die Stadt der Singenden Flamme" neu aufgelegt wurden. Das spräche für die Lederoptik.

  • 2009 erschien "Das Volk der Finsternis". Der einzige Band der Horrorgeschichten von Robert E. Howard, der jemals ohne Lederoptik auf den Markt kam. Die Schriftfarbe unterscheidet sich dadurch deutlich von den anderen vier Bänden. Ich werde bei Gelegenheit ein Foto machen und es hier präsentieren.

    "Volk der Finsternis" noch ohne Lederoptik, "Tote erinnern sich" das erste mal bei REH mit Lederoptik. Inzwischen ist auch (seit langer Zeit) "Volk der Finsternis" mit der Lederoptik lieferbar.