Thriller-Highlights

  • wie mir * jason starr twitterte, erscheint im september 15
    ein neuer thriller von ihm bei diogenes. :thumbup: er hatte ja zuletzt
    wolverine- und ant-man-comics betreut. einige stammleser
    machten sich schon sorgen, ob überhaupt ...
    viele seiner noir-thriller gibts auch antiquarisch preiswert.
    ich liebe seine bücher. auch die enden der geschichten sind
    sehr reizvoll.


    * william r.forstchen, geschichtsprof.,neues werk bei festa "tag des zorns"
    kommt im mai und hat erschreckend aktuell die angriffe der
    terrormiliz IS zum thema. gesprächsstoff im dt. blätterwald ? :thumbup:

  • Liegt mir vor. Soll ja wieder in vier Teile gespalten sein. Fast 1000 Seiten Lesestoff in "Perfidia".


    Auch gespannt bin ich auf den 1000-Seiter von Greg Iles "Natchez Burning". Scheint ja ein richtiges Südstaateneopos zu sein. Jetzt muss ich mich nur noch entschließen, die beiden Bücher auch mal anzugehen.


    Aber einer meiner Topthriller dieses Jahr ist eindeutig "Kill shot" von Tom Wood. Aber das Jahr ist noch lang und alleine Festa hat in dieser Richtung soviel zu bieten, dass der Wood sicher nicht alleine bleibt.

    The water in my whisky is the poison in my brain

  • Ein junge Lehrerin als Rachegöttin: Mit ihrem Debüt "Geständnisse" hat Kanae Minato
    ein vertracktes Schuld-und-Sühne-Drama vorgelegt. Die überzeichneten Unappetitlichkeiten
    lassen einen beim Lesen erschauern – ganz im Sinn des neuen japanischen Krimi-Genres "Iyamisu".


    In Japan kursiert eine neue Genrebezeichnung. "Iyamisu", so werden in Japan Kriminalromane
    genannt, die einen besonders unappetitlichen Inhalt haben.
    Als Königin dieser Disziplin gilt Kanae Minato, ihr Debüt "Geständnisse", das jetzt auch Deutsch
    erschienen ist, beginnt allerdings zunächst eher traurig:
    Yūko Morichi, eine junge Lehrerin, hat ihre kleine Tochter bei einem tragischen Unfall auf
    dem Schulgelände verloren.


    Dann wird es tatsächlich sofort ziemlich krass: Während die Yūko Morichi die Milchkartons für
    die Frühstückpause austeilt, erklärt sie ihrer Klasse, dass Naoki und Shūya, zwei der Schüler, die
    vor ihr im Raum sitzen, ihre Tochter umgebracht haben: "Offenbar habt ihr ja alle eure Milch
    ausgetrunken, aber habt ihr auch einen Beigeschmack bemerkt? Vielleicht einen Hauch von Eisen?"


    Yūko Morichi hat den Kartons der beiden Schüler, die sie für die Täter hält, das Blut eines
    Aidskranken beigemischt: "Die Inkubationszeit für das HI-Virus beträgt meist fünf bis zehn Jahre,
    Zeit genug für euch, über den Wert des Lebens nachzudenken."


    ...
    http://www.deutschlandfunkkult…ml?dram:article_id=384822



    Kanae Minato: "Geständnisse"
    Roman. Aus dem Englischen von Sabine Lohmann.
    C. Bertelsmann, München 2017, 269 Seiten, 16,99 Euro



    [Buchtipp] Kanae Minato - Geständnisse


  • Hab gerade festgestellt, dass ich den Film kenne, ist das Buch empfehlenswert?
    Procy hatte das doch auch jüngst am Wickel oder verwechsel ich das?

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • Das Buch ist empfehlenswert.
    Und bei mir war es andersrum...ich wußte gar nicht, dass es verfilmt wurde.
    Aber auch der Kauf des Silberlings hat sich gelohnt ;)

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Ich hab aber auch eben erst geschnallt, dass es um den Film ging, als ich bei Jörg Lehrerin als Rachegöttin gelesen hab, weiter bin ich gar net gekommen, dachte nur, hey, das kennste doch^^

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • Das Buch hat (für mich) einen neuen, außergewöhnlichen Stil, da es aus Sicht der einzelnen Charaktere geschrieben ist und sich trotzdem eine zusammenhängende Geschichte ohne großartige Wiederholungen ergibt.
    Allein für das Ende lohnt such das Buch...schön böse.
    Ok, wenn man den Film schon kennt, hält sich die Überraschung wohl in Grenzen.


    Aber der Film ist auch so ein Augenschmaus. Tolle visuelle Effekte.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Ist der Film ne 1:1 Umsetzung oder gibts im Buch doch noch n bissel was anderes?

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • Also ich fand das Buch erstaunlich gut umgesetzt. Fast eine 1:1 Umsetzung. Hier und da etwas leicht verändert, aber das ist ja normal.
    Sollte man aber mal gelesen haben.

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Na gut, merci, muss mir mal Gedanken drüber machen^^

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • Ich habs ja durch und deshalb erneut mein Angebot, dass ich dir meines leihen würde. Genau wie den Wilson :D

    "Why should I apologize for being a monster? Has anyone ever apologized for turning me into one?"

  • Momentan komm ich nicht so viel zu lesen, zu viel um die Ohren, aber ich komm drauf zurück :)

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.


  • Mach ich

    Ja jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    aber das find' ich ganz okay
    denn ich hab' alles hinter mir gelassen
    was mich aufhält
    und jetzt bin ich nicht mehr wie früher
    ja, vielleicht wirkt das arrogant
    doch vielleicht haben wir uns all die Jahre
    nie wirklich gekannt.